Kampfansage – Der letzte Schüler


  • Deutscher Titel: Kampfansage - Der letzte Schüler
  • Original-Titel: Kampfansage - Der letzte Schüler
  • Alternative Titel: Kampfansage 3 - Der letzte Schüler
  • Regie: Johannes Jaeger
  • Land: Deutschland
  • Jahr: 2005
  • Darsteller:

    Mathis Landwehr (Jonas Klingenberg)
    Volkram Zschiesche (Vincent)
    Christian Monz (Bosko)
    Zora Holt (Kleo)
    Sinta Weisz (Marie)
    Ygal Gleim (Malte)
    Bela B. Felsenheimer (Der Henker)
    Esther Schweins (Linda)


Vorwort:

Abteilung „Ab 18, aber wir wissen nicht warum!“

Deutsche „TV-Event“-Produktionen werden hier wohl langsam mein Gimmick… verdammt! Nachdem ich meinen Einstand mit Gonger gegeben habe, kommt nun ein Heuler der Senderkonkurrenz RTL, für den ein anderes, gerade unter B-Film-Sehern beliebtes Genre zum Kill-Rapen auserkoren wurde: Der gemeine Kung-Fu-Flick. Hier in eine widerlichen Bastardisierung durch lokalendzeitliches Setting gezwungen und scheinbar von und mit Amateuren abgedreht. Genauer gesagt, von der Ehrenwerten Gesellschaft (ehge), einem „Zusammenschluss junger Filmemacher und Kampfkünstler, die es sich zum Ziel gesetzt haben, deutsche Martial-Arts-Actionfilme zu produzieren“. Die hat erst zwei „Kampfansage“-Kurzfilme (nein, ich habe sie nicht gesehen, Gott bewahre) auf die Welt losgelassen, bevor in Zusammenarbeit mit der Action Concept Film- und Stuntproduktion GmbH (ja, die Macher von „Alarm für Cobra 11“ und „Der Clown“) der vorliegende Streifen entstand. Und der ist dann auch bei RTL gelandet.
Also, noch mal: Eine Co-Produktion von deutschen Amateurfilmern und den „Cobra 11“-Verbrechern? Auweia! Aber wenn ein Bela B. mitspielt (SCHON WIEDER!), kann es ja nur schmerzha… schön werden.

Wie immer die Anmerkung:
Ich spoilere so hart, dass Bruce Lee gleich noch mal sterben würde. Ihr seid gewarnt!

Inhalt:

Was versprechen wir uns von einem Film, der mit einer spastisch zuckenden Nahaufnahme der Hauptdarstellerfratze und einem Erzähler-Voice-Over (JA, den gibt’s hier öfter) anfängt?

Hilfe…

Es ist weeiiiiit in der Zukunft und noch viel weiter. Im Jahr 2045 gab’s den weltwirtschaftlichen Super-GAU und das revolutionsfaule Volk hat sich endlich mal wieder in nen ordentlichen Bürgerkrieg gestürzt… Zeit wurd’s. Das derzeit übliche Staatenmodell wurde mal kurzerhand abgeschafft. Das faselt uns alles der VO in die Lauscher, während wir dem wohl *gähn* längsten Prolog-Flashback in karamelliger Bildfärbung beiwohnen. Da gehen die Kriegsbürger wie die Wikinger mit Äxten und Schilden aufeinander los, während im Hintergrund die wohl hässlichste Computeranimation so tut, als würde die Reichstagskuppel brennen.

Ach ja, gleich zur Vorwarnung, über PC-Bilder (CGI) werde ich mich in den nächsten tausend Zeilen etwas öfter aufregen. Nur, damit sich im Nachhinein keiner beschwert.

Erzählerchen haut uns den großen McGuffin des Films auf die Bäckchen: „Unzählige Errungenschaften der modernen Zivilisation gingen für immer verloren.“ So viele sind’s gar nicht, aber das sehen wir noch. Außerdem: „Aus Zukunft war Vergangenheit geworden.“ Heieiei… Hinzukommend werden Schusswaffen langsam immer mehr für den Popo… warum? Äääh… weil alle Menschen, die lesen, handwerken oder denken können, von Äxten und Schilden totgemetzelt wurden?
Und weil keiner mehr pengschießen kann, hat der SOLDATENKÖNIG (JA, der heißt so) „die Macht der Kampfkunst erkannt“. Warum schmecke ich Erbrochenes?
Und weil er ein SOLDATENKÖNIG ist, hat er natürelemennt auch ganz viele Soldaten, deren König er ist… und so. Zu dem ganzen Gequassel, wir befinden uns immer noch im bernsteinfarbenen Prolog, sehen wir eine kleine Montage von Kampfszenen des Fönigs (yeah, Insider), der ne kleidsame Narbe senkrecht übers linke Auge hat und eigentlich an sich so richtig schön fiesböse aussieht. Natürlich macht er alle zur Schnecke.
Ach ja, um das ganze etwas unansehnlicher zu machen, werden während der gesamten Prologzeit immer so zwei bis drei Bilder übereinandergelegt, was es wirklich unglaublich einfach macht, dem dödeligen Schmu zu folgen.
Während eines Kampfes findet unser King nun, extra deutlich ins Bild gesetzt, einen schicken Revolver und steckt den grinsend ein. NA WENN DER MAL NICHT NOCH WICHTIG WIRD!!eins1elf!!!111!

Er hat zwar alles und jeden zu Kleinholz verarbeitet, aber wie sich das für nen Oberbösidubidu gehört, war ihm das nicht genug, und er wollte unbedingt noch den „Alten Meistern™“ ihre letzten Geheimnisse entlocken. Die haben sich aber einfach geweigert, die sturen Säcke, weil böse und so. Logische Konsequenz: Der kronenlose Herrscher rottet die Greise einfach einen nach dem anderen aus.
Exemplarisch sehen wir wie ein asiatisch anmutender Mittvierziger sich mit äääh… GSG-9-Typen prügelt. Die haben natürlich keinerlei Knarren und nischt, dafür aber ein paar offensichtliche Do-it-Yourself-Waffen, hauptsächlich Tonfas (Polizeischlagstöcke) mit Messern. Der „Alte Meister™“ ist ihnen natürlich haushoch überlegen und jeder seiner Treffer klingt nach schmatzigem Schmodder… aber irgendwie stehen die alle wieder auf. Und so super können die Meister wohl doch nicht sein, wenn sich einer schon von so ein paar popeligen Henchmen niedermachen lässt.
Doch obwohl der SOLDATENKÖNIG einen Meister nach dem anderen gen Wiedergeburt schickt, hat er leider nicht bedacht, dass die Jungs ihr ganzes ultrageheimes Wissen in ein Buch gepinselt haben. Und der Meister von unserem alpträumenden Spastzucker (ach ja, der wird zwischendurch immer wieder mal über das Geschehen geblendet) war nun also der letzte Meister und unser Zappelschädel der… dunn duunn DUUUNN… letzte Schüler. Sag bloß, so eine Überraschung.
Huii… wir fahren die Mementoschiene und tun als wenn wir den Schluss zeigen, spulen dann VHS-mäßig zurück. Und WIEDER haben wir sein Epileptikergesicht im… ääh Gesicht. Und Esther Schweins? Wie jetzt?
Um uns leicht dumm dastehen zu lassen, kommen wir kurz mal nicht darauf zurück, sondern schauen uns eine schmadderige Schusswunde in Nahaufnahme an. Und immer wieder hässliche Gesichter auf vollem Zoom.

Oh, hey, der Prolog ist vorbei. Ich hätte es fast nicht gemerkt. Als Ersatz gibt es erstmal die Credits. Woohoo… “Action Concept“ (mehr dazu im Analyseteil, nicht viel, aber mehr als hier)! Schön auch, dass alle Credit-Bezeichnungen auf Englisch sind, in diesem internationalen Meisterwerk… *Bröckchen hust*
Als Augenentspannung, während die ganzen uninteressanten Wörter abgespult werden, gibt es eine nette Kata-Montage auf nem markbrandenburgischen Weizenfeld. Der Typ, der hier, zugegeben ansehbar, rumhampelt, ist stark verschwitzt und leicht unrasiert. Was er da an Mix aus Kung-Fu und Akrobatik abzieht ist zwar alles ganz schick, aber stark unaußergewöhnlich. Nix, was man nicht irgendwo schon mal gesehen hat. Jetzt packt er auch noch Stöcker aus und quirlt mit denen die dunstige Sommerluft. Das sieht schon nicht mehr so professionell aus. Irgendwann sind er und auch die Credits mal fertig und er macht sich dran, das Gesichtsgekräusel zu trimmen. Wie spannend…

Jetzt isser endlich wieder glatt und sieht in Nahaufnahme (ja, er ist das Prolog-Vollbild-Face) nicht mehr aus wie einer von den Hobbits, die ich nicht auseinanderhalten kann, sondern eher wie ein kleiner Junge. Der zweite linke Nippel auf seinem nackten Oberkörper stellt sich als die vorhin gezoomte Fleischwunde heraus.
Seine Ramboklischeevorbereitung (Anziehen, Schuhe zubinden etc.) wird erstaunlicherweise auf zwei Sekunden begrenzt und schwupp ist er fertig. Draußen vor dem Haus wartet wieder Esther… um sich zu verabschieden… seit der Prolog vorbei und meine Augen nicht mehr mit fiesen Farbfiltern fighten (Alliteration for the Win), fällt mir eklatant auf, wie ekelhaft schwammig und hässlich das Bild ist.
Es wird ein wenig geherzschmerzt und wir erinnern uns kurz, dass die Zivilisation seit Jahrzehnten im Arsch ist… Warum zum Henker werden dann Jokes darüber gemacht, wer den Rasen mäht?
Eingewickelt in ne alte Filzdecke und modisch mit ner labbrigen Jogger bekleidet macht er sich auf, irgendwen zu begraben. Wer könnte das bloß sein.
Mir voiceovernd das Ohr abkauend, macht er sich nun doch auf DAS BUCH™ ausfindig zu machen, weil ja auch sein Meisterle tot ist und so. Der will doch wohl nicht den…

Also ab nach… Himmelpfort? Ach ne, aus Himmelpfort raus. Was sind wir heute wieder subtil. Und was kommt da, außerhalb von Himmelpfort? Die CGI-Hintergrund-Hölle! Und die wird uns den ganzen Film über quälen als müssten wir verfrüht schon für alle unsere Sünden (so böse war ich gar nicht) büßen. In diesem Falle sehen wir also eine langsam verrottende Eisenbahnbrücke, deren Stützpfeiler in bodenlosem Nebel verschwinden… Atmosphäre und so.
Als nächstes versucht man unsere Augen zum Bluten zu bringen, indem man uns zeigt, wie Berlin nach (ich schätze hier mal) in maximal 2070/2080 nach Auffassung der CGI-Verbrecher aussieht. Nämlich so, wie es mir (zugegeben wesentlich heftiger) auch schon bei dem unsäglichen I Am Legend mit Wilhelm Schmidt aufstieß und stinkend auf meinen Schoß erbrach, als wenn Mutter Natur so gut geschätzte zwei bis drei Minuten gebraucht hätte, um ihr ehemaliges Refugium zurück zu erobern. Schön ist, dass das in den Nahaufnahmen irgendwie nie so wirklich danach aussieht. Im Hintergrund immer die dschungelüberwucherten Ruinen der Wolkenkratzer (gibt es da wirklich so viele von in Good ole Berlin?) und eine Landschaft die stark nach Plattentektonik aussieht, doch in den eigentlichen Szenen immer das typisch marode Berliner-Hinterhof-Bild. Dreckig, trümmerig, Berlin halt.

Und so verschlägt es uns auf einen (wie sich erst später herausstellt) runtergekommenen Rangierbahnhof, an dem looktechnisch wohl eher wenig gedeichselt wurde. Da gab’s das postapokalyptische Umfeld bei der Anmietung umsonst dazu. Sieht doch eigentlich nach einer guten Location für nen ersten Sparringskampf aus. Kurz werden meine Notizen etwas ungehalten:
„- boah, die CGI ist echt assi.
…also richtig ASSI!“

Aber zurück zum eigentlichen Elend: Ein asiatisch angehauchtes Mädel (aber auf jeden Fall tausendmal asiatischer als Kristin Kreuk… siehe Street Fighter – Legend of Chun Li) rennt leicht vor sich hin blutend vor einigen Häschern davon. Sie versteckt sich in einer der Baracken, in der aber auch schon unser Hero hockt. Anstatt aber seinem eigenen „Pssst“ nachzukommen, schält er sich, eiswürfelpinkelnderweise aus dem Dunkel und tritt den Böslingen gegenüber.
„Sechs gegen einen? Ist das nicht unfair? Na ja, mir soll’s recht sein!“ Witzig isser auch noch… NICHT!
Natürlich wischt er mit den Wichten den Boden auf. Urgh… da hatte wohl jemand kein Geld für ne ordentliche Zeitlupe, denn als solche präsentiert man uns so nen abgehackten Zappeldreck. Wie die Zeitlupenfunktion alter Videorekorder. Wie erwartet, sind die Kampfszenen gar nicht mal so verkehrt, in der Hinsicht (leider NUR in der) haben fast alle Beteiligten ordentlich was drauf. Wenn denn das unsägliche Posen alle gefühlten zehn Sekunden nicht wäre. So wird das aber nix mit ner vernünftigen Choreographie.
Nachdem genug Hand- und Fußkanten genug Gesichter gefunden haben, werden wieder die dicken Stöcker von vorhin ausgepackt und auch damit ein wenig in der Gegend rumgeposed. Die Soundeffekte sind hier leicht… ääh… übertrieben. Aber als Entschädigung ist der Fight gegen den Oberboss der Fieswatze nur drei Sekunden lang. Danke.

Während uns Jonas (der Held) nun mit unserer McDoof Asiawoche schwätzt, wird mir schmerzhaft bewusst, dass hier wohl jeder neu synchronisiert wurde. Und zwar scheiße neu synchronisiert. Es nervt eklatant, den Pansen länger als ein zwei Sätzen zu lauschen. Das Mädel ist zu meinem Glück nicht sehr geschwätzig, denn auf die Frage, was die Typen denn wollten gibt’s nur mysteriöses: „Die wollen, was Bosko will…“ Ja, danke, dass wir das geklärt haben. Ääh…
Als sie sich dann recht unsentimental davonhuft, glotzen wir ihr zum Abschied zusammen mit Jony volle Möhre auf den Arsch. Schauwerte!

Egal, jetzt ist er plötzlich an einem Häuschen mitten im Wald. Für lokal Bewanderte, ich habe das dumpfe Gefühl, hier wurde in der Nähe von Ruhlsdorf gedreht. Gruselig genug wäre es da jedenfalls.
Der Bau ist ordentlich runtergekommen und hat das Zeichen von… „BOSKO!“ (da fehlt eigentlich nur noch das obligatorische Donnergrollen) auf die Tür geschmiert bekommen. Die wird dann auch gleich mal knallhart eingelatscht.

Bosko, der mehr nach letzter Lude als nach Oberboss aller Boshaftigkeiten ausschaut, trimmt den Henchmen-Anführer aufgrund des vorhinnigen Versagens mal ordentlich zusammen, bis der einen leichten Anfall von Tod hat. Jetzt kommt der Film auch mal dazu, dialogtechnisch El Hero seinen Namen zu geben: Jonas. Der sollte eigentlich schon tot sein, aber dafür ist jetzt der „Leutnant“ eingesprungen. Da alles knapp ist in der dystopischen Zukunft, muss auch an Textilien gespart werden. Deswegen wird der neue Leutnant durch Überreichung der alten Mütze des toten Vorgängers ernannt. Dass die Wahl auf den Glatzenaffen fällt, dem das Häubchen gerade überreicht wird, wird mir sicher noch leid tun (JA! – Future-Crowley).

Jonas durchforstet unterdessen die Bruchbude und findet die schimmeligen Überreste seines Meisterchens im Schutt. Da könnte man doch mal karamellfarben backflashen. Gesagt, tuen getan *geräuschvoll die Nase hochzieh* (Onkel Hotte for President!). Da sah das Häusl noch schick aufgeräumt aus. Bosko ist da und will dem noch ganz vitalen Meisda das Buch abkaufen. Der sagt nö und grinst uns eine arg sanierungsbedürftige Gebissbarracke entgegen. Bosko ist nicht doof und ändert die Taktik: Schüler werden wollen ist nun sein größter Herzenswunsch. Geht aber nicht, weil da schon ein Schüler ist… Der Jony… Dem kann aber Abhilfe geschafft werden, denn Boskos weibliche Begleitung hat der Welt einzige funktionierende Knarre dabei und ballert den Schüler mal eben über den Haufen. So schlau, wie sie ist, trifft sie aus der Entfernung von geschätzt nicht mal nem halben Meter kein wichtiges Organ, beziehungsweise verkrüppelt ihn nicht für den Rest seines unwerten Lebens. Hätte uns ja auch nen tollen Film, ääh… erspart?!
Während er den Purchen zu Poden chtürzt, kriegen wir in einem Bilderflackerstakkato noch ein paar Sekündchen Kampf Meister vs. Pos… Bosko mit, bevor das Herzchen auch den alten Sack schweizerkäsiert… Och, ’n Loch. Und nu fällt das Meisterchen halt mal unters Gammelfleischgesetz.

Dann wird er nun halt begräbt. Was mir Kontinuitätstechnisch etwas sauer aufstößt, ist, dass das Häuschen zu der Lebenszeit des Masters ein recht hübsches Dingelchen war. Nun, wie lange war Jonas denn ausgeschaltet? Zwanzig Jahre? Das Ding ist nämlich bei seiner Rückkehr interieurtechnisch wirklich nur noch Bruchbude. Dabei hat Bosko doch nur den Alten gekillt und das Buch mitgenommen. Ach, was streng ich mich eigentlich an. Kriegt man doch nur Kopfschmerzen von. Aua.
Nun wird aber mal das Bucherl gesucht, das natürlich fehlt. Nur eine kleine Ecke mit arg unleserlichem Geschreibsel drauf lässt unseren Helden… ja, richtig, backflashen und voiceovern. Warum nur? WARUUUUUM? Für die Doofen oder geistig Toten (also alle, die den Kram bis hierhin durchgestanden haben) wird jetzt noch mal genau das erzählt, was gerade passiert ist. Und noch etwas mehr.
Denn das Meisterle hat den Soldatenkönig gemördert. Warum der allerdings zum alles entscheidenden Endfight nun auch die Schwarte dabei hat? Will er dem Fiesling Zeit sparen, falls der gewinnen sollte? Oh Mann.
Dafür hat König Soldat seine beiden Rotzblagen dabei, die dann auch live miterleben dürfen, wie Daddy die flügellahme Taube macht und von irgendwo woandershin runterstürzt. Und obwohl der Zwerg, der nun zur toten Leiche von Papa joggt, GENAU die gleichen Klamotten anhat wie Bosko und das Mädel Papas Knarre an sich nimmt, wird uns erst DANACH als ÜBERRASCHENDE Erkenntnis enthüllt, dass es Bosko und sein Schwesterchen Kleo sind.

Zurück in der Gegenwart wollen die sich immer noch rächen. Obwohl… äh… der Meister ist doch nu schon tot. Ne, der Letzte Schüler ™ soll auch dran glauben. Das geht aber noch nicht, weil die ja das doofe Buch nicht lesen können. Voll die Geheimschrift und so. Daher gibt es erst mal ordentlich Streit unter Geschwistern und ich fange ob der Antischauspielerei und der Dialogkunst lustig an, aus der Nase zu kotzen. Hier werden die Sätze intoniert als wären wir bei der ersten Gedichtrezitation von Goethes „Zauberlehrling“ in einer der Berliner Krisenschulen. Urgh.

So, nun wird’s aber auch langsam mal Zeit, dass Jonas total stylish in Finsternis das Grab schaufelt. Aus einem für mich nicht wirklich dramaturgisch nachvollziehbaren Grund rutscht ihm noch mal der Moderfuß vom Meisterle aus der Decke, damit wir auch wirklich auf Nummer Sicher gehen können, dass der schon arg abmodert. Zeit zu trauern. O.K., reicht, Zubuddeln bitte.

Schauen wir doch mal, was Bosko so treibt. Oh, seine Bösen Schüler (jawohl) haben ganz ganz böse Bläkk-Meddl-Augenbemalung, damit man auch weiß, dass die ganz, ganz böse sind.
Und jetzt voiceovert auch noch Bosko mit seiner nervigen Fistelstimme. Och nö.
Er schafft es einfach nicht, das blöde Buch zu entschlüsseln. Unterrichtet aber seine Schüler schon damit? Hä?

Jonas schiebt derweil immer noch nen Flunsch, warum er aber auf das zugebuddelte Grab nun noch extra Steine drauftut… äh… vielleicht hat er ja Angst, dass der Meister als hüpfender Kung-Fu-Zombie wiederkehrt… oder so.
Um darüber nachzudenken, bleibt aber nicht viel zeit, denn endlich… ENDLICH wird mal wieder gekloppt, denn der neue Leutnant Affengesicht plus einer Rotte Klatschfutter (ihr wisst schon) stört die traute Zwei… Einsamkeit. Warum auch immer nimmt Jonas diesmal lieber die Beine in die Hand als den Kampf auf und macht sich dünne. Mmmmh lecker… beschissene CGI. Schade, doch kein Gekloppe.
Obwohl er nun nicht wirklich der schnellste ist, kommt ihm auf der Flucht die arge Inkompetenz dieser „Supersoldaten“ recht gelegen, während er sich in den Untergrund oder die Kanalisation oder irgendwas anderes dunkles Kellergewölbiges verpieselt. Mmmh lecker… beschissen blaustichiges und vergrieseltes Bild im Dunkeln.

Und schwuppetiwupp ist das Blau weg und Sepiatöne rulen wieder den Fernseher. Wir haben aber keinen Flashback… da unten ist das Licht wohl einfach so.
Jonas latscht, Held der er ist, in eine Karatetiger-3-Gedächtnis-Fußfalle, soll heißen schwuppetiwupp hängt die Type kopfüber gut zwei Meter über dem Boden. Die Falle ist Eigentum von ein paar Untergrundlingen, die seine Klamotten als Wegezoll haben wollen…

Die gesamte Welt ist in den Abgrund gestürzt… die gesamte Welt? Nein, ein kleiner Berliner Bezirk, genannt Neukölln, ist noch genau wie vor der Katastrophe: Alles ist dreckig, der Abschaum lebt im Untergrund und einem werden die neuen Sneaker abgezogen… Nettes Detail.
Anstatt eben die einzusammeln, kriegt Anführer Vincent (SO sieht unser Forums-Vince aber nicht aus, obwohl der auch so’n Pennerbart hat… bätsch) eine vor den Latz getreten, nachdem er Jonas nun sogar zu Schuhabziehzwecken auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht hat. Das sieht der nun als Aufforderung zum Freundschaftlichen Sparring™ und wählt die Waffen. Dicke Stöcker sollen es sein und so wird sich nun in einer schnieke inszenierten Choreographie das Holz um die Öhrchen gedengelt. Leider wird aber auch wieder hochgespeedet und diese Stopptastenzeitlupe viel zu inflationär eingesetzt. Menno.
Jonas kann das Esse… Kämpfen mit Stäbchen als Punktsieg für sich entscheiden und will nun noch blankes Knöchelbumsen anschließen lassen. Der Vincent hat da aber erst recht keine Schanze mehr und kackt dementsprechend auch recht bald ab. Beim letzten Schlag fliegt er aber wie ein Kunstturmspringer im doppelten Rittberger durch die Luft, dass sich ein Jet Li beim herrlichsten Wire-Fu-Gehampel geschämt hätte, ob dieses Unrealis(Apfel-)muses.
Natürlich gehört zu der kleinen Gang auch das Mädel von vorhin und die kriegt nun auch endlich einen Namen: Marie… wie unspektakulär.

Wesentlich spektakulärer geht’s da eher bei Boskens zur Sache und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn in einer völlig ergebnislosen (im Sinne der Story) Szene hocken er und sein Lesterschwein zusammen nackig (! – nein, wir kriegen nix von Bedeutung zu sehen) im Dampfbad, und während sie ihn nach dem Verlauf der Aktion „Jonas-Kaputt“ befragt, fängt sie an, mit Brüderchen rumzumachen und besteigt ihn. Ja, hier bleibt alles in der Familie. Pfui. Na ja, wenigstens soll er doch mal bitte seine neuen Superobermegaschüler schicken. So langsam stellt sich heraus, wer hier die Eier in der Hand (ja, in der HAND!) hat und das Madamchen auch leicht fieser drauf ist als Boss Ko (*grunz*). Schade, dass sich die Dialoge weiter unter Laientheaterniveau bewegen. Was für ein Scheiß. Ach, übrigens durfte er nicht kommen (für die, die es interessiert).

Auf jeden Fall ist Jonas inzwischen, weil er nu ma so’n ordentlicher Klopper ist, jetzt ein Gängmitglied und bekommt von denen erstmal ihre ach so tragische Origin-Story aufs Ohr gedrückt:
Owei, die waren mal Soldaten von Bosko. Da die und sie halt auch zwangsrekrutiert wurden, haben die vier Witzfiguren desertiert und sich in die Kanalisation zurückgezogen. Dort kamen sie mit dem geheimnisvollen radioaktiven Ooze in Berührung und mutierten zu Ninja-Schildkrö… Mist, falscher Film. Jonas zumindest kann das Gesabbel scheinbar nicht mehr hören und macht sich wieder vom Acker.
Einer der Zurückgebliebenen (was’n Wortwitz), der sakkotragende Malte, unterstellt Jonas in dessen Abgängigkeit Spitzelei… Na wenn der mal nich selba… un so… käme ja schon etwas *hust* unerwartet *hust*.

Oh, so viel zum Thema „Nix Technik mehr“. Die Bösen gurken mit nem funktionierenden Truck durch die Gegend (den mein Vater als alte Russenkalesche identifiziert hat und von der er weiß, dass es heute kaum noch welche gibt… wie dann erst in After-Apokalypsen-Germany?). Und unten dran (am Truck) hängt Jonas. Der rollt sich im Feindesgebiet durchs Gelände und verwechselt sich mit einem Supergeheimagenten. UND KEINER HÖRT ODER SIEHT DEN HELL GEKLEIDETEN DURCH DIE GEGEND PURZELBAUMELNDEN AFFEN!
Diese Soldaten sind VOLLIDIOTEN!
Ein paar von denen erwischt er bei Saufspielen mit Gasmasken (*Idee merk*), die aber irgendwie, na ja… sinnfrei wirken und nicht komisch.
Er kann völlig ungehindert bis in die Katakomben mit dem Buch (das in einem extra angefertigten Käfig ruht, mit Bosko-Logo als Schloss, hui) vordringen. Habe ich schon erwähnt, dass die Soldaten dümmer sind, als geschnitten Brot?
Aber Bosko ist ja da. Zeit für einen Fight. Stöcker gegen Do-It-Yourself-Tonfas und die haben auch noch geheime Schwerter in den Griffen, mit denen Mr. Bös dem armen Jonas eben jenen, also den Arm, anschneidet. Ordentlich Kunstblut, das da raussudelt. Hält doch nen harten Hund nicht auf. Ne, der schnappt sich im Kampfgetümmel den Schlüssel und dropkickt Bosko quer durchs Zimmer. Vincent ist auf einmal auch da und mischt mit, bzw. lässt sich aufmischen, damit Jonas das Buch holen kann. Zum Schluss wird Bosko noch schnell in ein Bücherregal geschleudert und dann die Biege gemacht. Im Weglaufen werden die Saufsoldaten von eben noch schnell geclotheslined (so viele Wrestlingbegriffe) und weggelatscht.
Draußen, vor des Böskos Villa wird… oh, es ist ja auf einmal Tag. Scheinen ja ordentlich verschachtelte Katakomben zu sein. Also, vor der Villa werden sie trotz allem von einer ganzen Menge Soldaten gejagt, die ihnen hinterher rennen, aber trotzdem immer mal wieder von vorne kommen um umgehauen zu werden. Logisch ist äh… anders. Dafür lustig: Die zwei letzten Verfolger haben nach ein paar Metern keinen Bock mehr und einer wirft noch arg lustlos sein Tonfa hinterher in die Pampa. Umso unlustiger sind die jetzt präsentierten CGI-Hintergründe… Alter.

Als beide im Hauptquartier der „Rebellen“ *prust* ankommen, ist Malte (reiß dich zusammen) sichtlich angefressen und macht die Flatter. Jonas fette Fleischwunde sieht, ja, hm… unüberzeugend aus. Aber immerhin hat er jetzt das Buch.
Das ist in mehreren Geheimschriften geschrieben! Und jetzt gibt es den Kopfpatschmoment, für den ich mir die Hände meiner Eltern geborgt habe, damit der Klatscher, wenigstens so weit es mir möglich war (also 6 Hände = viiiel zu wenig), an die Doofheit des Folgenden heranreicht: Er WEIß die BEDEUTUNG der Zeichen, kann sie aber NICHT AUSSPRECHEN!!! WHAT. THE. FUCK???
Was er sagen kann und was wir schon wissen: Wenn man den Scheiß aus dem Schinken lernt, ist man der Oberzappelphillip aller Oberzappelphillipse.
„Kein Wunder, dass Bosko hinter dem Buch her ist.“ Ääh… HATTE der das Buch nicht schon?! Mein Auge fängt schon wieder an, so nervös zu zucken…
„Das Buch verleiht große Macht.“ Achwasissasso?
Marie kommt auf den Trichter, dann nu auch mal unterrichtet zu werden. Wie denn, wenn er die Wörter nicht aussprechen kann? Watch and Copy?

Soll uns erst mal nicht weiter interessieren (das sollte uns so einiges anderes auch nicht), denn nu ist erst mal gräulicher Morgen bei Boskens… eingeleitet von unheilsschwangerem Wolfsgeheul! Uff, haben es die Viecher nu doch endlich von Brandenburg zurück in die Hauptstadt geschafft? Inzestkleo stopft neue blaue Bohnen in ihr Revolverlein. Außerdem gibt’s im Hause Böswatz einen neuen Plan: Den Pennern werden die Wintervorräte (so kalt sieht das da nicht unbedingt aus) geklaut und nur wieder rausgerückt, wenn das Gesockse Jonas und Konsorten sucht und „freiwillig“ ausliefern.

Dialoggold:
Bosko: „Willst du mich erschießen… oder lieber ficken?“
Kleo: „Wieso nicht gleich beides?“
Mein Vater neben mir: „Totficken?“

Da musste ich ein bisschen lachen. Also… ich hab kurz Atemnot bekommen. 😀

Jetzt werden erst mal ein paar Asylantenhei… Unterschlupfe von den Soldaten auseinandergenommen. Warum auch immer wurden in den unteren Teil des Bildes kleine CGI-Rauchwolken reinkopiert… WARUM? Völlig sinnlos!
Mmh, soll uns nicht weiter stören, denn jetzt ist alles wieder schön dunkel, blaustichig und schliert wie die Sau.
Der Leutnant befragt ein paar der „Penner“ ob sie Jonas „KLINGENBÄRCH“, also Klingenberg kennen… Woher kennen die seinen Nachnamen? Warum ist er der einzige überhaupt in dem ganzen Drecksfilm, der einen Nachnamen hat? Ihr seht mich mit den Schultern zucken.

Die gerade vertrimmten Penner laufen direkt ins Versteck von Vincent und Co., womit die Primärfunktion eines VERSTECKS! irgendwie ad absurdum geführt wird (wenn doch jeder Hansel weiß, wo das ist, oder?). Scheinbar wurden auch nur die zwei befragt, denn sie sind auch die einzigen, die da auftauchen.
Idee der Good Guys™: Robin Hood spielen, den Soldaten das Futter abknöpfen und unter den Armen (und Beinen… muharrharr) verteilen. Also wird jetzt nach den Lehren des Superbuches trainingsmontagiert und gevoiceovert, was die Drehbuchkreativität hergibt, also aufs übelste… der VO pisst uns eine ultrab(l)anale Philosophiegrütze ins Gesicht, die so doof war, dass meine neben mir sitzende Mutter zwischendurch kurz vor lachen grunzen musste (ja, der Film war ein Familienerlebnis!).

Nachdem wir noch einen richtig ekelhaften CGI-Shot Berlins in der Totalen ertragen müss… dürfen, sind nun auch alle fertigtrainiert. Und als die pösen Soldaten gerade wen vergewohltätigen wollen, unterlegt mit nettem Smalltalk („Schnauze, du Fotze!“), kommen die neuen Superfreunde, um zu retten, was zu retten ist von der Fo… dem Opfer. Aus jedem Fenster des Wohnblocks, den sie gerade „bearbeiten“, fliegen nun Schwarzvermummte auf die Straße wie Weihnachtsbäume zur Knutenzeit.
Draußen stehen leicht debil ungläubig ein paar der „Penner“, die alle ganz ordentlich angezogen wirken. Natürlich sind die alle sofort auf der Seite der Karatefuzzis und finden das auch alles total knorke und supa und so.
Na denn, man tau, wie der nordische Nordmann sagt, und hops wird von Brücken auf fahrende Trucks (die Russenkisten) gehopst. Alles was darauf kreucht, fleucht oder sich sonst wie bewegt, wird verkloppt. Na ja, lieber das, als die affige Geschichte weiter zu erzählen.
Leichtes Logikloch: Ich wiederhole mich, ich weiß, aber seit JAHRZENTEN gibt es nix Technologie und nix Zivilastion, aber Vincent setzt sich mal eben so hinters Steuer vom LKWatsch und fährt wie ein Vollprofi… na logen…
Im Führerhäuschen findet er einen eindeutig maschinell verpackten Erdnussriegel, den er grinsend mampft. Wenn der mal noch gut ist. Dem Sack schmeckt’s.

Bosko scheint das Robin-Gehoode nicht allzu sehr zu gefallen, da braucht’s wohl bald einen neuen Leutnant, hehe.

Dieweil im Andergraund: Malte schmollt mit dilletantisch bösem Gesichtszug (ja, mehr als einer ist das nicht) und das war es auch schon (der ist NIEMALS ein Verräter *HUST*).

Und wieder haben wir einen Anwärter auf die dümmste Szene seit dem Untergang der Zivilisation (das war, glaube ich, so gegen Mitte oder Ende der 90er). Ich hoffe, ich brauche das actionfilmeigene „Chicken“-Spiel nicht zu erklären. Dieses wird nun mit zwei Russenkisten (Jonas und Vincent in einem, Leutnant und ein paar Soldaten im anderen) ins Rollen gebracht. Und es ist von vorne bis hinten CGI-ANIMIERT!
Die haben es nicht geschafft, auf irgendeinem Berliner Hinterhof (auf dem sie kurz darauf real drehen!) zwei olle Lastwagen aufeinander zu fahren zu lassen!
DIE. HABEN. DAS. COMPUTER. ANIMIERT! Ich fasse es nicht.
Erst, als beide Brummis Zentimeter von einander entfernt zum Stehen kommen und dem Soldatenlaster noch ein dritter hinten draufbumst, kommen die vermummten Blödnasen drauf, dass das ein Hinterhalt sein könnte. Aua.
Das Gekloppe, das folgt, sieht gar nicht mehr so spektakulär aus. *Gähn*
Und der Leutnant erweist sich als Oberbumsbirne, die nach zweimal Stöckchen auf den Fingern sofort die Biege macht. Direkt zu Bosko, der ihn dann auch gleich zum Abreagieren als Sandsackersatz aufhängt. Sudelige Angelegenheit.

Bruder Jonas verteilt unterdessen das Essen unter dem Geschmeiß der Berliner Pennerschaft. Danke, dass mir mein bröckelndes Erinnerungsvermögung es erspart, mich an die Hintergründe für die Notiz: „DIE DIALOGE…“ zu, äh… erinnern.

Also back to basi… Bosko. Der rennt die ganze verdammte Zeit in nem schwuppigen Seidenbademantel (zwar schwarz) rum, der aber wohl sein Kampfanzug (pah) sein soll. Überraschung, wen hat Kleo denn da unter dem Tuch an ihr Bettchen gefesselt? Achtung es wird spannend. Jetzt kommt ein Twist, den hätte sich der Drehbuchautor von „Twister“ persönlich (ja, ich hau ja schon Zwo Fuffzich in die Wortspielkasse) nicht besser ausdenken können.
Es iiiiist… Malte!!! Schock, Überraschung, Ungläubigkeit… all das passt als Beschreibung meines derzeitigen Gemütes natürlich nicht. Bis vielleicht auf die Ungläubigkeit, wie doof man sein muss, um diese „Enthüllung“ nicht schon VOR dem Beginn des Films zu wissen.
Er ist nackelig und hat gepetzt wo Jonas ist. Ne, wirklich… Bosko droht: „Wenn du gelogen hast, hänge ich deinen Schwanz raus zum Trocknen…“ Oh, mir ist gerade wieder eingefallen, was ich mit „DIE DIALOGE…“ meinte. Boah.

An dieser Stelle möchte ich gleich noch einmal meinen Notizblock wörtlich zitieren:
“TECHNOLOGIE IST VERLOREN GEGANGEN!!! WARUM HABEN DIE EINE KLOAKEN-TECHNO-DISKO???“
Und da gibt es Bierflaschen und Red-Bull-Dosen! Da hackt es doch leicht, oder?
Alles zappelt und zuckelt und die sonst so taffe Marie macht heute mal ganz einen auf Luder. Und schleppt Jonas aus dem Zappelbunker. Hm, die geht aber ran.
Das dümmliche Geflirte überhöre ich gnädigerweise (für mich). Trotzdem fällt mir auf, dass dieses Neusynchronisieren echt übel in die Trainingshose gegangen ist. Man kommt auch schnell zur Sache, Schätzchen mit Abgeschlecke und jugendfreiem Ficki-Ficki.

Drinnen fällt unterdessen auf, dass olle Malte abgängig ist und im Stroboskoplichtgewitter tauchen auf einmal Boskos kriegsbemalte Superschüler auf. Vor der nun folgenden Szene müsste eigentlich ein Warnhinweis kommen, wie derzeit in der Folge der Simpsons, wo diese die japanische Zeichentricksendung „Angriff der Anfallroboter“ schauen. Während ich mich durch die folgenden Minuten spaste, werden alle Anwesenden zu Klump gehauen. Danke für den Augenkrebs.
Sieht natürlich alles total actionmäßig und ultracool aus… NICHT! Zum Abschluss wird Vince von irgendwem bei spannenden zwei (sichtbaren) Bildern pro Sekunde vertrimmt.

Als ich mit dem Zucken aufhöre und aus der Lache Erbrochenem wieder aufs Sofa gekrochen bin, sind wir szenentechnisch wieder bei den (Ex-)Poppenden. Die haben den Begattungsakt nämlich (wohlscheinbar) erfolgreich abgeschlossen und werden nun unerwarteterweise aufmerksam auf Blut, das auf sie tropft, und dass irgend so ein Heini mit halboffenem Gesicht „Bosko“ lallt. Da guckt man doch lieber mal nach, was denn da los ist. Im düster vergrieselten Bunker ist nicht viel mehr übrig als ein bisl Menschenmatsch. Grund genug für Jonas, angesäuert rumzuspacken und für uns, aus der Szene auszusteigen. Danke.

Doch nicht, weil wieder jaulende Wölfe… och nöö.

Vincent ist in nem finstren Raum gefesselt und wir haben den Auftritt von Bela B. Die scheinen in ner alten Kathedrale zu sein, so wie das da hallen tut. Na ja, etwas Gutes hat es, von Belas geschwollenem Quark versteht man so nur jede siebte Silbe, wenn man denn hinhören will.
Mmmh, als er in den Lichtkegel zu Vincent tritt, kann man schön sehen, dass ihm eine Portion Scherzartikelkotze ins Gesicht geklebt wurde.

Währenddessen wird draußen im sonnigsten Sonnenschein Malte zum Ersatz für den Leutnant auserkoren… leider anders als gedenkt.
Denn er ersetzt den letzten Leutnant nur an der Sandsackstelle. Und während Bosko sich genüsslich ne Kippe quarzt, haut der Oberdupersuperschüler ihn (also den Malte) zu Grütze.

Zum zwölfundrölfigsten Mal kriegen wir nun denselben CGI-Shot von Berlin zu sehen und der Maßstab des abgestürzten Kampfjets zwischen den Häusern ist irgendwie… unkorrekt, tipp ich mal als Unwissender. Aber watt soll’s, hier geht’s darum, das Jonas Vincent retten will und Marie mitkommt, toll.
Genannter zu Errettender darf währenddessen zwischen Fackelträgern bis zu Bela und dessen selbstgebastelten Böslogopranger latschen.
Jonas und Marie sind schon am Infiltrieren und bemächtigen sich kurzerhand der Uniform eines ausgeschalteten Henchmans.
Ahaaa… Vincent soll also knusprig gebraten werden. Er wird an das Teil gekettet und die wollen ihm, wie angedroht, die Füße anzünden. Interessant. In einem langweiligen Paralleluniversum.
Das mit den Letzten Worten™, die ihm gewährt werden, hat er nicht so wirklich kapiert und verplempert die Chance mit: „Fickt euch ins Knie.“ Wenn er meint.
Kleo will ihn brennen sehen (und ich auch).
Und ZACK, haben wir (endlich mal) einen DoofheitenGAU: Die halten ihm die Fackeln (ja, die sind zum Anzünden) nicht an die benzingetränkte Hose. Naaaaaain. Viiiiel zu einfach. Ne, da führen extra Schienen zum Angeketteten, in denen Benzin von den im Kreis stehenden Fackelmännern (*schleichwerb*) fliesst. Leicht umständlich, meiner bescheidenen Meinung nach. Aber meine Meinung ist ja „glücklicherweise“ nüscht wert.

Zurück zum Eigentlichen… (Lass) Mariechen (hehe) hat das geplante Ablenkungsmanöver Offscreen verkackt und sich einfängern lassen, damit wir für den Finalkampf auch noch ne Damsel in Distress haben. Jonas hat sich heimlich unter die Fackelisten geschlichen, wie auch immer er das nun wieder gemacht hat.

Als nun gezündelt wird, brennt das Minischeiterhäufchen zu Vincents Füßen trotzdem arg schnell und Jonas haut die Henchmen alle auffe Mütze. „Bringt mir seinen Kopf!“, herzköniginnensyndromt Kleo, während wir mit grottiger Mucke gequält werden. Vince fackelt noch schneller Bela ab und Bosko zerrt Marie mit ins Haus. Dann wird es aber auch Zeit, ans Gerette zu gehen. Aber erst müssen die Superschüler geplättet werden. Die Mucke bringt mich fast um, aber dafür stellt sich heraus, dass die Supertypen eher Suppentypen waren: Keine zehn Sekunden und die Sache ist gegessen. Dann kann sich ja jetzt (warum auch immer) getrennt werden. Dadurch kriegt es Vincent mit den letzten zwei (Durchschnitts-)Bosko-Pupils zu tun, von denen eine irgendeine bekannte Schlägerschnalle ist… behauptet mein Vater. Die können ein wenig mehr und das kriegt der Bart-Mann auch erst mal zu spüren.

Jonas hat unterdessen Bosko eingeholt, wird aber von dessen Superdupertypentyp angegriffen: „Mein bester Schüler wird dich besiegen!“ Warum bezweifle ich an dieser Stelle stark?

Parallel wird Vincent genüsslich weichgeklopft. Auch Jonas muss erst mal ein wenig Haue einstecken, aber beide drehen gleichzeitig mal etwas auf und zeigen, was sie so wirklich (nicht) können. Da fliegt der letzte Schüler (ha) von Bosko auch mal mit einem hässlichen CGI-Blitzleuchteneffekt durch eine Tür. Oh Mann.
Nun darf auch Bosko mal ran. Er grübelt aber vorher noch mal kurz.

Vincent spielt unterdessen Zwergenwerfen mit seinen nicht mehr ganz so tollen Gegnern.

An dieser Stelle werde ich ehrlich überrascht. Der Film schafft es, nach (gefühlt) stundenlangem, grottigem CGI-Gerotze NOCH schlimmere Computereffekte aufzutischen. Was zur Hölle? Jonas und Bosko kloppen sich durch ein Fenster auf das Dach der Villa… das nie im Leben das Dach der Villa ist.

Vincent trifft unterdessen auf Kleo, die ihn mit Unterwäsche und vollem BH leicht aus dem Konzept bringt und nach einer „Ficken-Töten“-Reprise (meine Familie liegt kollektiv am Boden und grölt) knallhart abdrückt. Yay.

Jonas und Bosko kommen nun auch zum letzten Akt, der kampftechnisch arg lame ausfällt, aber furios endet. Der große böse Bosko macht nämlich den Abflug vom Dach auf den Hubschrauberlandeplatz der Villa. Und zwar in der, die DVD-A-nach-B-Wiederholfunktion sei mein Zeuge, aller aller aller aller aller aller beschissensten Computeranimation der ganzen weiten Welt, PUNKT.

Und ich kann einfach nicht weggucken.

Marie wird endlich befreit Und Kleo, die kurz noch aufmuckt, wird hinterrücks vom doch noch lebenden Vincent totgestochen. Wär das dann auch geklört, schön.

Epilog: Die Guten haben die Villa okkupiert und die Wölfe durch zwitschernde Vögel ersetzt. Esther Schweins hat noch genug Gage für einen zweiten Ein-Minuten-Auftritt bekommen und kehrt mit Auto und Wohnwagen wieder. Mein bester Freund, der Voice Over plaudert: „Der FREIHEIT folgten bald die ersten HEIMKEHRER.“ Uuh, grenzwertig, aber wahrscheinlich unbeabsichtigt. Und natürlich wird JETZT die „Stadt wieder aufgebaut“! Na ja, wird wohl noch was dauern, denn der letzte Shot zeigt das immer noch beschissen hässliche CGI-Berlin.

ENDE

Fast, denn sobald die Credits anfangen, zu rollen, brüllt es mir entgegen: AGGRO BERLIN… JIHAD…. FLER! Menno.
Während der Credits gibt es dann wenigstens noch ein paar nette Outtakes zu sehen, die allesamt zwölf Mal unterhaltsamer sind als der ganze Film.

ECHTES ENDE.

Auweia! Wann habe ich mich jemals über so vermurkste Computeranimationen und -Effekte geärgert, dass das hirnverbrannte Drehbuch, die ultrabeschissenen Schauspieler, das extrem uninspirierte Setting und die würgreizerregenden Dialoge fast schon nebensächlich wurden?
Bringen wir es mal auf den Punkt: Es gibt South-Park-Folgen, die besser animiert sind. Es gibt auch Mainzelmännchen-Werbespots, die ein besseres Drehbuch haben. Und es gibt Laientheater (eins sogar, in dem ich mich FAST auf der Bühne betätigt hätte, aber pssst) mit professionelleren Schauspielern.

Gehen wir also etwas (nicht viel, ihr kennt mich) ins Detail.

Die Story: Ein einziges, großes Logikloch tut sich vor uns auf und der Film macht glatt noch nen Doppelachser mit Schraube, bevor er, Arsch voran, in dessen Finsternis verschwindet. Da wird der ganze Scheiß mit dem Kung Fu darauf aufgebaut, dass die „Errungenschaften der Zivilisation“ verschütt gegangen sind und wenn man sich auf diese äh… hanebüchene Unwahrscheinlichkeit eingelassen hat, wird einem im weiteren Verlauf von der Story der Stinkefinger gezeigt und auch noch ins Auge gepiekst. Schönen Dank auch. OK, man kann sich drüber streiten, ob Russenlaster, die schon zu Tyrannosaurus Rexens Zeiten über das Antlitz der Erde huften, „Errungenschaften der Zivilisation“ genannt werden können. Aber die Tekkno-Disco penetriert die filminterne Logik (phahahaha) arg unnachgiebig ins Knie. Ansonsten haben wir hier die typische „Schüler-rächt-Meister“-Story, mit dem interessant (sein könnenden) Hook, dass beide Schüler (ich geh mal davon aus, dass Bosko von seim Herrn Papa unterrichtet wurde) rächen wollen. Alles schon Millionen Mal gesehen und tausende Male besser als hier.
Nicht weiter schlimm, wenn man bedenkt, dass Produktionsfirma „ActionConcept“ (wie gesagt, „Alarm für Cobra 11“, „Der Clown“) eh nie so den Hauptaugenmerk auf gut entwickelte Geschichten und Charaktere gelegt hat, legt und wohl auch niemals legen wird. Für deren führendes, konzeptionistisches (muharr) Händchen geht hier aber ehrlich gesagt eindeutig zu wenig in Flammen auf. Gerade mal ein paar Hosenbeine und der Bela. Da fehlte es eindeutig an Explosionen!

Schauspielerklatsche:

Mathis „Lasko“ Landwehr ist hier Jonas Klingenberg. Der blondgelockte Held mit der Nuschelstimme kann kämpfen und posen wie nix Gutes, aber das Schauspiel selbst wurde ihm deutlich sichtbar nicht in die Wiege gelegt, da hapert es schon an geringsten Abweichungen des „Guck mal cool durch die Gegend“-Blickes. Zumindest haben die Damen (welche Frau tut sich so was freiwillig an? Meine Mutter wurde eher semi-gezwungen…) anfangs kurz ein wenig zu gucken, wenn er Oben Ohne seine Trainingseinheiten durchzieht. Für mehr ist der auch ehrlich nicht gut.
Sonst ist olle Matjes hauptsächlich aus seiner Hauptdarstellung in der Serie „Lasko -Die Faust Gottes“ bekannt. Erwähnenswert vielleicht noch, dass er als Stuntman schon an ein paar größeren (soll heißen Hollywood) Vehikeln beteiligt war („V wie Vendetta“, „Speed Racer“).
Volkram Zschiesche (fragt mich bloß nicht, wie man das ausspricht) mimt hier den bärtigen Vincent immer knapp über dem Dilletantismus, war aber gleichzeitig Kampfchoreograph, was er hätte bleiben sollen. Er soll hier gleichzeitig den comic relief geben, was allein deswegen schon durchfällt, dass das Drehbuch ein Arschloch ist und die Sprüche wahrscheinlich von meiner Oma kerniger aufgesagt hätten werden können (Alter, Grammatik ist auch so ein Arschloch).
Watt der danach gespielt hat interessiert mich nicht wirklich, kenn ich alles nicht, braucht ihr also auch nicht wissen. Glaubt mir!
Christian Monz, unser Bosko, hat nicht nur einen bescheuerten Rollennamen, sondern auch ein Backpfeifengesicht vor dem Herrn. Man will ihn eigentlich die ganze Zeit nur vermöbeln. Er hat die (wohl unfreiwillig) witzigste Line des ganzen Films („Totficken“, ihr entsinnt euch?), ist aber ansonsten einfach der unbedrohlichste, langweiligste und pussymäßigste Bösewicht, der mir seit Langem untergekommen ist. Mein Gott, was für eine Weichwurst.
Monz’ Filmographie ist so unbedeutend, wie sein Nuscheln nervig ist.
Das Girl Of The Day, unser Mariechen, ist Sinta Weisz. Die Rolle ist undankbar. Beginnt sie doch als starke, sich selbst behauptende Frau, die ordentlich zulangen kann, wird sie im letzten Drittel des Films zur klischeehaften Damsel in Distress und muss erröttöt wör… werden. Schauspielerisch alles solide und neben den stummen Rollen (Soldatenkönig, die Meister, halt alles, was so in den Rückblenden passiert) wohl die beste Performance. Überraschenderweise kann sie sogar ein, zwei nennwürdige Eintragungen in der Imdb vorweisen („Singularity“ und „Schüleraustausch – Die Französinnen kommen“, häch häch häch).
Übelste (bis auf einen) Mitgliederin des Casts ist Zora Holt. Unser Kleo-Bunny ist die Böse Hexe™ der Story und actet so over, dass es nicht mehr feierlich ist. Jede ihrer Sprechszenen ist eine Qual für sie und für den bemitleidenswerten Zuschauer. Irgendwie scheint sie ein Kieselchen in Til Schweigers Brett (auch seine Schauspielkunst genannt) gekriegt zu haben, denn das einzige, was über endlose Minirollen im Deutschlandweiten TV-Serien-Dschungel hinausgeht, sind zwei (Überraschung) Minirollen in dessen Filmen „Keinohrhasen“ und „1 ½ Ritter“.

Über den Rest des, ich nenn es mal „regulären“ Casts breiten wir lieber den Mantel des Schweigens. Nur noch zwei kleine Ergänzungen:

Esther Schweins als Linda (als würde der Name im Film jemals fallen) hat ganze zwei Sätze. Mehr ist da auch nicht.
Wäre nur noch Bela… *seufz*
Ach Mensch, Bela. Der hat hier Plastikkotze im Gesicht, spricht nur in Zitaten aus C. F. Meyers „Die Füße im Feuer“ (Dank an Tornhill für die Info) und wird zum Schluss abgefackelt. Soll dann hier auch als Auseinandersetzung mit ihm reichen.

Drehbuch- wie regietechnisch verbrochen hat das ganze Ding Johannes Jaeger, der von mir aus in einer Wanne voll fauler Eier ersaufen soll. Der Mann hat keinen Peil, was er in dem einen wie in dem anderen Job zu tun hat, und schaufelt seiner Regiearbeit mit dem Drehbuch eigentlich selbst das Grab.

Besondere Erwähnung müssen hier die Arschkrampen erfahren, die für alles Computeristische zuständig waren: Steffen Hacker (Leitung Visual Effects) und vor allem Jan Jericho (Hintergrundmaler laut Imdb). Bitte, bitte, bitte sucht euch neue Hobbys. BITTE!
Ja, ich weiß, dass der Film nicht mal unter semiprofessionellen Bedingungen entstanden und wahrscheinlich nicht mal die Digitale Festplatte wert ist, auf die er gefilmt wurde, aber was hier an Effekten eingebaut wurde und nicht hätte sein müssen (DIE LASTER! DER STURZ BOSKOS!)…
Ihr seid Dilletanten (nein, das „onkel“ habt ihr nicht verdient)!
Wer es hinbekommt, einen abgestürzten Kampfjet ungefähr so groß zu machen, wie eine handelsübliche Boeing 747, der… aaaargh… mir platzt gleich die Ader auf der Stirn.

Lassen wir das also und gucken mal, was die DVD so am Start hat:
Wir haben grobstkörniges Digicambild in „Anamorphotic Widescreen“ (1,77:1) mit ständigen Farbfilterspielerein und arger Verpixelung. Auch die Dunkel-Szenen sind mal wieder ein Augengraus und ziehen nach wie Hechtsuppe. Unschön, aber passt irgendwie zum Film.
Der Ton in Dolby Digital 5.1 wäre o.k. Ja, richtig, wäre. Hätte man nicht (fast) komplett alle Dialoge nachsynchronisiert und zwar so, dass sie scheinbar schlechter klingen/verständlich sind, als wenn man den Originalton draufgelassen hätte. Die Effekte und vor allem die Schlaggeräusche wollen möglichst brutal wirken, haben aber den „Bud-Spencer-Humor-Hau-Effekt“, klingen also eher lustig.
Die 2-Disc-Speschl-Edischn von EuroVideo kommt mit einem Sack voll Extras, die mich alle nicht arg interessiert haben. Warum auch, mir hat der Film (der laut Backcover übrigens dem Genre „Martial-Arts-Fantasy“ zugeordnet werden sollte, bwahahaha) ja schon gereicht. Aber wer die volle Dröhnung braucht, bekommt hier drei Audiokommentare, ein VFX Making Of… Moment, ein WAS? Das muss ich kurz noch mal einwerfen. Habt ihr nen Augenblick? Gut, bis gleich…

Auweia… Am stolzesten sind sie auf die Digitalvögel… DAS erklärt einiges. Wieder 40 Minuten Lebenszeit verschwendet.
Ansonsten gibt es noch 90 Minuten Featurettes, Entfallene Szenen, Fan Art (was für Fans denn bitte?) und Concept Art. Also gut ausgestattet, das alles.

Fazitzeit: Hm, wieder einmal sehr schwierig. Doofe Stories und schlechte Umsetzungen sind wir von B-Kloppern gewöhnt. Und auch hier werden wir mit wirklich netten Fights dafür entschädigt. ABER was hier an visuell Erbrochenem auf den Zuschauer ausgeleert wird, ist schon allerhand und kann einem das ganze doch leicht vergällen. Mit Bier und Freunden (oder in meinem Fall Eltern) macht die ganze Chose aber genug Laune um dem (seeeehr) anspruchslosen Verhaufilmfreund empfohlen zu werden.

© 2010 DamienCrowley

Bonus-Wortspiel
Kampfansage – Der letzte Schüler – Lasko – Die Faust Gottes
Mampfansage – Der dickste Wühler
Schlampenwaage – Er lechzte kühler
Rampensau – Wer hetzt den Führer?
Lampenfieber – Jetzt geht es wieder
Krampfmassage – Jetzt wird’s schwüler
Hanfplantage – Der Keks ist drüber
Pansenplage – Wir sind hinüber
Planschanlage – Benetzte Schlüpfer
Tanzeinlage – I heb di nüber
Hirndrainage – Ferris Bueller
Ihre Tage – Er hängt darnieder
Keine Tage – Da steht er wieder
Sanftballade – Stimmung hinüber
Popomassage – Da drückt er den letzten raus Lasko – Die Frau Gottes
Blaskuh – Die Sau wollt es
Arschkuh – Die Maut kostet
Waschzuber – Ich hau Torten
Flaschbier – Wie lau schmeckt das?
Fatzko – der Fister Gottes

(Unter Mithilfe der widerlichen „Menschen“ aus dem Forum.)

  • Was 1933 wirklich geschah…

  • BM-Splatterservice ohne Splatter… das muss man erstmal hinkriegen.

  • Berlin nach dem Bürgerkrieg, alles wie immer.

  • “Bäääh… du hast voll den eingewachsenen Zehennagel… *würg*“

  • „Oh nein, sein Hosenstall… ich darf nicht… aber ich kann nicht wegsehen…“

  • Ist das ne Made? Ist das n Popel? Wir werden es wohl nie erfahren…

  • Du nervst, geh sterben!

  • Neukölln nach dem Bürgerkrieg – Alles wie immer…

  • „Brüderchen und Schwesterchen sitzen in nem Pool…“ PFUI!

  • Da steht ein Bücherregal, also muss da auch einer gegengeschmissen werden.

  • Ja, wer kann da denn noch sagen, wo die Realität aufhört und die Computeranimation anfängt… *hust*

  • Zeitgenössischer Kommentar: Das kommt davon, wenn man bei Vulkanasche-Warnung durchs Wohngebiet jettet…

  • Einmal Arzt gut durch und ein Glas Dom Perignon

  • “Hrrrrrrnnnnnnghhhh…*pfurz*“

  • etzt will ich auch einen Affenklon.

  • Wieder mal ein Beweis dafür, dass im Standbild nichts so schlimm aussieht, wie im eigentlichen Film.

  • Manchmal sieht man es aber doch!


BOMBEN-Skala: 7

BIER-Skala: 5


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