Retribution Sight Unseen


  • Original-Titel: Mang nu 72 xiao shi
  • Alternative Titel: 3 Days of a Blind Girl
  • Regie: Wing-Chiu Chan
  • Land: Hongkong
  • Jahr: 1992
  • Darsteller:

    Mrs. Ng (Veronica Yip)
    Sam Chu (Anthony Wong Chau-Sang)
    Jack Ng (Anthony Chang)
    Cop (Jamie Luk)
    Thief (Fruit Chan)
    Dr. Wong (Alfred Cheung)


Vorwort:

Den Auftakt zu meinem neuen kleinen Special bildet mal wieder ein Film made in Hongkong, der sich mir sehr zufällig bei einem kleinen Einkaufsbummel im Videodrom vorstellte, wo er friedlich in der Laserdisc-Ausverkaufs-Box darauf wartete, von einem mitleidigen Kunden für 5 Euro mitgenommen zu werden (das Original-Preisetikett mit der schnuckeligen Zahl „105 DM“ weist darauf hin, dass die arme Scheibe schon ein Weilchen dort schlummerte und ich glaube mich sogar zu erinnern, die Disc schon vor drei Jahren mal in der Hand gehabt zu haben, ehe ich vom Preis abgeschreckt wurde). Coverartwork und Screenshots auf der Rückseite versprechen ein zünftiges Cat-III-Sex-and-Bondage-Spektakel und der mal wieder zum Brüllen komische englische Covertext lässt angesichts diverser Erwähnungen von „kill“, „torture“ imd „rape“ ein echtes Sleazefest erwarten. Genau das richtige also, möchte man meinen, um ein kleines Sexploitation-Festival auf diesen Seiten zu eröffnen. Also flugs (natürlich auch mit den anderen diversen Neuerwerbungen) nach Hause damit, grosse Scheibe in den Player gestopft und fleissig geglotzt. Eineinhalb Stunden später weiss man, dass auch Hongkongs Marketing-Strategen wissen, wie man eine Mogelpackung schnürt…

Inhalt:

Mogelpackung? Tja, wenn das LD-Cover vom hübschen roten „Cat.III“-Sticker geziert wird, die Disc selbst aber einen mit einem freundlichen „Cat.II“-Warning begrüsst, ahnt man, dass irgendwie was falsch gelaufen ist. Des Rätsels Lösung liegt natürlich darin begründet, dass der Streifen bei der Reform der Hongkong´schen Filmfreigaben (mit Schaffung der Kategorien IIa, IIb und III) neu bewertet wurde und in die Nur-für-Schlimme-Finger-Schublade gepackt wurde. Erledigen wir zunächst mal die Exposition und das dauert ein Weilchen – im Gegensatz zu manch anderem HK-Streifen nimmt sich Retribution Sight Unseen tatsächlich 20 Minuten Zeit für ein gepflegtes Setup der Situation und der Charaktere (im Gegensatz zum ordinären HK-Film, der in seine ersten 20 Minuten normalerweise soviel Action und Story packt, dass es für drei überlange Hollywood-Blockbuster nebst Sequeln langen würde).

So lernen wir also das Ehepaar Ng kennen – Dr. Jack Ng ist ein erfolgreicher Herzchirurg, sein Eheweib, dessen Namen wir interessanterweise (und, wie ich mir zusammenreime, nicht zufälligerweise) nie erfahren, leidet aufgrund Augenüberdrucks an temporärer Blindheit, die, so Augenarzt Dr. Wong, nur zwei bis drei Tage anhalten sollte (was dem Film dazu verhilft, sich elegant um die Tatsache zu drücken, dass dauerhaft Erblindete sich gemeinhin durchaus sicher innerhalb ihrer eigenen vier Wände bewegen). Der liebevolle Ehemann Jack nutzt die günstige Gelegenheit, seinem vorübergehend behinderten Eheweib im heimischen Schlafgemach diverse practical jokes zu spielen, bevor er sich zu einem Kongress für zwei Tage nach Macao aufmacht. Wie es sich für einen anständigen Herzklempner gehört, residieren die Ngs in einer luxuriösen Villa im Hongkonger Hinterland und beschäftigen ein Hausmädchen, May. Mrs. Ng ist schwer darauf erpicht, trotz ihrer Sehschwäche selbständig zu agieren, also holt sie Jack, als der sich über einen schwerwiegenden Mangel an Eiswürfeln in seinem O-Saft beklagt, persönlich Gefrorenes aus der Küche. Jack jammert auch noch daher, dass sein Handy (da 1992 reicht dafür nicht mal mehr die Bezeichnung „Ziegelstein“, das Ding wiegt vermutlich zwei Kilo) nicht funktioniert und dengelt es säuerlich auf die Couch, wo es unter Kissen verschwindet (und vermutlich noch mal ins Spiel kommen wird) und holt sich sein Ersatz-Handy nebst Akku und verduftet endlich nach Macao.
Kurz danach verabschiedet sich auch noch Hausmaid May, da ihr ihr lebenswichtiges Asthma-Medikament ausgegangen ist und sie Nachschub besorgen muss. Vor der Tür trifft May noch ihren Loverboy, einen namenlosen Polizist, der Konzertkarten für May hat und überdies von ihr als Laufbursche angestellt wird, um einen Film der Ngs zum Entwickeln zu bringen. Womit unsere Hauptfigur endlich ALLEIN wäre (mit Ausnahme des flauschigen Bobtails Boy) und ihr nun etwas schauderhaftes zustossen könnte. Was ihr zustösst, ist ein gewisser Sam Chu. Sam trägt nicht nur die lächerlichsten Klamotten diesseits eines Kindergartenausflugs (rotes Holzfällerhemd und kurze blaue Hosenträger-Hosen – mit diesem Outfit KANN man ja gar nicht alle Tassen im Schrank haben), wirkt daher wie der Klempner, den ich mit Sicherheit nicht in meine Wohnung reinlassen würde, selbst wenn die schon einen Meter unter Wasser steht, und ist eigentlich auf der Suche nach Dr. Ng, weil er sich bei dem persönlich für die erfolgreiche Behandlung seiner todkranken Ehefrau bedanken möchte. Daneben ist er noch ein alter Schulkumpel des Docs (Spitzname „U-Boot“, weil er sich immer was in Toiletten holt – Hongkong-Humor, schätze ich). Mrs. Ng bittet Sam ins Haus, wo er angesichts des zur Schau gestellten Luxus ordentlich impressed ist und seinen Minderwertigkeitskomplex auslebt: „Ich bin nutzlos! Ich bin nur ein Arbeiter in einer Druckerei.“ Derart frustriert verkündet er seinen Abschied und verschwindet sichtlich nervös.

Die Nacht bricht ein und mit ihr der grosse Regen. Mrs. Ng ist beunruhigt, denn May ist von ihrem Apotheken-Ausflug immer noch nicht zurück. Das DING-DONG der Türklingel veranlasst denn auch nicht das Hausmädchen, sondern der durchnässte Sam, der zu Protokoll gibt, kein Taxi bekommen zu haben. Mitfühlend lässt Mrs. Ng ihn ein, wo er sich erst mal ins Bad zurückzieht, sich die Haare frisiert, einen BÖSEN BLICK gen seinem Spiegelbild absondert und sich die Hose auszieht (?). Die Mrs. lädt Sam ein, ein paar Früchte zu mampfen, was der sich nicht zweimal sagen lässt. Sein hinterwälderisches Schmatzen amüsiert die Dame des Hauses, was wiederum Sam nicht lustig findet, ehe er „humorös“ feststellt, dass seine Hose (die er nicht mehr anhat) nass wäre und ob er sich nicht Klamotten ausborgen könne. Mrs. Ng empfiehlt Sam, sich an Jacks Kleiderschrank zu bedienen, was der auch tut und for the pure fun of it auf Jacks Bett herumhüpft. Danach ist ein wenig Zeit für mehr chitty-chat über Sams Ehefrau. Und dabei redet sich Sam erstmals so richtig in Rage, denn, so verrät er uns, seine Holde hat ihn nicht an sich rangelassen, weil sie nicht so sehr auf Druckerschwärze stand (Meister Sam, da gibt´s ein Geheimrezept… nennt sich SEIFE). Mrs. Ng, so Sam, lasse doch Jack auch ran, auch wenn der vorher blutig operiert habe. Die Lady stellt sachdienlich fest, dass der Regen aufgehört habe, Sam daher nun auch gehen könne. Der schliesst auch brav die Tür von aussen – so scheint´s, aber uns aufmerksamen Thrillerveteranen entgeht natürlich nicht, dass man uns den bildhafte Beweis, dass Sam sich auch persönlich durch diese Tür bewegt, schuldig bleibt. Und auch Mrs. Ng fühlt sich durchaus beobachtet, entschliesst sich aber nach dem ein oder anderen false scare doch zu einem Gang unter die Dusche (vorher dürfen wir sie aber noch beim Pinkeln bewundern… ja, Leute, in HK-Filmen zeigt man uns noch die bittere Realität). Mrs. Ng schält sich aus ihren Klamotten und diejenigen, die Filme hauptsächlich wegen der nackten Tatsachen ansehen, sollten den (etwas sinnloserweise teilweise in stylisher Zeitlupe präsentierten) Duschgang geniessen – that´s all you´ll get, folks (aber das ist durchaus yummy). Tja, und da Mrs. Ng (falls Ihr das vergessen haben sollte) blind ist, bemerkt sie leider nicht, dass in der Wanne auch der gute Sam ohne Klamotten rumsteht und geniesserisch die Konturen ihres Körpers nachzeichnet. Erst als Sam sie zum zweiten Mal mit Duschwasser anspuckt, schnallt die Mrs., dass sie ungebetenen Besuch hat, doch ihre Panikattacke läuft ins Leere… war´s nu Einbildung oder Wahrheit? We´ll never know, denn next thing we see ist der vollständig bekleidete (und zwar mit seinem albernen Almöhi-Outfit) Sam, der durchs Treppenhaus spurtet und der panisch aus dem Bad rauschenden Mrs. Ng mit vollem Einsatz einen Kampf mit einem vermeintlichen Einbrecher simuliert, den er heldenhaft „vertreibt“. Zur Beruhigung flösst er ihr dann ein Glas Milch ein, in das er vorher zwei ominöse Pillen versenkt hat. Mrs. Ng kommt das alles seltsam vor, und sie versucht die Polizei zu rufen, aber das Telefon ist tot… bei herausgerissenem Kabel kaum ein Wunder.

Am nächsten Morgen hat Sam ein freudestrahlendes Lächeln auf den Lippen und ein reichhaltiges Frühstück aufgefahren. Unsere Heldin bedrängt Sam, die Polizei anzurufen und widerwillig kommt Sam dem scheinbar nach. Mrs. Ng, nicht dumm, enttarnt die Tatsache, dass Sam ein Scheingespräch führt, weiss sie doch, dass das Teflon nicht funktioniert, worauf Sam sich outen muss. „Ich habe ein Jahr auf die Chance gewartet,“ erläutert er, dass sein Eintreffen jetzt und hier nicht zufällig war. May, so fügt er düster hinzu, wird nicht zurückkommen. Ist auch schwer möglich, denn das Hausmädchen residiert gefesselt und geknebelt im Kofferraum der Ng´schen Zweitschleuder. Mrs. Ng reagiert angemessen panisch und versucht sich zu verstecken, während Sam mit einer weissen Maus spielt (?), sich blöderweise von ihr beissen lässt und sie deswegen tottrampelt (Tierfreunde aufgepasst – da beisst kein Nager ins Gras). Das Versteckspielen ist sinnlos, also ergibt sich Mrs. Ng in ihr Schicksal und spielt gezwungenermassen für Sam die Putze, was dieser mit den üblichen psychopathischen Mind Games begleitet. „Magst du es, wenn andere Männer dich berühren?“ „Masturbierst du?“ „Denkst du an andere Männer, wenn du mit deinem Mann schläfst?“ Auf die letzte Frage antwortet Mrs. Ng zögerlich „an Chow Yun Fat“, was Sam unbegreiflich witzig findet und sich wundert, warum nicht an Jackie Chan oder Andy Lau – oder an einen Richard-Gere-Typ, so wie ihn… (hm, Sam neigt ein wenig zu falscher Selbsteinschätzung, würde ich sagen… wohl eher Dan Aykroyd…). Folgerichtig versucht Sam, sie abzuknutschen und verpasst ihr ob der geleisteten Gegenwehr einen festen Biss ins Genick (das funzt vielleicht bei Miezekatzen…).
Es ist mal wieder Essenszeit und Sam, der Meisterkoch, hat erneut aufgetischt. Steak gibt´s, und ob sie will oder nicht, Mrs. Ng soll doch mal probieren. Deliziös, findet Mrs. Ng auf Anfrage, was Sam freut, immerhin ist es doch Hundefleisch… yep,

Sam hat Boy, den Bobtail, in die Pfanne gehauen. Unsere Heldin möchte gerne abkotzen, was Sam aber verbietet: „Ich würde dich zwingen, es wieder zu essen!“ Eklig das. Also muss sie wohl oder übel weitermampfen und kann sich erst später in der Badewanne erleichtern, wo sie anschliessend einen mittleren, aber nicht ganz unverständlichen hysterischen Anfall hat, während sich Sam mit einer Tüte Popcorn die Ngschen Familienvideos ankuckt. Danach besucht Sam sie im Schlafzimmer und gibt zum besten, dass seine Frau ihn betrogen habe.

Lebbe geht weiter… Mrs. Ng darf Sam massieren und versucht dabei, den Geiselnehmer zu überreden, sie gehen zu lassen. „Es ist nicht fair, mich zu belästigen, weil ihre Frau sie verlassen hat!“ Sam empfiehlt ihr sprichwörtlich, sich nicht auf Happy End zu freuen und im übrigen solle sie niemals nie wieder seine Frau erwähnen. Mrs. Ng greift zu Plan B und simuliert eine Asthma-Attacke. Der von May aus dem Kofferraum geholte Inhalator hilft nix, nicht nur, weil Mrs. Ng selbstredend kein Asthma hat, sondern auch, weil keine Medizin drin ist – die muss Sam erst holen. Sam drives off, nachdem er sie im Schlafzimmer eingesperrt hat, doch Cleverle, das unser Mädel ist, hat sie beim Schliessvorgang ein Stück Stoff ins Schloss eingeklemmt und kann sich so befreien. Ihr wie auch uns fällt das Handy wieder ein, das sie tatsächlich unter den Sofakissen findet, allerdings saft- und kraftlos. Im Schlafzimmer wäre das Ladegerät… also marschiert sie (immer noch blind, selbstverständlich) nach oben, doch bevor sie den Akku aufladen kann, ist Sam schon wieder zurück. Also versucht sie den Rückweg anzutreten, rutscht jedoch auf der Treppe aus und landet unsanft parterre. Angesichts der nahenden Bedrohung Sam, der ihr den Akku sicher abnehmen würde, nutzt sie das weiblichen Wesen vorbehaltene körpereigene Versteck und RAMMT SICH DEN AKKU ziemlich wuchtig in, naja, ihr wisst ja, wohin. Jedenfalls braucht sie jetzt keine Unterleibsschmerzen zu simulieren… Von Sam wieder ins Schlafzimmer verfrachtet, wo sie sich ausruhen soll, drückt sie den Akku wieder aus und stopft ihn ins Ladegerät. Yuck. Never seen that one before.

Wenig später stürmt ein sichtlich echauffierter Sam ins Schlafgemach… der hat nämlich mittlerweile rausgefunden, wer die Asthmakranke in diesem Haushalt ist und das ist nicht Mrs. Ng. „Verführ mich auf der Stelle!“ befiehlt Sam (!). Mrs. Ng wendet ein, dass Sams Frau nicht zurückkehren werde, wenn sie dem Befehl Folge leisten würde, was Sam bestätigt: „Stimmt, sie ist nämlich tot!“ Zeit für mehr Exposition. Wir haben uns ja alle gedacht, dass die bisherige Story etwas schmalbrüstig für eine Psychopathen-Motivation ist… Sams Weib ging also dank einer Herzattacke über den Jordan, und nicht nur das. Der Kerl, mit dem sie Sam betrog, war niemand anderes als ihr Arzt! Ihr zuliebe hielt Sam zwei Jahre lang die Klappe und liess sich entsprechend demütigen, aber als sie dann den Löffel reichte, vergab er ihr ihre Schuld, aber nicht dem Arzt – erst recht, als er herausfand, dass der Doc seinem geliebten Schatzi nicht etwa segensreiche Wundermedizin, sondern schlichte Vitamine verabreichte – und … DRAMATIK … der schuftige Doc war natürlich niemand anderes als Dr. Jack Ng. Und als Rache, dass Jack mit Sams Frau schlief, beabsichtigt Sam nunmehr, gleiches mit gleichem zu vergelten. Mit der finsteren Drohung, böse Dinge mit ihrem Gesicht anzustellen, verlässt er Mrs. Ng und setzt sich im Garten auf die Hollywoodschaukel.

Seine Aufmerksamkeit lässt aber ein wenig zu wünschen übrig, denn das Eintreffen einer dritten Partei in Form eines nunmehr realen Einbrechers scheint ihm zunächst zu entgehen. Dieser, der Einbrecher, kann sein Glück kaum fassen, als er beim Durchforsten der Hütte nach Mitnehmbaren ein höchst attraktives und zudem blindes Frauenzimmer vorfindet (und überdies findet er es reichlich amüsant, dass Mrs. Ng ihn bittet, wenn er sie schon nicht mitnehmen will, doch wenigstens die Polizei zu rufen). Bondagefetischist, der er ist, fesselt er die Gute ans Bett und knebelt sie, um dann erst mal die Schmucksammlung und den Kühlschrank auszuräumen sowie eine von Mr. Ngs Zigarren anzufeuern. Und dann wäre er auch in bester Stimmung, Mrs. Ng zu besteigen, bekommt aber einen Tritt in die Weichteile (wäre eine clevere Idee gewesen, auch ihre Beine zu fesseln…). Angesäuert setzt sich der Einbrecher auf einen Stuhl, doch auf dem sitzt schon Sam und der hat was gegen Konkurrrenz. Sam erweist sich dem Einbrecher als kräftemässig weit überlegen, schleudert den Jungen ein wenig durch die Gegend, brennt ihm mit einer Zigarre ein Loch in den Hintern und stellt fest, dass der überdies penismässig nicht übermässig ausgestattet ist. Dem kann man abhelfen, meint Sam und schreitet zur umgehenden Kastration per Schere.

Mitten in dieses hübsche Freizeitvergnügen platzt die Türklingel, und vor der Tür steht der Polizist, der May zu dem bewussten Konzert abholen will. Sam nutzt aus, dass der Cop Dr. Ng noch nie in Person gesehen hat und gibt sich als der Chirurg aus (Herzchirurgen in Hongkong sind offensichtlich durch die Bank etwas hysterisch und so stört sich der Bulle am Kasperlekostüm des Psychos nicht weiter). Okay, der Cop ist doch etwas suspicious und drängt sich auf einen Kurzbesuch ins Haus und bittet sehr direkt um einen Drink. Während Sam den organisiert, schleicht der Bulle, übles ahnend, durchs Haus und ist SO kurz davor, die Bescherung zu entdecken, aber Sam kann das aus seiner Sicht schlimmste verhindern, die Verdächtigungen ausräumen und den Cop mit einer Cola und den besten Wünschen wieder hinauskomplimentieren.

Dieweil befreit sich Mrs. Ng, in ein Betttuch gewickelt und immer noch gefesselt und geknebelt (immerhin ist Sam schlau genug, ihr auch die Beinchen zusammenzubinden) und versucht sich in diesem Zustand in die Küche durchzuschlagen, wo sie, Einfallsreichtum muss ich ihr zugestehen, ihre Fesseln an der Abrisskante einer Gefrierbeutelpackung o.ä. aufscheuert. Der Cop indes ist schon weg, aber es gelingt ihr trotzdem, sich aus dem Haus zu schleichen und in die vermeintliche Freiheit zu rennen – und überdies kommt langsam ihr Sehvermögen zurück, noch reicht´s aber für nicht mehr als vereinzelte Lichtpunkte. Diese Lichtpunkte sind Autoscheinwerfer, sie stoppt die Karre und bittet die Fahrerin, sie in Sicherheit zu bringen. Die Fahrerin ist aber die augenscheinlich von Sam geplättete May und Sam sitzt auch direkt unter ihr auf dem Fahrersitz, womit die Flucht ein jähes Ende gefunden hätte.

Bei unserem Polizistenfreund hat sich mittlerweile aber auch ein Denkprozess in Gang gesetzt und eine kurze Überprüfung des ihm von May überreichten und inzwischen entwickelten Films lässt ihn rasch feststellen, dass Mr. Ng nun wirklich gar nicht aussieht wie Sam. Stantepete kehrt der Cop um (selbstredend OHNE Verstärkung oder ähnliches anzufordern, bzw. sich gar bei seiner Dienststelle zu melden), dringt ins Haus ein und findet die hysterische Mrs. Ng schliesslich in der Badewanne. Zwar kann er ihr noch begreiflich machen, dass er ein Guter ist, aber das nützt ihm auch wenig, denn hinter ihm steht Sam mit dem groben Fleischermesser und veranstaltet schnell ein mittleres Gemetzel. Zu allem Überfluss verfügt Sam jetzt auch noch über die Dienstwaffe des Gesetzeshüters.
Also muss Mrs. Ng zu anderen Mitteln greifen, ergo geht sie zum Schein auf Sams neuerlichen Verführungswunsch ein. Sam hat auch mächtig Spass an der Sache, auch wenn sie eigentlich nur erreichen will, dass er sich erst von der Knarre trennt, was gelingt und sich dann ein wenig von ihr wegbewegt – doch der Idee, vor Verrichtung noch ein kurzes Bad zu nehmen (immerhin ist er ein wenig blutbesudelt) steht Sam wenig aufgeschlossen gegenüber:
„Ich hab erst vor ein paar Tagen gebadet“. Hygieniker, zweifellos. Na, und wer kann da nur die traute Zweisamkeit stören, wo Sam gerade „ich komme“ vor sich hin stöhnt (anspruchsloser Gesell, eigentlich ist da ja noch gar nix passiert)? Richtig, Mr. Jack Ng. Und der versteht die Situation erst mal völlig falsch und denkt, dass sein holdes Weibi während seiner Abwesenheit nix besseres zu tun habe, als sich dem nächstbesten Kerl an den Hals zu schmeissen. Sam kassiert ein paar Tritte und Mrs. Ng einen formidablen Wie-kannst-du-nur-Anschiss. Die Erklärung der Sachlage übernimmt Sam, nachdem er Jack eine Kugel ins Bein jagt. Jack streitet vorsichtshalber alles ab, aber die Kanone an der Schläfe weckt das Erinnerungsvermögen, ja, da war doch tatsächlich was mit Jennifer, Sams Frau, aber tödlich krank war sie wirklich, da könne er nix für. Mrs. Ng hat nun offiziell genug von beiden Kerlen, schnappt sich einen Schürhaken und kloppt auf Sam. Der schüttelt den Angriff locker ab und bemächtigt sich der verwendeten Waffe, um damit Jack Ng zu spicken. Mrs. Ng erinnert sich an Wait Until Dark und den dort verwendeten Trick, schaltet die Lichter aus, versteckt sich und baut eine kleine Falle auf – sie leert Reisszwecken und ähnliches auf den Boden, womit sich Sams schwere Bergsteigerschuhe akustisch bemerkbar machen und verbrennt Sams Visage per gutem alten Haarspray-Flammenwerfer. Hat vorläufig nur die Folge, dass Sam erstens ein wenig angekokelt und zweitens nun EXTREM sauer ist. Nachdem auch der Angriff mit einer gefrorenen Riesensalami (oder etwas ähnlichem) keine wesentlichen Vorteile für Mrs. Ng bringt, blendet sie ihn mit Pfeffer, womit die Sache nun ausgeglichen wäre – irritiert fuchtelt Sam am Gasofen herum und schafft es, sich von ihr einen Bleistift in den Rücken gejagt zu bekommen (in einer etwaigen britischen Videofassung dürfte diese Szene mit Sicherheit fehlen). Zudem kehrt ihr Sehvermögen zurück… als Sam versucht, sich an sie anzuschleichen, spielt sie zunächst weiterhin die Betriebsblinde, überrascht Sam im letzten Augenblick aber mit der Tatsache, dass sie sehr wohl weiss, wo er sich rumtreibt und drischt ihm eine Vase über die Rübe. Auch das bringt den stärksten Psychopathen nicht um, also lotst sie ihn in die Küche, wo sie drei Bierdosen in der Mikrowelle deponiert und Sam die Fluchttüre von aussen zuhält. Die Mikrowelle explodiert und Sam ist down and out. Or is he? Natürlich nicht… Sam kann sich ihren Knöchel greifen und ein wenig würgi-würgi spielen. Mrs. Ng greift sich erneut einen Schürhaken und jagt ihn Sam in die Wampe. Da kraucht jemand um die Ecke – es ist Jack, der auch noch (gerade noch) lebt und erstens um Verzeihung und zweitens um dringende medizinische Hilfe bittet. Mrs. Ng verweigert beides und hält ihrem verblutenden Macker eine ergreifende Rede, wonach sie gehofft habe, durch Heirat mit Jack der ewigen Fremdbestimmung ihres Lebens zu entgehen, aber sich letztendlich nichts geändert habe – erst durch Jacks Betrügereien und die dadurch entstandene Situation mit Sam habe sich das gewendet. „Ich habe dir dafür zu danken, dass ich zur Mörderin geworden bin,“ stellt sie fest, bevor sie noch Bedauern für Jacks Patientinnen äussert – in der Vermutung, dass Jennifer kein Einzelfall war: „Du hast deine Medizin mit deinem Sperma gemischt.“ Starker Tobak…

Bevor der Verröchelnde sich erklären kann, darf Sam der guten alten Unkillable-Killer-Regel folgen und sich nochmals auf Mrs. Ng stürzen, mit dem Schürkhaken aus dem eigenen Bauch bewaffnet. Unsere Heldin schnappt sich eine Kohlenschaufel und der arme Sam wird Witchfinder Generaled, wenn ihr wisst, was ich meine – mit äusserster Brutalität streckt Mrs. Ng den angeschlagenen Psychopathen nieder und stellt sicher, dass dieses Mal nix übrigbleibt, was nochmal zum Leben erwachen könnte…

Später – in Hongkong… die gutaussehende und sichtlich selbstbewusste Mrs. Ex-Ng ist wahrlich neugeboren und verleiht ihrem neuen Self Esteem dadurch Ausdruck, dass sie einem Kerl, der ihr ein Taxi wegschnappen will, mal eben das Knie in die Familienjuwelen kickt: „Never fight with a woman!“

Oh ja. Hat man den „Schock“ überwunden, dass man es bei Retribution Sight Unseen mitnichten mit einem Raped By An Angel-mässigen Neo-Hongkong-Cat.III-Sleazefest zu tun hat und arrangiert sich mit der neuen Sachlage, stellt man fest, dass dieser Film ein verdammt guter Thriller ist. Und das nicht nur im Kontext eines Hongkong-Thrillers…

Thriller made in HK sind ja zumeist auch nur etwas mehr suspense-orientierte Ausreden für bewährt bleihaltige hyperenergetische Action-Szenen (man könnte böse sagen, ein HK-Thriller ist nichts anderes als ein HK-Actionfilm, bei dem man den Storyanteil von 20 % auf ca. 40 % hochgetrimmt hat), Retribution Sight Unseen ist da völlig anders… (es gibt natürlich auch weitere löbliche Ausnahmen von dieser Regel, doch selbst der famose Jade-Leung-Reisser The Peeping Tom versäumt es nicht, ein paar deftige Actionszenen einzubauen).

Zunächst mal nimmt sich der Streifen tatsächlich Zeit und stürzt den geneigten Zuschauer nicht, wie der übliche HK-Reisser, quasi mit Ende der opening titles sofort in ein verwirrendes Storysammelsurium, sondern baut das bedrohliche Szenario behutsam und konsequent auf, ohne dabei zu vergessen, von Beginn an mehr oder weniger subtile Hinweise auf das sich andeutende Szenario zu liefern. Die Spannungsschraube wird langsam, aber beharrlich immer stärker angezogen und bedient dabei alle Register… vom psychologischen Kammerspiel-Drama über die ein oder andere fast schon lustige und dennoch spannende Szene bis hin zum brutalen, blutigen, jedem Slasher-Film zur Ehre reichenden Finale.

Kritische Gemüter werden sicherlich bemerkt haben, dass die Story natürlich klassische Vorbilder hat… der schon erwähnte legendäre Top-Thriller Wait Until Dark stand, schon allein wegen des Plot Angles „Blindheit“, ebenso Pate wie die in beiden Inkarnationen nicht minder legendären Cape Fear-Streifen. Nun recycled Hollywood seine Ideen bekanntlich auch immer wieder gern, wieso sollte Hongkong das also nicht tun, zum anderen schafft es Regisseur Wing-Chiu Chan, der leider, zumindest ergaben das meine Recherchen, nicht einen einzigen weiteren Film auf dem Kerbholz hat, mühelos, die Storyelemente der beiden sichtlichen Vorbilder zu einem absolut runden, packenden eigenen Film zu kombinieren, der sicherlich mehr als die Summe der einzelnen Teile ist. Chans Dramaturgie ist makellos, frei von überflüssigem Firlefanz, und braucht keine optischen oder visuellen Kunststückchen, um trotz der insgesamt hellen, freundlichen Töne, die überwiegen, eine angemessen bedrohliche Atmosphäre zu schaffen.

Durchaus möglich (und m.E. auch recht wahrscheinlich), dass hinter der oberflächlichen Psychothriller-Fassade der ein oder andere versteckte Subtext steht, der sich vermutlich allerdings chinesischen Betrachtern leichter erschliesst als uns Europäern. Aber es ist schon auffällig, dass die zentrale Figur über keinen vom Drehbuch ausgesprochenen Vornamen verfügt und sich die „Auflösung“ derart gestaltet, dass Mrs. Ngs finaler gewalttätiger Ausbruch ihre Wandlung vom uniformen braven Hausweib, dessen Leben seit der Kindheit fremdbestimmt wird, zurm selbstbewussten Individuum symbolisiert (okay, so arg „symbolisch“ ist das nicht wirklich, sondern eher recht offenkundig) – dennoch kann man dem Streifen sozusagen einen feministischen Unterton unterstellen, was die Sache vor allem im kulturellen Kontext recht interessant macht (man könnte auch einen kurzen Querverweis in Richtung Falling Down und Herrn D-FENS ziehen, natürlich nicht, was das Feministische angeht, sondern die Metamorphose von gesichtsloser Uniformität zu gelebter Individualität), vom Witchfinder General-ähnlichen finalen Schlag der Heldin ganz abgesehen.

Also ein perfekter Thriller? Nicht ganz, denn der berühmte Nitpicker Merkwürden hat natürlich auch hier seine zwei-drei Sachen zu nörgeln… aber das meiste daran kann man dem Film nicht wirklich vorwerfen. So z.B. das Finale, das die „normalen“ Thriller-Fahrwässer locker-leicht verlässt und in puren Horror abgleitet – es wirkt in etwa so aufgesetzt wie die dreimal wiederauferstehende Glenn Close in Eine verhängnisvolle Affäre, aber sauspannend ist es zumindest – dabei nicht wirklich eine Sache für Splatterfans und Gorehounds, denn die servierte Gewalt ist zwar durchaus von der ziemlich groben Kelle, aber es bleibt zumeist bei Kunstbluteskapaden (so u.a. bei der Abschlachtung des Cops) und nur sehr wenigen Make-ups (eigentlich ausschliesslich für Sams verbrannte Visage). Dennoch lassen diese härteren Szenen nicht an Wirkung zu wünschen übrig, sie sind eher immer noch zu plakativ, wenn man den behutsamen, „leisen“ Aufbau des Films ins Kalkül zieht. Hat aber den Vorteil, dass auch Horrorfans, so sie beim bedächtigen Tempo des Streifens bis zu seinen blutigen Wendungen bei der Stange geblieben sind, auch noch was feines zu kucken haben.

Schon eher problematisch wird´s bei den darstellerischen Leistungen. Retribution Sight Unseen ist mit Sicherheit keine Grossproduktion, die Production Values halten sich in Grenzen, was aber nicht wirklich stört, da praktisch die gesamte Filmlaufzeit im Inneren der Villa abgehandelt wird – ein oder zweimal fallen nur ein paar nicht überwältigende Bluescreen-Rückprojektionen auf -, sondern schon eher die Schwierigkeit aufweist, dass nicht unbedingt die erste Garde der HK´schen Charakterdarsteller aufgefahren werden konnte. Veronica Yip, ansonsten im ein oder anderen Cat.III-Softcore-Werk am Start, ist da mit Sicherheit das kleinere Übel – zum einen sieht die Dame nun wirklich fantastisch aus (und den Body Shot zur Dusche hin sollte man wirklich in Super-SloMo bewundern, leckerlecker), zum anderen zieht sie sich auch schauspielerisch beachtlich aus der Affäre – dass sie im Gegensatz zu üblicher Cat.III-Ware einen ausgereiften Charakter bedienen kann, aus dem sich was machen lässt, ist dabei selbstredend kein Nachteil. Das ist für die Verhältnisse des Genres, speziell in HK, eine gute Performance. Mehr Schwierigkeiten bereitet mir dagegen Hongkongs Vorzeige-Psychopath Anthony Wong (The Untold Story, diverse andere Cat.III-True-Crimer, Heroic Trio 1 und 2 – ich weiss nicht, inwiefern es Schuld eigene des Akteurs oder des Drehbuchs ist, aber Wongs Sam ist oftmals ein wenig zu, naja, wie sagt der Ami, „broad“, zu wenig bedrohlich – okay, ich habe nichts dagegen, wenn über den Filmverlauf ein vergleichsweise normaler Charakter zu einem messerwetzenden Psychopathen wird, aber Sam gleitet mir gelegentlich etwas zu sehr ins Parodistische ab, das ist gelegentlich zwar herrlich over-the-top, aber ebenso oft auch eher unpassend und der Spannung abträglich (und diese Klamotten gehören nun wirklich verboten… allein die Hosenträger sind ja schon wahre Suspense-Töter). Man gewöhnt sich aber über die Filmlänge aber auch an Wongs Performance und im Showdown ist Wong sichtlich in seinem Element. Über die Nebendarsteller, die allesamt nur relativ kurze Auftritte haben, gibts wenig Erhellendes zu sagen, Fruit Chan ist mir ein wenig zu sehr als comic relief gestaltet, Anthony Chang und Jamie Luk haben nicht wirklich viel zu tun.

Bevor wir zum Wort zum Sonntag, eh, Schlusswort kommen, wie üblich die technischen Details. Die von mir unter die Lupe genommene HK-Laserdisc aus dem Hause Universe, dem Haus-und-Hof-Videodistributor von Golden Harvest, ist wahrlich kein Ruhmesblatt. Der verwendete Print ist reichlich abgenudelt und würde nicht mal als VHS-Print durchkommen. Speckles und Drop-outs zuhauf, aber man kann sich das ganze immerhin noch ansehen, ohne dass einem schlecht wird. Der Ton ist ebenfalls unspektakulär, aber da sich so richtig Anlagen-ausreizendes kaum auf der Tonspur wiederfindet und wohl die wenigsten unter uns dem chinesischen Dialog folgen werden, ist das nicht weiter schlimm. Die englischen Untertitel (HK-mässig hardcoded) sind halbwegs anständig, sind aber natürlich immer noch für den ein oder anderen Schmunzler gut. Leider ist das Widescreen-Format etwas gecropped, d.h. bei längeren Untertitel-Sätzen geht am Zeilenanfang und -ende der ein oder andere Buchstabe verloren, aber der Handlung kann man dennoch ohne weiteres folgen.

Zu erwähnen wäre in dieser Hinsicht, dass die LD (vermutlich ebenso wie die parallele Videoveröffentlichung) offenbar die einzig verfügbare ungeschnittene Fassung des Streifens darstellt. Der DVD-Release von Media Asia wird mit einer Lauflänge von 86 Minuten angegeben, was Schnitte um knapp drei Minuten nahelegen würde (und ich wüsste, was sich dafür anbietet, hehe), allerdings soll der verwendete Print brillant sein – stellt sich also die Frage, ob man lieber einen kompletten Film oder Super-Qualität haben will; eine ebenfalls im Internet angepriesene PAL-VCD wird mit 81 Minuten angegeben (sie basiert vermutlich auf der NTSC-DVD, der Laufzeitunterschied könnte der übliche PAL/NTSC-Verlust sein). Wer also einem alten Laserdisc-Player noch hin und wieder Futter spendiert, und die Scheibe einem zu einem vernünftigen Preis (wie mir ;-)) über´n Weg läuft und sich dabei vor einem nicht gerade optischen Hochgenuss versprechenden Print nicht graust, sollte zugreifen.

Gut, Ihr wartet auf die berühmten letzten Worte: Retribution Sight Unseen ist kein Erotik-Sleaze-Hammer, wie ihn das HK-Kino Anfang der 90er so gerne unters Volk brachte und auch das Coverartwork es einem einreden möchte – aber auf jeden Fall ein spannungsgeladener Psychothriller von schon fast altmodischer Gangart mit einem mächtig blutigen Horror-Finale. Ich war wirklich positiv überrascht!

Sexploitation-Faktor: Ganzkörper-Nudity (relativ kurz), milde Bondage-Szenen (zwei), angedeutete Vergewaltigung (zweimal)

(c) 2003 Dr. Acula

  • Auch ´ne Methode, um sich um ´nen ´gratitious breast shot´ zu drücken

  • ein hysterischer Anfall im Bad hat noch keinem geschadet, wenn man gerade seinen Köter verspeist hat

  • Und führe mich nicht in Versuchung, den alten ´es würgt schon´-Gag zum dreihundertzwölftenmal zu bringen...

  • Okay, wenn ich SO aussehen würde, wäre ich vermutlich auch LEICHT angepißt...


BOMBEN-Skala: 2

BIER-Skala: 8


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