- Original-Titel: Microwave Massacre
- Regie: Wayne Berwick
- Land: USA
- Jahr: 1983
- Darsteller:
Donald (Jackie Vernon)
Roosevelt (Loren Schein)
Philip (Al Troupe)
Knothole Girl (Marla Simon)
May (Claire Ginsberg)
Dee Dee Dee (Lou Ann Webber)
Chick (Anna Marlowe)
Susie Grubb (Cindy Gant)
Evelyn (Sarah Alt)
Nachbarin (Karen Marshall)
Vorwort
Eine eherne Regel im B-Film-GeschĂ€ft ist und bleibt: mitânem fetzigen Titel auf dem Poster hast du als Produzent schon halb gewonnen – wen interessiert die QualitĂ€t des Films, wenn der geneigte Konsument durch den Titel schon mal zum Ausleihen/Kauf des Werks verleitet worden ist. Das kann man auf die eine Weise machen (Das MĂ€dchen mit dem Einwegticket, sprich einen so abgedreht-sinnfreien Titel zu wĂ€hlen, dass die plumpe âwas-zum-Teufel-ist-DAS?â-Neugier siegt, oder auf die andere, und die trifft beim heutigen Film zu. Jetzt mal ehrlich: wer von Euch könnte an einem Film mit einem Titel wie Microwave Massacre achtlos vorbeigehen? Das schreit doch schon aus zehn Meter Entfernung âLeih mich aus! Kauf mich!â.
Ja doch! Aber gern! Tun wir doch alles!
Gut, âMikrowelleâ und âMassakerâ sind nicht unbedingt zwei Substantive, die man auf Anhieb miteinander in Verbindung bringen könnte – die Anzahl der Methoden, mit der man per Mikrowelle ein Massaker anrichten könnte, ist doc eher begrenzt (andererseits hatten wir Filme ĂŒber mörderische KĂŒhlschrĂ€nke, also warum nicht auch ein Mikrowellenherd? Wir sind flexibel). Jedenfalls spricht ein solcher Titel dafĂŒr, dass wir es nicht wirklich mit groĂer Filmkunst, sondern hoffentlich mit einem schön blöden Trasher zu tun haben. Future Doc weiĂ natĂŒrlich wie immer schon Bescheid, und das wird auch nötig sein, denn ob ich meine Notizen jetzt noch lesen kann, 48 Stunden nach FilmgenuĂ, steht auf einem ganze anderen Blatt.
Also halten wir uns nicht wirklich weiter mit gesteigerter Vorrede auf – nur soviel noch (stöhn – der Setzer): Mit Ausnahme des âStarsâ Jackie Vernon, und der ist weniger wegen einer eindrucksvollen Filmkarriere ein halbwegs bekannter Name in den Staaten, sondern ist bzw. war ein relativ anerkannter Comedian, gibtâs kaum einen Beteiligten an diesem Film, der so etwas Ă€hnliches wie eine vorzeigbar Karriere vorweisen kann, es sei denn, man rechnet Cutter Steve Neilson, der spĂ€ter u.a. Fred-Olen-Ray- und Full-Moon-Filme schnippeln sollte (was man halt so Karriere nennt). So, und jetzt zum Film. Mal sehen, was das wird.
Inhalt
Bekanntlich kann ein Film wesentlich schlechter anfangen als mit der ausfĂŒhrlichen Ins-Bild-Setzung hervorragender Bestandteile weiblicher Anatomie, auch wenn diese im aktuellen Fall Unfairerweise noch durch Textilien bedeckt sind. Die junge Dame, die an eben jenen herausragenden Eigenschaften schwer zu tragen hat, scharwenzelt an einer Baustelle vorbei, wo die kompletten drei Arbeiter gerade zur Mittagspause blasen und ihre Lunchboxes mit unterschiedlicher Begeisterung (dazu gleich mehr) hervorholen (und nur die). Unser MĂ€del wird indes von einem bösen Kerl bedrĂ€ngt und gegen den Bauzaun gedrĂŒckt – praktischerweise, fĂŒr die Bauarbeiter, befindet sich dort auf Brusthöhe ein, hĂŒstel, Guckloch, durch das die bereits zitierten anatomischen Merkmale des Frauenzimmers gedrĂŒckt werden. WĂ€hrend der mysteriöse Angreifer (der weder Film noch uns weiter interessieren wird), sichtlich daran geht, es seinem bedauernswerten Opfer von achtern zu besorgen, fĂ€llt den begeisterten Bauarbeitern kollektiv beinahe das Glotzwerkzeug aus den dafĂŒr vorgesehenen SchĂ€delhöhlen und Roosevelt, der Quotenschwarze (der zudem auch der aus Amazonen aus dem Mond bekannten Fraktion âSchwarze ohne Seeleâ anzugehören scheint, da ihm sein weiĂer Kumpel Philip wenig spĂ€ter zeigen muss, wie man Musik âfĂŒhltâ) eilt gen Bauzaun, um die so griffbereit ausgestellten Möpse einer physischen Untersuchung zu unterziehen. Dem MĂ€dchen gelingt aber rechtzeitig die Flucht..Schön, wenn man ĂŒber so kontroverse Themen wie öffentliche Vergewaltigungen bei hellem Tageslicht noch so anspruchsvolle Witze reiĂen kann – ja, wir befinden uns in einer sicherlich ausgesprochen hochgeistigen geistesfordernden Komödie, das ist schon mal klar.
WĂ€hrenddessen, in der KĂŒche eines ordentlich, sauberen (hart an der Grenze zum antiseptischen) Haushalts (also ganz bestimmt nicht beim Doc zuhause) bereitet eine Ă€ltere Lady des bewĂ€hrt spieĂigen Zuschnitts eine Mahlzeit vor – und da ist sie, die Mikrowelle des Todes. Hm, Makrowelle klingt treffender – anno 1983 wurden MikrowellengerĂ€te noch im handlichen Schrankwandformat 2 x 1 Meter geliefert; immerhin, da passt âne Menge rein (fĂŒr ein Massaker ja auch nötig). FuĂhupe (sprich: Miniaturwuffwuff) Napoleon kuckt neugierig zu.
ZurĂŒck auf der Baustelle packt Donald, der dicklich-gemĂŒtliche Bauarbeiter, der sichtlich auch von seinen Kollegen Roosevelt und Philip nicht fĂŒr voll genommen wird, Ă€uĂerst unglĂŒcklich sein Mittagshappahappa aus – das Eheweib hat ihm, im Gegensatz zu denen der Kollegen, leckere Hamburger eingepackt, sondern Krebs a la sushi in Fladenbrot (o.Ă€.). Leckererweise komplett mit Panzer, Scheren, sĂ€mtlichen Beinen etc. Macht einen enorm appetitlichen iendruck und bietet natĂŒrlich willkommenen Anlass fĂŒr zahlreiche âcrap/crabâ-Schelmereien der schadenfrohen Cow-orker (die Wortspielkasse wĂŒrde gut gefĂŒllt). Auf ein von Donald vorgeschlagenes TauschgeschĂ€ft will sich verstĂ€ndlicherweise keiner einlassen. Tja, harte Zeiten.
SpĂ€ter, in einer Kneipe. Sam, der Barkeeper, ist mĂ€chtig aus der Art geschlagen – er hat nĂ€mlich keinen Bock, sich die Jammer- und Elendsgeschichten seiner Kundschaft anzuhören und als auch Donald in seinen doppelten Drink heult, dass sein elender Besen ihm nix leckeres zu essen machen will, kontert Sam das mit ein paar Anekdoten ĂŒber seine HĂ€morrhoiden – ob das wirklich im Sinne des Kneipenumsatzes ist, will ich dahingestellt sein lassen, aber es wirkt. Nach etwas gratitious nudity und einem Kerl in Drag, beides ohne Handlungsrelevanz, macht sich Donald auf den Weg nach Hause. Ăberrascht uns sicherlich nicht so sehr, dass die Mikrowellen- und Hundebesitzerin Donalds treusorgendes Weib May ist. Wie es sich fĂŒr eine Ehe gehört, die ersichtlich mindestens zwanzig Jahre ĂŒber ihr Mindeshaltbarkeitsdatum hinaus ist, kotzen sich die beiden an, sobald der Herr des Hauses die Schwelle zur heimatlichen Wohnstatt ĂŒberschritt. âSetz dich nicht aufs Sofa, das ist frisch gestaubsaugt,â keift May ihn an. Donald reagiert ĂŒberlegt-gelassen, wie es sich fĂŒr einen zivilisierten Menschen gehört und steigt mit seinen dreckigen Schuhen aufs Chaiselong (aber er sitzt nicht drauf – kann man ihm keinen Vorwurf machen). Essen gibtâs wieder mal nur aus der Mikrowelle – âperuanisches Cordon Blueâ – sieht nicht wirklich lecker aus und auch Donald ist ganz der Ansicht, das Rezept mĂŒsse in der Ăbersetzung Entscheidendes verloren haben. May macht das Licht aus (âzu spĂ€t, ich habâs schon gesehen,â knurrt Donald), um romantisches Kerzenlicht zu entzĂŒnden. Anstatt der Kerze allerdings trifft ihr Streichholz einen Topf und was auch immer da drin war, es wird heute a la flambĂ©e serviert werden. May ĂŒberspielt den Unfall elegant und versucht, romantische GefĂŒhle bei Donald zu wecken: âDas Kerzenlicht könnte dich doch auf Ideen bringenâ, sĂ€uselt sie. âIdeen hĂ€tte ich schon, aber die verstoĂen gegen das Gesetz,â kalauert Donald. âManche MĂ€nner finden mich immer noch attraktiv,â gibt sich May entrĂŒstet Illusionen hin. âMag sein, aber ich gehe nicht aufs Braille-Institut,â kontert Donald (man möchte fast meinen, die Schöpfer von Married with Children hĂ€tten diesen Film auswendig gelernt – momentan bewegen wir uns auf Sitcom-Terrain). May fĂ€llt auf, dass ihr Gatte die Nahrungsaufnahme verweigert: âWarum iĂt du nicht?â âAus dem gleichen Grund, aus dem man auf Berge klettert – weil es da ist!â William Shatner wĂ€re stolz und begeistert.
Am nĂ€chsten Tag auf der Baustelle – Philip versucht erfolglos, bei einem heiĂen Feger zu landen. Das Girl interessiert sich mehr fĂŒr starke Kerle wie den namenlosen Muskelprotz, der ganze Stahlrohre alleine stemmen kann. Philip stellt sie ihm vor, nur lustigerweise ist Muscle Man allergisch gegen Frauenzimmre und bekommt sofort einen Niesanfall.
Donald versucht, in Sams Kneipe Asyl zu finden, aber der gnadenlose Barkeeper scheucht unseren armen geplagten Loser-Helden humorlos nach Hause zu May. Wenigstens hatâs dafĂŒr gereicht, dass Donald abgefĂŒllt ist wie eine mittelschwere Strandhaubitze – manch einer erlebt im Suff ja ein ungeahntes AufblĂŒhen vermeintlichen Selbstbewusstseins und so gehtâs auch Donald (nach einem kleinen Encounter mit der stĂ€ndig aufreizend-notgeilen Nachbarin und ihrer Miezekatze, der nicht ohne den alten âwhat a nice pussyâ-Gag auskommt). Er will jetzt ein Sandwich, und zwar sofort, und zwar schnell, das ist ein Befehl. May lĂ€sst allerdings nur die Mikrowelle âpingenâ und bezeichnet ihren Hubby als âundankbares Biestâ. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert und so findet Donald auch nichts dabei, auf den servierten undefinierbaren Food zweifelhafter Herkunft im Wortsinne zu spucken. âDu Schwein,â kommentiert May nicht ganz unzutreffend, aber Donald kommt jetzt erst in Fahrt, bemĂ€chtigt sich des Staubsaugers und explantiert den Staubbeutel. âKein Wunder, dass es hier so sauber ist, der ganze Dreck ist da drin,â wundert er sich und macht sich daran, diesen untragbaren Zustand zu beenden. Nach der systematischen Staubverteilung im Wohnzimmer pinkelt er noch in den offenen Kamin. Zwei angesichts der UmstĂ€nde völlig haltlosen Anschuldigungen/Beleidigungen seiner Ehefrau spĂ€ter platzt Donald endgĂŒltig der kragen, schnappt sich das nĂ€chstbeste als Schlagwerkzeug missbrauchbare MöbelstĂŒck und kloppt wie der sprichwörtliche Berserker auf May ein… Killtime!
Der Morgen danach – wir kennen es alle, ein Kater kann was fĂŒrchterbares sein. Und wenn dann noch kein KaterfrĂŒhstĂŒck (wie empfahl eine meiner frĂŒheren Stammkneipen fĂŒr diese FĂ€lle: ein schwarzer Kaffee und âne Galoises ohne Filter) auf dem Tisch steht, kann man schon mal unruhig werden: Donald, Opfer eines amtlichen Filmrisses, wundert sich jedenfalls, warum seine Angetraute ihm nichts bereitgestellt hat. Notgedrungen heiĂtâs also selbst ist der Mann. Ab in die KĂŒche, mal kurz die Mikrowelle aufgemacht, die dort verstaute Alte gesehen, Mikrowelle wieder zu, weiter eĂbares suche— Moment! Kurzer Schock fĂŒr Donald, aber nur kurz… âSie hĂ€tte so gehen wollen,â ist sich Donald nach kurzer Rekapitulation der Sach- und Rechtslage klar und schmeiĂt den Herd an…
Die Kollegen aufâm Bau wundern sich, dass Donald sich in der nĂ€chsten Mittagspause beim Fast-Food-ImbiĂ anstellt und halten das angesichts der LeibesfĂŒlle und des vermuteten Gesundheitszustands ihres Nicht-wirklich-Freunds fĂŒr Selbstmord auf Raten. Donald erklĂ€rt nur, dass er und May sich getrennt hĂ€tten. Am Abend wird der frisch gekochte Kadaver dann zersĂ€gt und in die TiefkĂŒhltruhe im Keller gepackt. Dabei passiert Donald das MiĂgeschick, dass ihm Mays in Alufolie gewickelte Hand in die Tonne mit den vorher aus dem Freezer gerĂ€umten TiefkĂŒhl-Experimenten der Verblichenen fĂ€llt. Fernsehen kann bekanntlich bilden – Donald sieht eine Talkshow, in der ein Verbrechensexperte vom perfekten Mord schwadroniert: das ist der, bei dem der TĂ€ter das Opfer komplett ratzekahl aufiĂt. Bei Donald fĂ€llt der Groschen noch nicht, dafĂŒr knurrt der Magen. Weil nix anderes im Haus ist, macht er sich ĂŒber die vorhin aus dem TiefkĂŒhler gerĂ€umten Reste von Mays Kochkunst her und erwischt, wie könnte es nicht anders sein, die irrtĂŒmlich dort liegende Pfote seiner Frau. Ein krĂ€ftiger BiĂ (man sollte das Essen vielleicht doch aus der Folie auswickeln, dann wĂŒrden solche Verwechslungen nicht vorkommen), lecker schmecktâs. Aber das böse Erwachen kommt schnell – Donald bemerkt, was er da gerade futtert. Eineinhalb Sekunden lang ist Donald schockiert, aber dann siegt Hunger ĂŒber Moral: âIch hab Mays Geschmack unterschĂ€tzt!â (Wortspielkasse! Wortspielkasse!).
Und so staunen Roosevelt und Philip am nĂ€chsten Tag Bauklötze, als Donald ein ungefĂ€hr meterlanges in Alu gewickeltes Happa mit sichtlicher Begeisterung spachtelt – scheint angenehm zu duften, denn die beiden wollen unbedingt mal probieren. âItâs a tommy-turn-on,â enthusiasmisiert Philip und Donald wittert eine lukrative GeschĂ€ftsidee. Auch Roosevelt leckt sich die Lippen, hat aber eine kleine Reklamation: Das Fleisch schmeckt zĂ€h und alt (und trotzdem findet ihr das *lecker*? Mann, ich glaub, bei solcher Kundschaft könnte sogar Euer Doc, der Anti-Koch, in Amerika sein GlĂŒck in der Gastronomie versuchen). Donald verspricht fĂŒr den nĂ€chsten Tag verbesserte Rezeptur…
Woher aber Frischfleisch nehmen, wenn nicht stehlen? Dank Donalds gesteigertem Selbstbewusstsein kein Problem – in Sams Bar flirtet er mit einem heiĂen Feger, der vom spielverderbenden Barkeeper allerdings als Nutte klassifiziert und rausgeworfen wird (also, in Sams Kneipe wĂ€re ich kein Stammgast. Der Typ ist doch eine einzige GeschĂ€ftsschĂ€digung). Donald hĂ€lt die Zeit fĂŒr den Kavalier alter Schule gekommen, folgt dem MĂ€del und labert sie an – GesprĂ€chsstoff ist schnell gefunden, weil das Girl sich einen Absatz bricht. âYouâre not used to be on your feet!â hĂŒstelt Donald – schnell ist der Feger abgeschleppt. Das MĂ€dchen stellt sich als Dee Dee Dee vor (âMeine Mutter wollte mich Delia nennen, aber sie stotterteâ): âHave you ever screwed in three dee?â wortspielt auch sie geistreich (Zwischenbericht von der Wortspielkasse: wir akzeptieren nur noch groĂe Scheine!). SelbstverstĂ€ndlich gehört Dee Dee Dee in der Tat zum horizontalen Gewerbe und erkundigt sich nach SonderwĂŒnschen: Darfs französisch oder griechisch sein? âWie wĂ€râs mit jugoslawisch?â schwitzt der schwer nervöse Donald, dem wir ohne weiteres abkaufen, seit mehreren Jahrzehnten sexuell unbelastet zu sein, Blut und Wasser. Seltsamerweise fasst Dee Dee Dee âjugoslawischâ als schwerwiegende Beleidigung auf (bin ich da nur nicht ajour? Ist âyugoslavianâ in sexueller Hinsicht ein double entendrĂ© auf Englisch? Bitte um AufklĂ€rung, aber fangt nicht mit BlĂŒten und Bienen an!) und droht ihren Abgang an. Kommt natĂŒrlich gar nicht in Frage – Donald wirft sich auf das MĂ€del und erstickt sie mit einem Kissen. Und dann kommt das Hackebeilchen…
Aufgrund des köstlichen Schmackofatz aus eigener Werkstatt ist Donald bei seinen Arbeitskollegen jetzt der absolute Chef im Ring, d.h. man nimmt den alten Sack auch mit auf Tour. In BestĂ€tigung des Vorurteils, dass drei erwachene Kerle, wenn ohne Frau unterwegs, spontan auf das geistige Niveau von FĂŒnfjĂ€hrigen zurĂŒckfallen, wird die Bedienung eines Drive-in-FreĂschalters geĂ€rgert: âKnöpf die Bluse auf, zieh den Rock hoch, streck die Zunge raus – und âne Cola,â grölt Donald ins Mikrofon des Autoschalters – die Herren lachen sich schlapp und dĂŒsen vom Acker und bekommen nicht mal mit, dass die Bedienung die Bestellung wortgetreu ausgefĂŒhrt hat und den RĂŒcklichtern ihrer Schleuder verdutzt hinterherkuckt (man kann sagen was man will, aber die Szene ist tatsĂ€chlich witzig!).
May hat als MagenfĂŒller ausgedient – Donald tauscht die eĂbaren Ăberreste seiner Gattin gegen das schmackhaftere JunggemĂŒse Dee Dee Dee aus, nur von Mays anklagend blickender RĂŒbe will er sich aus unerfindlichen GrĂŒnden nicht trennen. Der Rest landet im MĂŒll, wo ein Penner einen abgetrennten Arm findet und ihn als RĂŒckenkratzer benutzt und mitnimmt. Donald macht sich ein Riesensandwich und geht auf die Pirsch nach neuen Fleischlieferanten. Muss er auch nicht lange suchen, denn vor dem nĂ€chstbesten Supermarkt steht ein MĂ€del in einem hĂŒbsch debilen HĂŒhner-KostĂŒm (nicht ganz so abartig wie das von Burt Reynolds aus Der rasende Gockel, aber fast) und sammelt Spenden fĂŒr undefinierte gute Zwecke. âIâd love to have you for dinner,â stellt Donald sabbernd fest. âChickâ wird prompt mit nach Hause genommen, Donald lĂ€utet ein bissl an ihren Glocken, und dann gehtâs aber auch schon an die Nahrungsmittelproduktion.
Obwohl Donald besser drauf ist als je zuvor, plagt ihn doch das schlechte Gewissen. Weil der Gang zur Polente aus naheliegenden GrĂŒnden nicht in Frage kommt, schĂŒttet er sein Herzeleid bei seinem Seelenklempner aus. Ein vollstĂ€ndiges GestĂ€ndnis wird abgelegt, dass der Shrink aber aufgrund eines Schnarchanfalls nicht mitbekommt. Als der Freud-Nachfolger wieder zu sich kommt und Donald etwas von âI cantât have sex with a woman until I eat her!â klagt, versteht der Meister der Psychosen das natĂŒrlich drollig falsch und hĂ€lt das im Zeitalter der sexuellen AufklĂ€rung fĂŒr die normalste Sache der Welt, die absolut in Ordnung sei, da muss sich Donnie ĂŒberhaupt gar keine Gedanken machen! Schön, wenn man so verstĂ€ndnisvolle Klatschenkurierer hat…
Seelisch beruhigt kann Donald also weiterköcheln und, ich bin beeindruckt, ein Yankee, der sich bildet, studiert gedrucktes Wort ĂŒber Kannibalismus. Aber die neue DiĂ€t scheint Nebenwirkungen zu haben – ein röchelnder Erstickungs-/Herzanfall zwingt unseren Helden kurzfristig in die Knie. Aber eben nur kurzfristig – dann kann er wieder in den Keller schreiten und den Freezer umrĂ€umen. Dabei allerdings dotzt Mays immer noch aufbewahrte RĂŒbe auf den Boden und verschwindet, um an völlig anderer Stelle wieder aufzutauchen, einen scharf missbilligenden Blick auf Donald zu werfen und Anstalten zu machen, ihn in den Wahnsinn zu treiben. Donald greift sich den renitenten Kopf, aber da klopftâs anne TĂŒr. Wer steht da drauĂen vor der TĂŒr? Mays Schwester Evelyn! Wolle mer se reilasse? Eigentlich eher nicht, aber Evelyn ist von der durchsetzungsfĂ€higen Sorte und begehrt ultimativ EinlaĂ und Auskunft ĂŒber den Vergleib ihres geliebten Schwesterherzes. Panik, weil Donald den SchĂ€del derselben krampfhaft hinter seinem RĂŒcken versteckt. GeistesgegenwĂ€rtig gelingt es ihm, Evelyn solange aufzuhalten, dass er ins Schlafzimmer spurten und dort die Skulptur âschlafende Mayâ zurechtzimmern kann. âSie sieht blass aus,â stellt Evelyn bei der Inaugenscheinnahme fest und bei nĂ€herem Hinsehen fĂ€llt es Evelyn wie Schuppen aus den Haaren – die ist hin, die Alte! Donald greift zum bewĂ€hrten Mittel der Handgreiflichkeit, aber geade noch rechtzeitig fĂ€llt ihm ein, dass er, wenn er Evelyn umbringt, er sie notgedrungen aufessen mĂŒsste. Yuck! WĂŒrg! Igittigitt! Das bringt selbst der hĂ€rteste Kannibale nicht durch die Speiseröhre. Evelyn wandert also statt in Donalds Magen gefesselt und geknebelt in seinen Kleiderschrank, wo sie fĂŒrderhin von ihm geflissentlich ignoriert wird.
Seine angeschlagene Gesundheit fĂŒhrt Donald zu seinem Leib- und Magen(haha)-Arzt Dr. van der Fool (!), dessen Hobby darin besteht, in seinem Sprechzimmer Dart mit Spritzen zu spielen (merke: unbedingt vor Eintreten Anklopfen!). Van der Fool ist nach eigener Aussage ein âexperienced doctorâ, braucht aber dennoch Hilfe beim Lokalisieren der guten alten Pumpe (ja, der Kerl ist ein Quacksalber nach meinem Geschmack). Wir erfahren, dass Donald einen Herzschrittmacher trĂ€gt (sollte das ein Plotpoint sein), ansonsten aber, wie man im SĂŒden unseres Landes so schön sagt, pumperlgsund ist. âLiegt an meiner neuen DiĂ€t,â freut sich Donald.
Einer der etwas rĂ€tselhafteren EinfĂ€lle des Films ist es, uns recht zusammenhanglos den Boten eines Essenslieferdienst namens âBwana Cateringâ (selbstverstĂ€ndlich ist der Bote afroamerikanischer Herkunft, schĂ€tze, das ist ein weiteres Beispiel subtilen Humors). Ich weiĂ nicht, ob das implizieren soll, dass Donald seine Köstlichkeiten mittlerweile offensiv vermarktet. Donald wird weiterhin (running-gag-mĂ€Ăig) von seiner lasziven Nachbarin beflirtet und mit den Kollegin wird die geheimnisvolle Serie verschwundener MĂ€dchen diskutiert, die durch die Gazetten geistert. Sieben Girls sind mittlerweile verschwunden, das letzte ein schwarzes. âHeute hast du dunkles Fleisch dabei?â fĂ€llt Roosevelt zwar auf, aber einen Zusammenhang kann er sich nicht zusammenreimen.
Donald wird in den Methoden zur Frischfleischbeschaffung immer erfinderischer – so gabelt er eines Tages eine Anhalterin auf und lotst sie in seine Wohnung. WĂ€hrend bei hellstem Tageslicht ein ominous thunderstorm TM schlimme Dinge ankĂŒndigt, prĂ€sentiert sich Donald in professioneller Metzger-AusrĂŒstung und verhackstĂŒckt sein jĂŒngstes Opfer, auch wenn ihm das ein wenig zu knochig ist (na, das sieht man doch aber vorher)…
Seinen Arbeitskollegen verspricht er fĂŒr den nĂ€chsten Tag eine ganz besondere SpezialitĂ€t: âPeking Chickâ. âPeking-Enteâ, meint einer seiner etwas intelligenteren Kollegen, aber Donald besteht auf âchickâ. Dieweil Evelyn immer noch im Schrank schmort und von Donald ignoriert wird (hm, nicht mal was zu Trinken braucht die Dame. Respekt), sĂ€gt Donald seine neueste Fleischspenderin in handliche Einzelteile…
Am nĂ€chsten Morgen wollen die Kollegen ihn abholen – man muss sich selbst ins Haus einlassen, da Donald nicht öffnet und findet die schöne Bescherung: unser Held liegt auf dem KĂŒchenboden und auch unseren nicht ganz so cleveren Bauarbeitern fĂ€llt auf: âIch glaub nicht, dass er schlĂ€ft!â Donald ist hin .- hat ihn die Ăberanstrengung dahingerafft, Nebenwirkungen des Kannibalismus oder das schlechte Gewissen? Das plagt jedenfalls auch Philip und Roosevelt, als sie probehalber einen Blick in die Mikrowelle werfen…
Tja, und so geht unser Spektakel etwas anti-klimatisch zu Ende. Vor die Bude wird ein âHouse for Saleâ-Schild gekloppt, die Möbelpacker finden tatsĂ€chlich die arme Evelyn im Schrank (aber noch lebendig) und wir erfahren auch, warum Donald in die nĂ€chste Welt aufgefahren ist. Die Mikrowelle war âGiftâ fĂŒr seinen Herzschrittmacher (ich habe immer gewusst, dass die Dinger nicht ordentlich abgeschirmt sind). Mays Kopp stiert triumphierend in die Kamera…
Wieder mal recht kurz, die Inhaltsangabe heute. Liegt an mehrerlei Dingen – primĂ€r natĂŒrlich daran, dass ich meine Notizen von vor drei Tagen nicht mehr ordentlich lesen kann, ich bei Komödien prinzipiell versuche, nicht allzu viel zu verraten (obwohl ich sicherlich mehr Gags gequoted habe, als es angebracht gewesen wĂ€re) und, last, but not least, weil der Streifen erkennbar nicht wirklich ein Plotwunder ist. Trotzdem oder gerade deswegen macht Microwave Massacre doch einen hĂŒbschen Batzen SpaĂ.
Man muss sich natĂŒrlich mal wieder ĂŒber einiges klar sein – der Film ist keine Splatter-Granate, kein Gore-Film, nicht mal eine Horror-Komödie, streng genommen. Vielmehr ist Microwave Massacre eine schwarze Komödie auf zotigem Sitcom-Niveau, anspruchsvolle Gags wird man mit der Lupe suchen mĂŒssen, dafĂŒr kommen Freunde des gepflegt-debilen Wortspiels voll auf ihre Kosten. Der Streifen lebt beinahe ausschlieĂlich von seinen Dialogen, und die sind nicht wirlich von der Sorte âamĂŒsante Wortgefechteâ, sondern eher von der âPointe-komm-raus-du-bist-umzingeltâ- und âstupid one-linerâ-Fraktion. Das kann tierisch in die Binsen gehen (siehe sĂ€mtliche Leslie-Nielsen-Filme nach Naked Gun 33 1/3 mit der dezenten Ausnahme Spy Hard), funktioniert hier aber, sofern der Zuschauer bereit ist, sich auf ein gewisses Niveau herabzubewegen (was selbstverstĂ€ndlich am besten unter Zuhilfenahme alkoholischer GetrĂ€nke zu bewerkstelligen ist). Dann aber funktioniert der Film prĂ€chtig, weil die Witze und Wortspielereien zwar doof, aber meistens wirklich lustig sind (mein Paradebeispiel ist Dee Dee Dee mit ihrer Line âHave you ever screwed in three dee?â. Ja, das ist so ungefĂ€hr der Level, auf dem wir uns hier befinden).
Handlung im eigentlichen Sinne ist nicht zu verzeichnen – der Streifen reiht dummen Spruch an dummen Spruch und streut, sobald die, hĂŒstel, Plotte mal in die Puschen kommt (mit dem ursĂ€chlichen Mord an May), eine Mordszene ein und verabschiedet sich allerspĂ€testens, als Donald seine Besuche beim Psychiater und seinem Hausarzt Dr. von der Fool (sic) absolviert, in puren Nonsens, ohne dabei in gröbsten Klamauk zu versumpfen (d.h. es gibt keinen Slapstick, keine Sight Gags, sondern nur Wortwitz und Situationskomik). Inhaltlich ist das ganze wohl als Parodie auf einschlĂ€gige Mad-Killer-Streifen wie Maniac angelegt, d.h. der komplette Film zirkelt um den Mikrokosmos des zentralen Darstellers und erlaubt sich nur wenige Abschweifungen zu anderen Figuren, was im Umkehrschluss natĂŒrlich zur Folge hat, dass die Nebencharaktere ĂŒberhaupt nicht entwickelt werden und keinerlei eigenstĂ€ndiges Profil haben (zwar wird am Anfang auch versucht, mit Philip und Roosevelt ein paar Gags zu erarbeiten, aber diese Schiene wird schnell aufgegeben und die beiden verkommen zu blossen Stichwortgebern). Die weiblichen Opfer haben sowieso keinerlei EigenstĂ€ndigkeit.
Ein wenig enttĂ€uschend ist das Finale, das eigentlich keins ist – irgendwie scheint der Film zwar auf eine gröĂere SchluĂpointe hinkonstruiert zu sein (zum einen durch das Auftauchen von Evelyn und ihrer Verstauung im Schrank, zum anderen durch den running gag mit Donalds Nachbarin, bei dem man als Zuschauer schon erwartet, er wĂŒrde noch zu irgendeinem pay-off fĂŒhren), aber Fehlanzeige – das Ende wirkt etwas hingeluscht, eher verzweifelt aufgesetzt und ist vor allem, und das ist der wesentliche Stilbruch zum Rest des Films, der trotz seiner Thematik doch eher âlight-heartedlyâ rĂŒberkommt, nicht lustig. Da steht dann schnell, zumindest bei mir, der Verdacht im Raum, dass der Produktion die Kohle ausging und man produzentenseits ein hastiges, eben noch finanzierbares Finale antuckerte
Vom filmisch-handwerklichen Standpunkt ist der Streifen von Wayne Berwick, der der Welt fast zwanzig Jahre spĂ€ter noch ein Werk mit dem vielversprechenden Titel Attack of the Amazing B-Movie-Monster bescheren sollte, wenig bemerkenswert. Berwick beschrĂ€nkt sich auf die bewĂ€hrt-bodenstĂ€ndige âpoint-and-filmâ-Methodik des Filmemachens, lĂ€sst sich durch keinerlei kĂŒnstlerische oder stilistische Ambitionen behindern, sondern setzt, wie bereits erwĂ€hnt, durchaus erfolgreich, darauf, dass das Gagpotential allein den Film am laufen hĂ€lt. Von der Regieseite werden kaum Akzente gesetzt, die dem Streifen gesteigertes Tempo oder, gott behĂŒte, Spannung verleihen wĂŒrden. Die Mordszenen sind konsequenterweise auch nicht splattrig oder hart, sondern ebenfalls deutlich auf den Lacher hin inszeniert. Was der Streifen an blutigen Effekten auffĂ€hrt, und das ist nicht gerade viel, beschrĂ€nkt sich auf ein paar allersimpelste abgetrennte-GliedmaĂen-FX der Herschell-Gordon-Lewis-Schule, die selbst von horrorunerfahrenen BPS-Mitgliedern als bewuĂt unrealistisch-humoresk-billige Schaufensterpuppen-Bestandteile u.Ă€. identifiziert werden sollten (gehe also stark davon aus, dass Microwave Massacre, sollte der je in Deutschland veröffentlicht werden, umgehend auf der 131er-Liste landet).
Zusammenfaselnd festgestellt: die Inszenierung ist einer Komödie angemessen, in der man sich als Zuschauer auf die Witze konzentrieren soll und nicht durch irgendwelche Juxereien und technischen Kniffe von Regie, Kamera oder Schnitt abgelenkt werden soll. Gorehounds, die vom plakativen âMassacreâ im Titel angelockt wurden, werden aufgrund des eher mageren Splattergehalts sicher eher enttĂ€uscht sein – eine Splatter-Comedy vom Schlage Braindead ist das sicher nicht.
Ein Film wie Microwave Massacre steht und fĂ€llt dann folgerichtig mit der QualitĂ€t seines Hauptdarstellers – da kannst du als Regisseur nicht jeden x-beliebigen Penner von der StraĂe âfĂŒr engagieren, da brauchst du schon jemanden, der diese Art Humor glaubhaft rĂŒberbringt. Ed OâNeill wĂ€re sicher die âgroĂbudgetierteâ erste Wahl (weil das ganze Setting, der ganze Charakter, wie oben schon angedacht, an Al Bundy erinnert), Jackie Vernon macht seine Sache aber richtig gut – er kommt sowohl optisch als auch von der schauspielerischen Umsetzung nahe an das angestrebte Ideal eines sympathischen Verlierers, der durch nicht völlig innerhalb seiner Kontrolle liegende UmstĂ€nde zum Killer wird und dadurch an seinem âlow self-imageâ arbeiten kann. Vernon ist m.W. jemand, der von der BĂŒhne kommt und verhĂ€ltnismĂ€Ăig wenig Film- und TV-Arbeit erledigt hat. In den USA am bekanntestens fĂŒr seine Voice-Arbeit fĂŒr die beliebte Zeichentrickfigur âFrosty, the Snowmanâ, absolvierte er einige Auftritte in amerikanischen Comedy-Fernsehshows (u.a. mehrfach in der âDean Martin Showâ), spielte Gastrollen in Rod Serlings Night Gallery und der Kolchak: The Night Stalker-TV-Serie und erlebte seinen letzten Filmauftritt kurz vor seinem Tod 1987 in dem Sketch-Film Amazon Women on the Moon (Segment âRoast your loved oneâ, an der Seite einger anderer US-Comedians wie Rip Torn). âMicrowave Massacreâ markiert seine einzige Hauptrolle.
Die weiteren Darsteller haben durch die Bank praktisch keine nennenswerte Karriere gemacht – Claire Ginsberg (âMayâ) ĂŒberzeugt als gutmeinende Drachenlady, Lou Ann Webber als âDee Dee Deeâ ist charmant-funny und ganz groĂ sind die Darbietungen von John Harmon als Psychiater Dr. Gestalp und besonders Ed Thomas als Dr. von der Fool.
Wie zwischen den Zeilen bereits zu lesen, wartet Microwave Massacre bis heute auf eine deutsche Veröffentlichung – unsere Freunde auf der anderen Seite des Ărmelkanals, das Inselvolk mit den komischen Royals, hat zumindest eine Videoauswertung erlebt, bei âAstra Videoâ. Das Tape ist von der technischen Umsetzung her ungefĂ€hr das, was man von einer fast zwanzig Jahre alten Veröffentlichung eines ohne irgendwelche AnsprĂŒche oder Hintergedanken (von âKultâ war da sicher nicht die Rede) auf den Markt geworfenen Billigfilms erwarten kann. Die BildqualitĂ€t ist so-lala (Vollbild), die TonqualitĂ€t ausreichend, um die Dialoge verstehen zu können.
Fazit: Microwave Massacre ist nicht der Film, den ich als bluthaltiges Doppelprogramm mit Braindead empfehlen wĂŒrde, sondern was fĂŒr die Momente im Leben, in denen nicht plakative Sight-Gags und Splatterorgien die Lachmuskeln des geneigten Publikums anregen sollen, sondern zotiger, manchmal niveauloser, aber meistens hochgradig spaĂiger Dialogwitz und wunderbar quotable one-liner gefragt sind, ohne dabei in Scary Movie-mĂ€Ăigen FĂ€kalhumor zu verfallen. Ganz ohne Wortspiel kann ich, das versteht Ihr sicher, dieses Review nicht abschlieĂen: Microwave Massacre ist eine Komödie mit Biss! And be sure to stay tuned fĂŒr den Nachspann, der in Form einer âSpeisekarteâ prĂ€sentiert wird und einiges an Gags beinhaltet. Keine Filmkunst, und auch kein GROSSES KINO, aber ein munterer Launemacher fĂŒr zwischendurch!
(c) 2004 Dr. Acula
BOMBEN-Skala: 6
BIER-Skala: 6
Review verfasst am: 01.05.2004