Urlaub in der Hölle


  • Deutscher Titel: Urlaub in der Hölle
  • Original-Titel: Race with the Devil
  • Alternative Titel: Vier im rasenden Sarg
  • Regie: Jack Starrett
  • Land: USA
  • Jahr: 1975
  • Darsteller:

    Peter Fonda (Roger Marsh), Warren Oates (Frank Stewart), Loretta Swit (Alice Stewart), Lara Parker (Kelly Marsh), R.G. Armstrong (Sheriff Taylor), Clay Tanner (Delbert), Carol Blodgett (Ethel Henderson), Phil Hoover (Mechaniker), Ricci Ware (Ricci Ware), Paul A. Partin (Carl Mathers), Wes Bishop (Deputy Dave), Karen Miller (Kay)


Vorwort:

Endlich Urlaub – die alten Kumpel Frank Stewart und Roger Marsh, beides begeisterte Motorradrennfahrer, auch wenn Frank seine aktive Karriere bereits beendet hat, wollen mit ihren jeweils angetrauten Eheschatzis zum Skifahren nach Aspen tuckern und das stilvoll im brandneuen superluxuriösen Wohnmobil (sicher zur Freude der Frauen, die bestimmt ganz heiß darauf sind, ihre Männer auch im Urlaub bekochen zu dürfen). Schon die erste Nacht in freier Natur, abseits der Highways, entwickelt sich allerdings empfindlich unerfreulicher als geplannt. Statt sich, wie erhofft, unter’m Sternenzelt gepflegt vollaufen zu lassen, werden Frank und Roger entsetzt Augenzeugen eines satanischen Rituals, in dessen Verlauf die Kultisten eine junge Frau töten. Unglückliche Umstände (naja, ein krakeelendes Eheweib) sorgen dafür, dass Frank und Roger entdeckt werden. Mit Müh, Not und eingeschlagener Heckscheibe gelingt den Urlaubern die Flucht.
Sheriff Taylor, oberster Gesetzeshüter der nächstgelegenen Gemeinde, ist traut „Hippies“ zwar grundsätzlich alles zu, will die Geschichte von der geopferten Frau aber nicht unbedingt für bare Münze nehmen und macht auch sonst nicht den aller-vertrauenswürdigsten Eindruck. Unsere vier Freunde beschließen, eine unbeabsichtigt aufgesammelte Blutprobe in der nächsten größeren Stadt analysieren zu lassen – ist’s, wie der Sheriff meint, Hundeblut, soll’s damit sein Bewenden haben, im Falle von Menschenblut allerdings… Die Satanisten ihrerseits tackern den Urlaubern eine ernstzunehmende Warnung ans Wohnmobil- sie sollen über den Vorfall schön die Klappe halten, sonst droht Ungemach. Die nächste Stadt, Amarillo, ist die ein oder andere Tagesreise entfernt (ich hab schon immer gesagt, das Land ist VIEL zu groß). Frank ist fest entschlossen, seinen Urlaub trotz Mord & Totschlag zu genießen – zur Not auch in der Sicherheit von Campingplätzen. Kelly fühlt sich dort allerdings beobachtet – mit Recht, denn nach einem lustigen Abend mit den Campingplatznachbarn in einer Countrykaschemme hängt Kellys kleiner Hund tot an der Wohnmobiltür. Jetzt ist klar – die Satanisten verfolgen die Augenzeugen, und es gibt mehr von ihnen als man denkt…

Inhalt:

Schon komisch, wie schnell sich Perspektiven verschieben… Ende der 60er feierten Indie-Filme wie „Easy Rider“ und Konsorten die Weite des Landes, die Freiheit, überall hin fahren zu können, einen, sagen wir mal, alternativen Lebensstil on the road zu pflegen, und prägten eine ganze Generation. Schon ein paar Jahre später formierte sich eine Gegenbewegung zu diesem „Freiheit & Abenteuer“-Entwurf und der fahrbare Untersatz, ob auf zwei oder vier Rädern, war nicht mehr automatisch der beste Freund des Menschen – ob nun nihilistisch-existentialistisch mit dem rätselhaften „Two Lane Blacktop“ von Monte Hellman, dem „Jaws-on-Wheels“-Reißer The Car oder dem hier vorliegenden „Urlaub in der Hölle“ aka „Vier im rasenden Sarg“ (der erstgenannte deutsche Titel gefällt mir besser), man kann das schon eine kleine Welle der Desillusion nennen, dass die Ideale der späten 60er sich doch nicht so entwickelten wie es die jungen, experimentierfreudigen Filmemacher es sich gewünscht hatten – Auto und Motorrad waren dann doch nicht der Schlüssel zu Unabhängigkeit, Aufbruch und Weltfrieden. Ich will hier nicht großartig herumfabulieren und tiefsinnige Bedeutungen in einen kleinen B-Film hineininterpretieren, aber es hat schon ein gewissens Gschmäckle, dass gleichberechtigte Hauptdarsteller von „Urlaub in der Hölle“ Warren Oates („Two Lane Blacktop“) und eben niemand anderes als der Easy Rider himself, Peter Fonda, sind und hier nicht mehr die Rebellen und Feindbild der spießbürgerlichen Welt sind, sondern inzwischen *Vertreter* dieser spießbürgerlichen Welt,die mittlerweile die „Freiheit“ und „Unabhängigkeit“ der einstigen Rebellen annektiert haben, und feststellen müssen, dass allein ein paar hundert PS unter der Haube nicht vor Kummer schützen…

Aber genug der der freiflottierenden, von keinerlei tieferer Sachkenntnis behinderten Filmtheorie – kucken wir uns „Urlaub in der Hölle“ mal praktisch an. Zunächst mal gilt’s den Produzenten zu danken. Die nämlich feuerten den ursprünglich angeheuerten Regisseur, Lee Frost (Macher epochaler Filmklassiker wie The Defilers, „Love Camp 7“, „Chain Gang Women“, „The Thing with Two Heads“ oder „Black Gestapo“), der zusammen mit Wes Bishop (einem regelmäßigen Kollaborateur) das Drehbuch verfasste, wegen untauglicher Resultate und verpflichteten ersatzweise Jack Starrett, der u.a. „Ein Fall für Cleopatra Jones“ und den letzten Teil der originalen „Walking Tall“-Trilogie auf dem Kerbholz hatte, aber auch als Schauspieler, u.a. in Mel Brooks „Blazing Saddles“ oder eindrucksvoll in „Rambo“ tätig war. Gute Entscheidung, denn auch wenn Frost womöglich unterhaltsamen Trash abgeliefert hätte, erweist sich Starrett als der richtige Mann für einen straighten, schnörkellosen Actionfilm im Gewand eines Horrorfilms (oder umgekehrt).

Denn eins ist klar – „Race with the Devil“ ist kein reinrassiger Horrorfilm, es ist technisch gesehen ein „chase movie“, eine Verfolgungsjagd (ähnlich „Duell“, den man ebenfalls in den Kontext der oben genannten „die-Freiheit-der-Straße-schlägt-zurück“-Filme stellen kann), für den, rein formal, weitgehend belanglos ist, ob die namen- und gesichtslosen Verfolger nun Satansbraten, gewöhnliche Gangster oder mißliebige Hell’s Angels sind (was nur beweist, dass das Motiv, ähnlich wie bei „Rio Bravo“/Assault on Precinct 13, stark genug ist, um in verschiedensten Kontexten genutzt werden zu können). Echte „Horror“-Elemente gibt’s nicht (schließlich ist auch ein okkult motivierter Ritualmord in erster Linie erst mal eins – nämlich ein Mord, und das ist per se kein Horrorelement, ebensowenig das Abmurksen eines Hunds und das Verstecken von Klapperschlangen als kleine Überraschung in den Küchenschränken des Wohnmobils. Übrigens wurde die aktuelle UK-DVD um einige Einstellungen, in denen Warren Oates mit einem Skistock nach einer Schlange sticht, gekürzt); Frost und Bishop verweisen gelegentlich auf das Reich des Okkulten (indem sie die Ehefrauen in eine Bibliothek schicken, in der sie ein paar Bücher zum Thema mopsen und so den Hintergrund des satanischen Rituals aufdröseln. Nicht unbedingt sinnvoll, denn aztektische Rituale und christliche Satans-Metaphysik vertragen sich m.E. nur eingeschränkt; das ist aber auch nur ein weiteres Indiz dafür, dass die Motivation der Bedrohung für Script und Film vergleichsweise irrelevant sind, sondern vielmehr die Bedrohung selbst, aus sich heraus, das Thema ist).
Beeindrucken ist, wie geradlinig Frost, Bishop und Regisseur Starrett arbeiten – nach einer knapp fünfzehnminütigen Auftaktphase, in der uns die Protagonisten vorgestellt werden (und das als „normale Menschen“ wie du und ich, mit menschlichen Schwächen, aber insgesamt wie man so schön sagt, „good and decent folk“) kommt’s zum Ritual und von dort an ordnet sich alles zwei zentralen Punkten unter – die Verfolgung an sich und die wachsenende Paranoia der vier Helden, die immer stärker davon ausgehen müssen, dass die (weltliche) Macht der Satanisten weiter reicht als ursprünglich gedacht: die Satanisten sind kein bedeutungsloser Zirkel einiger lokaler Bekloppter, sondern haben offensichtlich den ganzen Landstrich unter Kontrolle und anscheinend unlimitierte, zumindest aber beträchtliche Ressourcen an Mensch und Material. Mit diesen beiden Eckpfeilern kommt der Film aus – es braucht kein zusätzliches Drama durch Konflikte in der Gruppe; die Helden sind sich einig, da gibt es keine Zwietracht, keine zwei Meinungen, wie man mit der Situation umgehen muss, keine Schuldzuweisungen oder anderweitige Vorwürfe, es wird an einem Strick gezogen, man ist bereit, sich einem Ziel (zunächst der Mithilfe bei der Aufklärung eines Verbrechens, im weiteren Verlauf dann das schlichte Überleben) unterzuordnen (was elegant auch schon in der set-up-Phase vorbereitet ist. Zwar sind die Frauen von der ganzen Skiurlaub-im-Wohnmobil-Idee nicht gänzlich überzeugt, aber sie machen deswegen ihren Männers, die sich auf den Urlaub freuen wie die sprichwörtlichen Schneekönige, keinen Vorwurf. Sprich: die Beziehungen sind intakt, es gibt keine emotionalen Baustellen, die sich unter Druck zu wahren Abgründen aufreißen lassen könnten).

Großes Denker-Kino wird nicht geboten – die Dialoge sind mittelprächtig (was nicht wundert, da Frost und Bishop nicht gerade für die feinsinnige intellektuelle Klinge gerühmt werden); längere Dialogpassagen wirken oft ein wenig gekünstelt und gedrechselt (im Sinne von „so-reden-normale-Leute-nicht“), sobald Tempo und Action anziehen, werden die Dialoge besser, da knapper, sparsamer, präziser, und damit glaubhafter (wer auf dem Highway von drei Trucks, die einen von der Straße schubsen wollen, bedrängt wird, quastscht keine Opern, sondern hat’s gern kurz und knackig, nach dem Motto „Mach das!“/“Yep!“). Zu bemängeln wäre in Sachen Script vielleicht noch, dass den Autoren nicht sonderlich viel einfällt, was man mit den Frauenrollen anstellen könnte; abgesehen von der kleinen Diebestour in der Bibliothek sind Alice und Karen plot-mäßig nicht sonderlich präsent und wenn’s wirklich brenzlig wird, ist’s mit hysterischem Kreischen und Schreien getan. Ein bisschen mehr „female empowerment“ hätte der Dynamik des Scripts nicht geschadet.

Von Regieseite her kann Starretts Arbeit durchaus überzeugen – sowohl in den rasanten Actionszenen (insbesondere den spektakulären Showdown, an den allerdings noch ein zwar recht prägnantes, mich aber nicht sonderlich überzeugendes Ende angepichelt wurde) als auch in den stärker auf Atmosphäre und/oder Paranoia angelegten Passagen beweist er ein gutes Händchen; die Szene am Swimming Pool des Motorhome-Parks, in der Kelly zumindest *glaubt* (und das wohl nicht völlig zu Unrecht), im Brennpunkt der Blicke diverser Satansanbeter zu sein, ist ein wahres Meisterwerk dessen, was ich mal nonchalant den „Stepford-Effekt“ nennen würde (dieses Gefühl, dass *etwas* nicht stimmt, but you can’t exactly put your finger on it); in einigen späteren Szenen (wenn die Helden Tankstopps einlegen müssen) gelingt ihm erneut von leichter Hand die erwünschte suspense (gelegentlich sogar rückwirkend – mit der zunehmenden Paranoia und dem erkennbar immer weiteren Machtradius der Satanisten hinterfragt man, ob Sheriff Taylor nun einfach nur faul, nicht überzeugt von der Geschichte der Urlauber oder am Ende tatsächlich auf der Lohnliste der Teufelsanbeter zu finden ist).

Starrett inszeniert „Race with the Devil“ interessanterweise gar nicht mal als Tempogranate – zwar ist die „Verfolgung“ das Herzstück des Films, aber im Gegensatz zu Spielbergs „Duell“ gönnt er den Charakteren auch Pausen (wenngleich die gerne böse Folgen haben, so z.B. ein bunter Abend in einer Country-Spelunke, in der die allabendliche Schlägerei zum fest eingeplanten Programm gehört, der aber von den Satanisten dazu genutzt wird, dieweil Kellys Wauwau zu meucheln); um so fulminanter dann die abschließende Verfolgungsjagd, in der durchaus beeindruckendes stuntdriving (aber auch ein lästiger continuity-goof, in dem sich ein normaler zweispuriger Highway von einer Einstellung zur nächsten in einen vierspurigen mit Mittelstreifen verwandelt) auf packende und mitreißende Weise geboten wird (und was das arme Wohnmobil mitmachen muss, geht ja auf keine Blechkuhhaut). Starrett gestaltet den Streifen als Steigerungslauf, wobei der Gedanke, den Film dann *tatsächlich* mit einer Art Antiklimax enden zu lassen, schon aufgrund der dadurch gezeigten Chuzpe schon wieder Respekt verdient.

Größere Härten sind nicht zu erwarten – die FSK-16-Freigabe verdankt der Streifen schätzungsweise hauptsächlich dem satanischen Ritual (auch wenn das nicht sonderlich graphisch-explizit daherkommt, dafür aber in Punkto Nacktheit nippelfeindlich weichzeichnend); in der Folge regiert nicht blood’n’gore, sondern crash’n’burn. Einen etwas prägnanteren Soundtrack hätte ich mir allerdings gewünscht (obwohl Leonard Rosenman, nun wahrlich nicht einer meiner Lieblingskomponisten, hier noch eine seiner besseren Arbeiten abliefert, kein Vergleich z.B. zum Schrott, den er sich für „RoboCop 2“ aus dem Ärmel schüttelte).

Fonda und Oates sind sicherlich nicht die größten Mimen dieser Welt, aber in „Race with the Devil“ passen sie wie die Faust aufs Auge. Sie sind in der Tat zwei Seiten der selben Medaille, Oates die ältere, deswegen aber noch lange nicht gereiftere Version Fondas, ihr Zusammenspiel überzeugend und – trotz der gelegentlich schwachen Dialoge – glaubwürdig (nicht verwunderlich, da Fonda Oates bereits für die zweite Hauptrolle in seinem Regiewerk „The Hired Hand“ besetzte und damit eine gewisse Vertrautheit bereits bestand; im gleichen Jahr wie „Race of the Devil“ spielten das Duo die Hauptrollen in „92 in the Shade“); der zusätzliche „Bonus“, dass Fonda und Oates quasi jetzt die Vertreter des „Bürgerlichen“ sind, gejagt werden, praktisch also die Umkehrung des „Easy Rider“-Plots, sorgt für zusätzlichen Frohsinn.
Die ewige „M*A*S*H“ „Hot Lips“ Loretta Swit und Lara Parker (kurioserweise in der Gothic-Soap „Dark Shadows“ jahrelang als Hexe zu sehen gewesen) agieren akzeptabel, auch wenn das Script sie zu sehr auf, wie schon gesagt, hysterisches Gekreische reduziert (besonders Parker macht das aber sehr gut). Als Sheriff Taylor überzeugt Veteran R.G. Armstrong („Kinder des Zorns“, Evilspeak, The Car).

Bildqualität: Fox legt den Streifen in einer hübsch digital überarbeiteten Fassung vor (da kann sich Warner durchaus was ‚abschneiden). Schönes, scharfes, farbtiefes anamorphes 1.85:1-Widescreen, ohne Verschmutzungen und mit nur minimalsten Defekten. Für einen über 30 Jahre alten B-Film eine sehr anständige Präsentation.

Tonqualität: Englischer, deutscher und spanischer Ton werden geboten, dazu ein Rudel Untertitelspuren. Ich habe mich mit der englischen O-Ton-Spur befasst, die in den Dialogen etwas knarzt und im Musikmix recht schwammig daher kommt, insgesamt aber noch mit einem „gut durchschnittlich“ über die Runden kommt.

Extras: Leider nur der Trailer.

Fazit: Tja, wieder mal ’ne Bildungslücke behoben und festgestellt, dass es tatsächlich eine war. „Race with the Devil“ kombiniert weitgehend geschickt Verfolgungsjagd-Action mit Paranoia-Thrill-Motiven im Gewand eines Horrorfilms. Leichte Schwächen des Scripts (verbesserungsfähige Dialoge und die Unfähigkeit, mit den guten weiblichen Hauptdarstellerinen Gewinnbringendes anzustellen) sind zu verzeichnen, aber die Geradlinigkeit der Story, ihre wahrscheinlich eher zufälligen gesellschaftlichen Implikationen, die mehr als nur solide Action und das sehenswerte Zusammenspiel von Motor-Movie-Ikonen wie Peter Fonda und Warren Oates qualifizieren den Streifen fraglos für die Rolle eines hübschen kleinen spannenden 70er-Semiklassikers. Ideal für den Abend, an dem man sich nicht entscheiden kann, ob man nun einen Action- oder einen Horrorfilm in den Player werfen soll. Knappe 4 Punkte sind zu vertreten.

4/5
(c) 2009 Dr. Acula

  • Der Easy Rider fährt nur noch im Kreis.

  • Dass aber auch immer die interessanten Stellen von den Flammen verdeckt werden. Grumbl.

  • "Was steht auf dem Zettel?" - "Neue Autoscheiben bekommen sie bei Carglass."

  • "Hab ich in der Eile meinen Badeanzug vergessen oder warum starren mich alle an?"

  • Feinmechaniker am Werk.

  • Ob der Grünling einen "How am I driving?"-Aufkleber am heck hat?

  • Bumm-di-BUMM!

  • Autsch. Das könnte weh getan haben UND noch weh tun.


mm
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