Hitcher Returns


  • Deutscher Titel: Hitcher Returns
  • Original-Titel: The Hitcher II: I've Been Waiting
  • Alternative Titel: Hitcher 2 The Hitcher II: The Prey
  • Regie: Louis Morneau
  • Land: USA
  • Jahr: 2003
  • Darsteller:

    C. Thomas Howell (Jim Halsey), Kari Wuhrer (Maggie), Jake Busey (Jake), Shaun Johnston (Sheriff Castillo), Stephen Hair (Captain Esteridge), Darcy Dunlop (Bonnie Esteridge), Mackenzie Grey (Lieutenant), Doug MacLeod (Sheriff Walters)


Vorwort:

Fünfzehn Jahre sind vergangen, seit der mysteriöse John Ryder den jungen Jim Halsey in eine beispiellose Mordserie verwickelte und von Jim totgeschossen wurde. Aus Jim ist ein psychotischer Cop geworden, der sich die aus Sicht seiner Vorgesetzten lästige Angewohnheit entwickelt hat, jeden Verdächtigen, der ihm über den Weg läuft, vorsichtshalber umzuballern. Schlußendlich wird er für den Polizeidienst untragbar und gefeuert. In seiner Seelenpein, aus der ihm auch seine Freundin Maggie, die ein Schädlingsbekämpfungsflugzeug pilotiert, nicht heraushelfen kann, wendet sich Jim an seinen einzigen Vertrauten – Captain Esteridge, den Staatspolizisten, der ihm seinerzeit als einziger glaubte. Esteridge rät Jim, sich seiner Vergangenheit zu stellen und ihn auf seiner Ranch, mitten in Texas und damit mitten im damaligen Hitcher-Land, zu besuchen. Scheiß-Idee, das…

Denn kaum von der Cessna in den bereitgestellten Leihwagen gesprungen und auf den Highway gebraust, fällt Jims geübtes Holzauge bereits auf ein unsachgemäß im Straßengraben geparktes Wohnmobil. Wenig später überholt ein Motorradfahrer mit Wahnsinniger Geschwindigkeit (TM) unsere Liebenden, nur um wenig später auf die Nase zu fallen und mitgenommen werden zu wollen. Jim ist der unbekannte Motorradfahrer prophylaktisch unheimlich, aber Maggie mag auf ihren Lebensabschnittsgefährten nicht hören und bittet den Knaben freundlich auf den Rücksitz. Bei dem scheint in der Tat eine Schraube locker zu sein, aber dass Jim den Anhalter mit vorgehaltener Ex-Dienst-Kanone an einem verlassenen Rastplatz aus dem Auto wirft, deucht Maggie dann doch deutlich übertrieben.

Jim erklärt sich und die ganze traurige Geschichte von vor fünfzehn Jahren, die Maggie bislang nicht kannte. Aber es kommt noch dicker – die Esteridges sind bei Ankunft unserer Helden bereits brutal hingemeuchelt und der fiese (und anwesende) Hitcher hat bereits die Polizei einbestellt. Es kommt zu heftigem Bleiaustausch, in dessen Verlauf Jim sich einige Kugeln einfängt und nach zunächst erfolgreicher Flucht wenig später malerisch im Wüstenstaub verröchelt. Der Hitcher fühlt sich hintergangen, wollte er doch mit Jim, und nicht mit Maggie „spielen“ und sperrt sie in ein marodes Silo. Maggie kann sich befreien und mit Sheriff Castillo Kontakt aufnehmen, doch der Hitcher sabotiert das verabredete Treffen und schafft es (durch beherztes Abhacken eines eigenen Fingers) Maggie als völlig geistesgestörte Psychokillerin hinzustellen.

Maggie wird festgenommen und soll ins Gefängnis überstellt werden, doch der Hitcher will sie schon persönlich killen und nicht auf die in Texas noch übliche Todesstrafe warten..

Inhalt:

Gerade hatten wir das Hitcher-Remake besprochen, da lag es doch nahe, auch das späte Sequel zu würdigen, weil mir das in Form der Universal-Horror-Box, die mit Feuerteufel 2 bereits ein anderes hier besprochenes und ebensowenig verlangtes Sequel beinhaltet, auch griffbereit vorliegt.

Die satten 17 Jahre, die zwischen dem grandiosen Hauer-Original und der Fortsetzung liegen, verbrachte die schon bald angedachte Sequel-Idee in der „development hell“. Rechteinhaber und Produzenten gaben sich die Klinke in die Hand, bis der Stoff wieder beim ursprünglichen Producer Charles Meeker (der dann auch das Remake mitproduzieren durfte) landete und der für die Heimvideoabteilung von Universal die Realisierung, vertrauensvoll in die Hände des verlässlichen Schundologen Louis Morneau („Carnosaurus II“, „Soldier Boyz“, „Bats“, aber auch der halbwegs erträgliche „Retroactive“) gelegt, besorgte.

Immerhin gelang es noch, C. Thomas Howell (der aber eh nix besseres zu tun hat, als in DTV-Schotter wie diesem oder den Asylum-Klopfern mitzuspielen) zu überreden, seine Rolle wieder aufzugreifen, aber daran, eine schreiberische Koryphäe vom Schlage Eric Red zu verpflichten, dachte wieder niemand. Statt dessen setzten sich Meister Meeker, Molly Meeker (wohl entweder Eheweib oder Tochter des Produzenten) und Leslie Scharf an die respektiven Schreibmaschinen und hämmerten die Ausrede für ein Script herunter – dass keiner der drei *irgendwelche* Erfahrung mit Drehbüchern (außer „hat vielleicht mal eins gelesen“, was ich wenigstens bei Charles Meeker hoffen möchte) hatte, sollte auch simple Gemüter schon darauf vorbereiten, dass es mit einer als Actionhorror verklausulierten coming-of-age-Geschichte und unheimlichen, undurchschaubaren und überlebensgroßen Killergestalten aber sowas von Essig ist, da kann man eine ganze Salatbar ‚mit würzen.

Die erste Viertelstunde ist dabei sogar noch ganz vielversprechend (wenn man davon absehen kann, dass Meeker und seine Spießgesellen es für eine ganz besonders clevere Idee hielten, die opening credits quasi über den gesamten ersten Akt des Films zu verteilen – bis der Name des Regisseurs über die Mattscheibe flimmert, sind tatsächlich schon 13 Minuten rum) – nach einer atmosphärisch gelungenen Prolog-Sequenz, die (leider nur für fünf Minuten) den Zuschauer auf die falsche (aber naheliegende) Fährte führt, Jim Halsey selbst könnte in die Fußstapfen des Hitchers getreten sein und der Etablierung der schweren psychologischen Schramme, die Halsey – nicht ganz unverständlicherweise – ob der damaligen Erlebnisse davongetragen habt, ist’s mit den positiven Aspekten des Scripts ganz schnell vorbei und statt dessen haben wir es einer Geschichte zu tun, die das Kunststück fertigbringt, von Minute zu Minute blöder zu werden.

Dass uns keine Sau erklärt, wer Jack (der neue Hitcher) ist, mag ja noch angehen – auch John Ryder im Original (und Remake) hatte bekanntlich keine Motivation, keine Hintergrundstory. Ab und an scheint das Script uns in die Richtung zu schubsen, Jack für eine Reinkarnation Ryders zu halten (anders würde Jacks Line „ich habe auf dich gewartet“ – die KÖNNTE aber auch in einer „Traumsequenz“ geäußert worden sein, der Film ist das teilweise etwas unübersichtlich geschnitten – und Jims felsenfeste Überzeugung, Jack sei Ryder himself, kaum Sinn machen), auf der anderen Seite – und das verüble ich dem Script dann doch – ist Jacks „modus operandi“ ein völlig anderer. Wo John Ryder aus dem Hintergrund heraus agierte und die Verdächtigung Jims eher ein zufälliger Begleiteffekt denn bewusste Strategie des Killers war, so betreibt Jack lieber das Katz-und-Maus-Spiel (oder eigentlich eher „Hase und Igel“, weil er immer vor unseren Protagonisten da ist und bereits alles niedergemetzelt hat, was kreucht und fleucht, um es absichtlich Jim und später Maggie in die Schuhe zu schieben), hält sich nicht bedeckt, sondern ist immer präsent, auch für die Polizei, die ihn als wertvollen Augenzeugen betrachtet, gibt den Cops telefonisch Hinweise… das ist alles, wenn ich so sagen darf, völlig out-of-character für den Hitcher, dass ich an die „Reinkarnations“-These irgendwie genauso wenig glauben will wie an die „Copycat-Killer“-Theorie, die alternativ vertreten wird. Letztlich erscheint mir noch am plausibelsten, dass Jim Halsey mit patentierter Zielsicherheit einfach über einen x-beliebigen zweiten völlig durchgeknallten Serienkiller gestolpert ist – shit happens. Allerdings, und das ist ein ganz gravierendes Manko, ist Jack bei weitem nicht der faszinierende Mystery Man, wie ihn Rutger Hauer verkörperte, sondern einfach schon ab der ersten Szene viel zu durchgeknallt-aufgedreht-hektisch, also das blanke Gegenteil des gegen ihn geradezu sachlich-zurückhaltenden Ryder-Charakters. Jack ist ab der ersten Sekunde Screentime damit beschäftigt zu grimassieren, blöde Sprüche zu reißen etc. – anstatt der dämonischen Präsenz Ryders haben wir’s hier mit einem debilen Cartoon-Schurken zu tun. Aber selbst damit hätte ich noch irgendwie leben können, wenn, wie schon ein paar Zeilen weiter oben geschrieben, wenigstens seine Verhaltensmuster stimmig, d.h. auf einer Linie mit Rutger Hauers (bzw. Eric Reds) John Ryder wären. So wirkt das alles sehr beliebig, sehr austauschbar, und, worauf ich auch weiter unten, bei der filmischen Ausprägung des Treibens, noch eingehen werde, einfach sehr un-„Hitcher“ig.

Wie später auch das Remake entscheidet sich das Sequel für den Tausch der Geschlechterrollen, serviert Jim aber noch erheblich früher (noch vor Halbzeit) ab als der 2007er-Film. Das würde theoretisch Zeit bieten, die Figur Maggie bis zum Showdown entsprechend aufzubauen, aber anstatt ihr das nötige Rüstzeug mitzugeben, dem neuen Hitcher im Finale als wirklich ebenbürtiger Gegner gegenüberzutreten (etwas, was der Hitcher selbst anspricht, indem er ihr, nachdem er sie – VÖLLIG out of character – im Silo einsperrt, zu verstehen gibt, dass sie seines Erachtens noch nicht „soweit“ ist, mit ihm zu „spielen“), macht die Geschichte sie nur fortwährend dümmer. So konsequent in die Kacke arbeitet sich eine Filmfigur selten (zumindest, wenn wir mit ihr trotzdem sympathisieren sollen – dazu passt auch das Ende – SPOILER -, das Maggie, wenn’s irgendeine Logik im Rechtswesen gibt, einen Ehrenplatz auf der Giftspritzen-Liege verpassen sollte, weil wirklich jeder, der auch nur andeutungsweise vermuten könnte, sie wäre nicht schuldig wie die Sünde des ungefähr 10fachen Mords, tot ist. SPOILERENDE).

Der Plot kommt uns dann auch noch mit einigen doofen Ideen (wie z.B., dass Cops Anrufe, die mit ganz offensichtlich verstellter Stimme, gegen die „der kleine Nils“ wie ein glaubhaftes Telefondouble von Helmut Kohl klingt, getätigt werden, uneingeschränkt ernst nehmen, von einem ganzen Rudel Cops nur einer – und das auch erst wesentlich später – schnallt, dass die auf sie abgefeuerten Schüsse rein physikalisch unmöglich von denen abgefeuert werden konnten, die sie für die Verdächtigen halten, Maggie nicht merkt, dass eine Frau, mit der sie sich *unterhält*, schon längst ermordet wurde – ächz), die das Filmvergnügen schon beeinträchtigen…

Zur Technik – optisch kann „The Hitcher II“ wirklich überzeugen, was weniger der Verdienst von Louis Morneau sein dürfte als der von Kameramann George Mooradian, den wir badmovies.de-Experten als Stamm-D.O.P. von Albert Pyun und als einen solchen kennen, der, wenn losgelassen und nicht von völlig unwürdigen Rahmenbedingungen behindert (also solchen, wie sie bei Pyun-Produktionen zumeist herrschen) wirklich etwas *kann*. Und das zeigt Mooradian hier, packt neben prächtigen und von der Farbgebung her überzeugenden Landschaftsaufnahmen (die kanadische Provinz Alberta gibt ein glaubhaftes Texas-Double ab) und gerne zeitgerafferten Himmelspanoramen, vor allem beeindruckende tracking- und steadicam-Shots aus, allerdings – und da darf man dann wieder den Regisseur schelten – oft und gerne vollkommen *sinnlos* (da wird schon mal eine technisch bemerkenswerte steadicam-Aufnahme genutzt, um uns zu verdeutlichen, wie Maggie in den leeren Auflieger eines Trucks glotzt, indem die Kamera ihr „entgegenfliegt“. Sieht toll aus, zweifellos, aber mehr als ein „because we can“ dürfte Morneau und Mooradian als Begründung nicht einfallen). Wie schon angedeutet, macht der Schnitt es gerade im ersten Akt ab und zu schwer, zwischen filmischer Realität und Jims Einbildung zu unterscheiden (die Flashback-Sequenzen, die sekundenkurz Ereignisse aus Teil 1 aufgreifen, scheinen mir neu gedreht zu sein und nicht direkt dem Original entnommen zu sein. Kann mich aber auch irren).

In Sachen Tempo ist der Streifen nicht von der atemlosen Rasanz des Remakes, aber auch nicht von der nervenzerfetzenden und nur gelegentlich durch Längen in den character parts unterbrochenen Spannung des Originals – was auch daran liegt, dass Morneau und seine Scriptwriter weniger auf Auto-Action (abgesehen von einer Sequenz, die aber weniger an „Hitcher“ denn an „Duell“ erinnert und der finalen Konfrontation, die mit Truck und Flugzeug ausgetragen wird) denn auf shoot-outs setzen. Sicherlich ein Rezept, um den monetären Anforderungen, die ausschweifende car-crash-Stunts bedingen würden, zu entgegen, aber halt definitiv nicht „Hitcher“. Das ist schlicht und ergreifend die Krux des Films – er trifft einfach nicht den Ton, den ein „Hitcher“ nun mal haben sollte, statt der schon fast stilprägenden Mischung aus Horror-/Slasher-Motiven und Stunt-Action versucht’s das Billig-Sequel mit vernachlässigenswertem Bleigewitter und witzlosen Charakter-Karikaturen.

Dass demzufolge auch keine echten horriblen Härten zu erwarten sind (und die „Remineszenz“ an DIE denkwürdige Szene im Original eine lasche Luftnummer ist), kann unter diesen Umständen ja schon vorausgesetzt werden.

Zu den Darstellern: C. Thomas Howell müht sich in seinen 40 Minuten Film-Lebenszeit hauptsächlich darum, als hysterisches UND schusswaffenenthusiastisches volltrotteliges Wrack rüberzukommen, was ihm zumindest gelingt (aber nach den ersten 10-12 Minuten auch nervt). Nun gut, es ist für den guten Mann ja schon eine etwas „gehaltvollere“ Rolle als der Schmarrn, den er sonst zu spielen hat. Kari Wuhrer („Sliders“, „Arac Attack“, „King of the Ants“, „Hellraiser: Deader“, „The Prophecy 4+5“) hat gegenüber Sophia Bush im Remake wenigstens den Vorteil, dass man ihr die Action-Heroine schon eher abkaufen kann als dem magersüchtigen Model. Dass ihr Charakter trotzdem eine zumeist nur doofe Ziege ist, die sich mit Bravour immer tiefer in die Exkremente hineinreitet, ist nicht Wuhrers Fehler. Jake Busey („Tomcats“, „Identität“, „Road House 2“) kriegt zwar inzwischen eine Parodie/Hommage an seinen Daddy Gary perfekt hin, aber das ist meines Erachtens nicht wirklich ein Ziel, das man anstreben sollte – ein durchgeknallter Busey reicht völlig (außerdem ist der nächste Schritt dann augenscheinlich Alkoholismus gefolgt von Verschwörungstheoretikertum), und abgesehen davon eine totale Fehlbesetzung für den „Hitcher“-Charakter, so man davon ausgehen will (und das sollte man, wenn der Film „Hitcher 2“ heißt), dass man sich zumindest grob am Original orientieren wollte. In den wichtigeren Nebenrollen begrüßen wir Shaun Johnston („Ginger Snaps 2“, „Supervulkan“), der als Sheriff Castillo den Esteridge-Part aus Teil 1 aufträgt, sich dabei wacker schlägt, aber keinen echten Eindruck hinterlässt, Stephen Hair, einen kanadischen TV-Akteur, der als Captain Esteridge kaum Gelegenheit hat, sich auszuzeichnen, und den ehemaligen Jackson/D’Or-Stammakteur Mackenzie Gray (2103: The Deadly Wake, Falling Fire, Shepherd) als eindimensionalen Polizei-Lieutenant.

Bildqualität: In der Universal-Horror-Box teilt sich „Hitcher 2“ den Datenträger mit „Slash“ und „Chasing Sleep“. Der anamorphe Transfer (ca. 1.85:1) lässt Mooradians Fotografie mit den erdigen Brauntönen, die hier anstelle des düsteren 80er-Looks des Originals treten, gut zur Geltung kommen – einige Verschmutzungen sind allerdings zu bemerken, außerdem wird’s in manchen einzelnen Szenen etwas weich. Kontrast und Schärfe sind für eine 3-Filme-auf-einer-Scheibe-DVD insgesamt gesehen in Ordnung, die Kompression leicht unterdurchschnittlich.

Tonqualität: Der ausschließlich mitgelieferte deutsche Dolby 2.0-Ton ist okay, könnte in Sachen Musik und Soundeffekte etwas knalliger sein, ist aber rauschfrei und klar, die Synchro itself ist passabel ausgefallen.

Extras: Nix.

Fazit: „The Hitcher 2“ hätte mir vermutlich besser gefallen, hätte der Film sich nicht als Sequel zu einem 80er-Klassiker ausgegeben. Gut, auch dann wäre der Streifen sicher nicht hochintelligent oder sonderlich denkwürdig gewesen, müsste sich aber eben nicht ständig dem Vergleich mit dem übermächtigen Vorbild (und nunmehr auch dem überraschend gelungenen, wenn auch nicht herausragenden und schon gar nicht nötigen Remake) stellen. Als Sequel versagt „The Hitcher 2“ nämlich völlig – weder in Charakterisierung, Story noch Umsetzung derselben in Form von Action und/oder „Horror“ scheint die Fortsetzung *begriffen* zu haben, was den Reiz, die Faszination und die Zeitlosigkeit des ersten Films ausmachte. Anstatt des übernatürlich-mystischen, unerklärlichen John Ryder tritt ein debiler, chargierender Clown als Killer, und als Ersatz für den Jim Halsey im ersten Teil, mit dem man wirklich mit-leiden konnte, haben wir als Heroine eine doofe Kuh, der man regelrecht wünscht, dass sie zehn Sekunden nach der Schwarzblende von einer SWAT-Truppe entweder festgenagelt oder wegen akuter Blödheit in Stücke geschossen wird. „Aktiv scheiße“ (wie der Wortvogel sagen würde) ist was anderes, mehr als „kann man sich einmal, des Abhakens auf der Liste wegen, anschauen“ kommt bei „The Hitcher 2“ aber auch nicht ‚rüber. Verpasste Chance…

2/5
(c) 2009 Dr. Acula


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