The Monster Walks


  • Original-Titel: The Monster Walks
  •  
  • Regie: Frank R. Strayer
  • Land: USA
  • Jahr: 1932
  • Darsteller:

    Rex Lease, Vera Reynolds, Sheldon Lewis, Mischa Auer


Vorwort:

Und noch ein old-dark-house-Mystery von anno dunnemals...

Der Wissenschaftler Dr. Earlton hat den Löffel geworfen. Zur Testamentsverlesung treffen sich in seinem Anwesen, in dessen Keller noch sein letzter verbliebener Versuchsschimpanse im Käfig sitzt, alle, die sich einen Teil vom Vermögen erhoffen: Earltons gelähmter Bruder Robert, Ruth, die Tochter des Verblichenen und ihr Verlobter, sowie Emma und Hanns Krug, die langjährigen Dienstboten des Erblassers. Earlton vererbt seinen Reichtum Ruth unter der Maßgabe, dass wenn sie ins Gras beißen sollte, Robert an ihre Stelle tritt. Die Krugs werden mit einer lausigen Pension von 50 Dollar im Monat abgespeist und sind eher pissig gelaunt.

In der Nacht wird Ruth attackiert - sie selbst glaubt, von einem Affen. Der einzige hierfür in Frage kommende Primat ist aber sicher in seinem Käfig untergebracht. Ruths Verlobter und Earltons Anwalt versuchen, dem Rätsel auf die Spur zu kommen, denn dass irgendwer oder -was offensichtlich versucht, den letzten Willen des Verstorbenen etwas abzuändern, lässt sich kaum wegdiskutieren.

Inhalt:

Schwerfälliges Mystery, dem das Tempo und der WTF-Wahnsinn der Monogram- und PRC-Hobel der nächsten Dekade abgeht. Bis irgend*etwas* passiert, ist der 60-Minuten-Film schon zu zwei Drittel um, und auch das Finale kann kaum für den zähen Vorlauf entschädigen. Zudem erfreut uns "The Monster Walks" (wieder ein sehr irreführender Titel, denn es gibt weder ein Monster noch eins, das rumläuft) mit rassistischem comic relief, aber dafür ist wenigstens der Affe echt (not same actor :P ). Einzig Mischa Auers exaltierte Performance als zwielichtiger Diener Hanns bringt ein bisschen Farbe ins dröge Spiel. Den kann man auslassen.

2/5
(c) 2016 Dr. Acula


mm
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