Godzilla (1998)


  • Deutscher Titel: Godzilla
  • Original-Titel: Godzilla
  •  
  • Regie: Roland Emmerich
  • Land: USA
  • Jahr: 1998
  • Darsteller:

    Dr. Niko Tatapoulos (Matthew Broderick)
    Philippe Roaché (Jean Reno)
    Audrey Timmonds (Maria Potillo)
    Victor „Animal“ Palotti (Hank Azaria)
    Colonel Hicks (Kevin Dunn)
    Mayor Ebert (Michael Lerner)
    Charles Caiman (Harry Shearer)
    Lucy Palotti (Arabella Field)
    Dr. Elsie Chapman (Vicki Lewis)
    Sergeant O´Neal (Doug Savant)
    Dr. Mendel Craven (Malcolm Danare)


Vorwort:

Na gut, dann also auf zum zweiten Review zum badmovie.de-Leserpoll. Wie schon angedeutet, war ich nicht wirklich böse, mir den Sieger des Reviews, CUBE, nochmals anzusehen, der zweitplazierte Film (bzw. einer der „punktgleichen“ Zweiten), sprich dieserjener, kostete mich schon mehr Überwindung.

Zur Vorgeschichte will ich nicht allzusehr langweilen, wer an grundlegenden Facts über den Godzilla-Mythos interessiert ist, schlage bei meinen anderen Godzilla-Reviews nach. Nur soviel – Toho hatte schon mitte der 90er Jahre ColumbiaTriStar die Rechte für ein US-Remake verscherbelt und zunächst sollte Jan SPEED DeBont das Projekt übernehmen. DeBont überwarf sich aber mit den Produzenten, da dem smarten Holländer das avisierte 100-Mio-Dollar-Budget nicht ausreichend erschien, um die nötigen Effekte zu realisieren und er nicht auf die von ColumbiaTriStar vorgeschlagene Alternative, den guten alten „Man in Suit“, zurückgreifen wollte. Das Projekt schmorte eine Zeitlang vor sich hin, bis Roland Emmerich und Dean Devlin, gerade durch den Überraschungshit INDEPENDENCE DAY frisch zu allgemeinen Hollywood-Helden geworden, verlauten liessen, durchaus interessiert zu sein. ColumbiaTriStar witterte natürlich das ganz grosse Geschäft und gewährte Emmerich und Devlin mehr oder minder einen Freifahrtschein. Dumm nur, dass weder Emmerich noch Devlin mit GODZILLA wirklich vertraut waren. Der erste Teaser, ein deutlicher Schuss vor den Spielbergschen JURASSIC-PARK-Bug, war noch vielversprechend, aber als GODZILLA dann 1998 wirklich mit dem üblichen Begleitgedöns an Merchandise und Media-Overkill in die Kinos kam, wandten sich so ziemlich alle schnell vor Grausen ab. Sowohl Hardcore-GODZILLA-Fans als auch Standard-Blockbuster-Kinogänger waren enttäuscht bis entgeistert über das Dargebotene.

Sicher machte GINO („Godzilla in name only“), wie G-Fans den Streifen rasch „umtitelten“, einen ordentlichen Batzen Geld (350 Mio. $ weltweit, wobei der Löwenanteil auf den Nicht-USA-Einsatz entfiel und allein 70 Mio. $ an Video-Rentals in den USA), dennoch scheint das sonst so sequel-süchtige Hollywood momentan keinen Gedanken an eine Fortsetzung zu verschwenden.

Kurz: GINO hat ´nen verdammt schlechten Ruf, sowohl unter Fans als auch weniger kritischen Kinogängern. Und, seien wir ehrlich, den hat er völlig zurecht…

Inhalt:

Damit wir auch gleich in die richtige Stimmung kommen, packt Emmerich für den Vorspann gleich mal die Moralkeule aus – mit einer (immerhin anständig fabrizierten) s/w-Montage der Vorbereitung französischer Atombombentests (und deren Durchführung) und dem „Alltagsleben“ harmloser Warane, die sich dummerweise (für sie selbst) auf dem entsprechenden Murorua-Atoll herumtreiben. Den folgenden Nuke übersteht ein Waran-Ei…

Viel viel später… ein japanischer Fischtrawler kämpft sich durch die stürmische See und wird plötzlich von einem riesigen Ding angegriffen, von dem wir nicht mehr als eine Klaue und den Schwanz zu sehen bekommen. Fatale Folgen für den Pott…(und offenbar ein wohlmeinender kleiner „Nod“ an die Japaner).

Zeit, unseren Helden Niko Tatapoulos kennenzulernen, der in Tschernobyl Regenwürmer fängt (natürlich, um die Auswirkungen der Radioaktivität auf die Genossen Würmer festzustellen). Doch da – ein Armeehubschrauber landet, sein Equipment wird eingeladen und zwei Guys vom State Department verkünden dem verblüfften Tatapoulos, dass er eine neue Aufgabe zugewiesen bekommt (Start des ungeheuer lustigen Running Gags, dass niemand Tatapoulos´ Namen richtig aussprechen kann, ha-ha, hab ich gelacht).

Auf Tahiti stapft ein finster aussehender Typ (Jean Reno, der ja bekanntlich nie anders als finster aussieht) in ein Hospital und quetscht dene inzigen Überlebenden des Schiffsunglücks aus, einen alten Japaner, der irgendwas von „Gojirä dahersalbadert. Okay, ich plauder mal gelassen aus, was der Film erst gut zwei Stunden später amtlich macht, Reno, hier Roaché (Vorname Ferrero, ha-ha, sorry, couldn´t resist), ist vom französischenb Auslandsgeheimdienst.

Wir schalten um nach Panama (diese Schauplatzwechsel werden langsam etwas nervig). Tatapoulos erklärt dem Chef der Army-Operation, Colonel Hicks, dass er sich nur mit der Auswirkung von Radioaktivität auf Wachstum auskennt, was aber genau das ist, was die Army sucht, schliesslich steht Niko gerade in seiner „Probe“… einem riesigen Fussabdruck. Tatapoulos wird den anderen dem Projekt zugeteilten Eierköpfen, Dr. Chapman und Dr. Craven, vorgestellt (vergesst sie gleich wieder, die haben im Film absolut nichts zu tun… mehr ein Set-up für die nachfolgende Zeichentrickserie), man ist sich schnell ziemlich sicher, dass das mit dem Schiffsunglück zu tun haben muss…

In New York ist Audrey damit beschäftigt, ihrem Chef, dem Nachrichtensprecher Caiman (sic), auf die Nerven zu fallen (und subsequently innerhalb von dreissig Sekunden Screentime auch jedem Zuschauer – selten war eine Goldene Himbeere verdienter). Ya see, Audrey will eigentlich Fernsehreporterin sein und ist daher mit ihrer Rolle als persönliche Assistentin des schmierigen Caiman eher unzufrieden.

Die Reise geht nach Jamaica, wo irgendetwas ein Schiff angegriffen hat. Das Wrack trägt verdächtige Klauenspuren. Der amerikanische Trupp führt sich auf, als gehört ihm der Platz (gut, in Panama kann ich das noch halbwegs nachvollziehen, aber in Jamaica… hat die US-Armee weltweite Zuständigkeit für die Aufklärung von Unglücken mit riesigen Monstern? Dürfte Dabbeljah gefallen, die Einstellung). Roaché ist auch da und tarnt sich als Ermittler der Schiffs-Versicherung, wird aber von der Army schnell vertrieben.

Nächster Szenenwechsel… es wird langsam ein wenig anstrengend. US-Ostküste, drei Fischkutter werden von einem grossen Teil unter Wasser gezogen.

Im Armee-Flieger debattiert das Team diesen neuesten Vorfall und ist erschüttert, dass man nur noch 200 Meilen von US-Territorium entfernt ist, ohne auch nur den geringsten Hinweis zu haben. Chapman vermutet einen vermeintlich ausgestorbenen Dinosaurier, während Niko theoretisiert, dass eine durch Atombombentests radioaktiver Strahlung ausgesetzte Tierart mutiert ist, was er anhand des enormen Wachstums ukrainischer Regenwürmer (um nicht weniger als 17 %!) untermauert.

Szenenwechsel. „The City that never sleeps“ (ach, wie originell!). Audrey heult sich bei ihren Freundin Lucy und Animal über ihr Scheiss-Leben aus. „Du bist zu nett“, sind sich die Freunde sicher, „und nett bringt dir nichts.“ Im Fernsehen spottet Audrey die Ankunft des Army-Teams und erkennt dabei Niko.

Am Fischmarkt geht ein alter Zausel im East River fischen, aber er hat schnell mehr an der Angel, als er sich ausgerechnet hat, denn am Haken hängt natürlich unser riesiges Untier. (Man achte auf die Länge des Stegs, wenn der alte Knacker flüchtet). Godzilla rises from the sea und veranstaltet ordentlich Havoc.

Bürgermeister Ebert (Motto: „Thumbs up“), stets umgeben von seinem Berater Gene (Gene Siskel & Roger Ebert, get it? Thumbs up? Oh, Emmerich, you are sooooooo funny), hält eine Wahlkampfveranstaltung ab, denn es ist natürlich, wie könnte es anders sein, re-election time. Doch da. THUMP-THUMP-Geräusche, zitternde Autos (interessanterweise bewegen sich nur die Autos aufgrund der Vibrationen Godzillas Schritte, nicht aber Menschen, die direkt daneben stehen… selektive Vibrationen! Boah!), und dann schaut auch schon Godzilla um die Ecke. Panik! Aufruhr! Animal (seines Zeichens Kameramann) schultert sofort sein Equipment, um Aufnahmen zu machen, wird dabei beinahe zermatscht (was für´n Glück, dass er genau zwischen Godzillas Zehen steht). Die Army übernimmt das Kommando, errichtet in New Jersey ihr Hauptquartier und ordnet die Evakuierung Manhattans an. Zudem muss die Armee zähneknirschend eingestehen, dass das Monster erst mal verschwunden ist, aber Niko ist sich aus unerfindlichen Gründen sicher, dass es noch immer auf der Insel sein Unwesen treibt.

Audrey versucht, ihren Chef Caiman davon zu überzeugen, dass sie an Inside-Informationen (natürlich über Niko) herankommen kann, aber Schnösel, der Caiman nun mal ist, fährt er ihr einen blöden Spruch hin und verschwindet, aber Audrey hat seinen Presseausweis… sie wird doch nicht???
Bürgermeister Ebert muss sich mit ein paar wütenden Geschäftsleuten auseinandersetzen, unter die sich auch Roaché gemischt hat und dem Mayor eine Wanze verpasst. Während Caiman keinen Einlass ins Army-Pressezentrum findet, modelliert sich Audrey mit Lucys Hilfe gerade den Presseausweis um.

Im Hauptquartier der Franzosen, momentan einem Lieferwagen, haben wir Gelegenheit für mehr Comedy, als Roaché anstelle eines Croissants ein Donut serviert wird und sich der Yankee-Kaffee als ungeniessbar für Franzmänner erweist.

Indes spielt der Bürgermeister die Standard-Katastrophenfilmrolle des uneinsichtigen Schwachkopfs, während die Armee darauf besteht, jedes Gebäude in Manhatten zu untersuchen. Das Monster, jedoch, könnten mittlerweile wer-weiss-wo sein, denn es ist in die U-Bahn-Tunnel gelangt. Niko hat die grandiose Idee, das Vieh mit tonnenweise totem Fisch zu ködern. Der Plan wird in die Tat umgesetzt, zur Verblüffung einiger Franzosen („trés bizarre“), nicht jedoch der von Roaché („No, very clever!“). Gar hübsch fand ich an dieser Stelle, dass auf dem Überwachungs-Computer-Monitor die Stelle, an der das Fischzeuch deponiert wurde, mit einem allerliebsten, na, was wohl, Fisch-Symbol markiert wurde. Das Monster lässt sich auch nicht lange bitten, taucht auf und beginnt fröhlich zu spachteln. Kommentar des Armee-Sergeants O´Neal: „We need bigger guns!“. Okay, der erste Grossangriff der Armee erfolgt, ohne Godzilla mächtig zu beeindrucken. Das Monster gibt zwar Fersengeld, aber so recht kann ihm keine Waffe was anhaben, eine Jagd durch die Wolkenkratzerschluchten Manhattans beginnt – und ich muss jetzt mal klarstellen – die CGI-Landschaften sehen auch nicht besser aus als die Pappmache´-Modelle der Japaner, eher sogar WENIGER überzeugend (die Creature FX, alle ebenfalls CGI, hauen ebenfalls niemand vom Stengel, da einfach durchschaubar unecht) (und dann erkläre man mir bitte, weshalb in einem angeblich völlig evakuierten Manhattan in jedem zweiten Fenster Licht brennt – deswegen sehen die Trickaufnahmen auch nicht echter aus, ganz im Gegenteil). Apache-Kampfhubschrauber jagen Raketen auf Godzilla, aber das einzige, was sie bewirken, ist, dass sie die hübsche Spitze des Chrysler Buildings abschiessen. Godzilla dreht den Spiess um und jagt die Helikopter. Deren Piloten erweisen sich als herausragend blöde, denn sie versuchen tatsächlich, Godzilla in den Häuserschluchten abzuhängen, anstatt einfach auf ein paar hundert Meter Höhe zu steigen. Das verdiente Schicksal ereilt sie prompt. Mahlzeit, sach ich mal. Immerhin – ein wenig Monsterblut ist für Niko aufzutreiben und in einem spontanen Geistesblitz erwirbt er in einer Apotheke sämtliche Schwangerschaftstests, die er auftreiben kann (die Gedankengänge mancher Wissenschaftler erstaunen mich – „Oh, da ist ein wenig Tierblut. Mal sehen, ob das Ding schwanger ist.“). An Ort und Stelle trifft Niko endlich Audrey, und wir erfahren etwas Background. Ya see, vor acht Jahren hat Audrey den armen Niko ohne ein Wort verlassen. Na gut, nach zwei Sekunden ist Niko bereit, zu vergeben und vergessen (Trottel), führt Audrey in sein Zelt und setzt sie in Kenntnis, warum er vom Anti-Atom-Aktivisten zum Mitarbeiter der Nuklearaufsichtsbehörde geworden ist, das übliche „work from inside the system“-Syndrom. Der Schwangerschaftstest ist positiv (na gucki da!), was bedeutet, dass das Monster sich asexuell vermehrt (hm, es ist also völlig unmöglich, dass es ein zweites Viech geben sollte? Wenn ihr meint…). „Where´s the fun in that?“ entpuppt sich Audrey als natürlich blond.

Niko ist jetzt alles völlig klar. Das Monster sucht sich ein Nest, um seine Eier zu legen und Manhattan ist dafür ideal! (Ah ja. Das ist also die schäbige Motivation, Godzilla um den halben Erdball zu scheuchen Dann doch lieber gar keine Erklärung. Naja, aber Erklärungen waren noch nie Emmerichs Stärke). Niko verzieht sich ins Labor, um seine Testergebnisse zu verifizieren und Audreys Blick fällt auf eine Videokassette, die mit dem üblichen „Top Secret“-Sticker beschriftet ist. Natürlich guckt sie sich das Material prompt an und findet Aufnahmen des französischen Geheimdiensts aus dem Hospital auf Tahiti, sowie Bildmaterial aus Panama und Jamaica. Es kommt, wie´s kommen muss, Audrey schnappt sich das Tape und geht stiften.

Während die US-Armee weitere Beispiele ihrer absoluten Unfähigkeit liefert (zwei Soldaten streifen durch unterirdische Tunnel und bemerken weder das riesige Godzilla-Auge, das sie anblickt noch seine Growls… prima ausgebildet, die Jungs) wedelt Audrey mit ihrer Kassette und ihrer Story.

Die Armee ist mittlerweile auf die Idee verfallen, den Trick mit den Fischen noch mal zu versuchen, aber diesmal im offenen Gelände des Central Parks, um schwerere Waffen einsezten zu können. Niko weist auf seine Theorie der Vermehrung hin, seiner Ansicht nach hortet das Monster die Fische, um seine Jungen füttern zu können, man müsse also primär das Nest finden, um nicht mit einem Dutzend Monster kämpfen zu müssen. Zwar ist man geneigt, Niko Glauben zu schenken, doch da, ein „Special Report“ im Fernsehen. Caiman (der Audrey natürlich heftigst gelinkt hat und die Story als seine ausgibt), führt das geklaute Material vor (und erklärt nebenbei den Namen des Monsters Godzilla – er ist nur zu dämlich, „Gojirä richtig auszusprechen). Allen Beteilitigten ist klar, woher das Material stammt und Niko wird gefeuert.

Audrey läuft Niko über´n Weg, als der grad sein Taxi nach Irgendwo besteigt, die übliche „Ich-hab-dir-vertraut“-Debatte schliesst sich an, bis Niko die Schnauze (endlich) voll hat, sich ins Taxi schwingt und Audrey stehen lässt. Recht so! Einem natürlichen Instinkt folgend nimmt Animal in seinem Van die Verfolgung des Taxis auf (wieso? IITS.) Selbiges fährt nicht zum Airport, wo Niko hinmöchte, sondern irgendwo an die Hafengegend und der Fahrer entpuppt sich als Roaché, der sich als Geheimdienstler zu erkennen gibt. Die Amis, so Roaché´, haben nicht vor, nach dem Nest zu suchen, er aber schon. Roaché´ bringt Niko in sein neues Hauptquartier, ein Lagerhaus, das mit Waffen aller Art („kann man alles in Amerika kaufen“) vollgestopft ist. Ya see, die Franzosen plagt das schlechte Gewissen, da sie Godzilla durch ihre Atombomben zu verantworten haben, andererseits sind sie natürlich nicht in der Lage, das öffentlich zuzugeben, also muss ein verdeckt arbeitendes Team die Bescherung aufräumen. Roaché´ kauft Niko seine Nest-Theorie blind ab, hat aber keine Ahnung, wo er das Suchen anfangen soll. Niko gibt einen Tip und erklärt sich bereit, bei den Franzmännern einzusteigen. „Ich wollte schon immer in die Fremdenlegion“. Animal beobachtet das ganze und erzählt das sofort brühwarm Audrey. Wenn man den Franzosen folgen würde und die Operation filmt, hätte man a) ne nette Story und b) Niko rehabilitiert. Toller Plan, aber Audrey ist ja bekanntlich blond und agreed.

Die Franzosen tarnen sich derweil als Yankee-Soldiers, komplett mit Kaugummi. Der Checkpoint, den das Team passieren muss, entpuppt sich als mittleres Hindernis, aber Roachés Elvis-Imitation öffnet Tür und Tor (argh).

Während die US-Armee Fisch in den Central Park kippt, klettern die Franzosen plus Niko gefolgt von Animal und Audrey in den Untergrund. Godzilla macht sich auf den Weg, die Fischlieferung zu checken, wittert aber Verrat und Falle, macht sich nicht über den Fisch her, sondern verzupft sich, verfolgt von der aus allen Rohren feuernden Armee. Godzilla springt ins rettende Wasser, wird aber von drei U-Booten empfangen, die Torpedos abfeuern. In Französisch-Polynesien, also in Gs Heimat, gab´s aber wohl ne gute Videothek, denn mit einem dezent aus CRIMSON TIDE abgekupferten Move schafft es Godzilla, dass die Torpedos statt ihn selbst eins der U-Boote zerstören. Die verbleibenden Boote schiessen eine neue Salve ab, Godzilla versucht sich durch die Hafenmauer zu buddeln, wird aber voll erwischt und trudelt gen Meeresgrund. Jubel! Hurra! Godzilla ist besiegt!

Unsere unterirdische Hunting-Party ist mittlerweile am Madison Square Garden angekommen und findet dort nicht ein, nicht zwei, sondern ein paar Hundert Godzilla-Eier (produktives Kerlchen), das Vieh muss aus nix anderem als Eiern bestanden haben. Die Franzosen beginnen sofort damit, Bomben an die Eier zu kleben, haben aber natürlich nicht genug Sprengstoff. „Merde“, kommentiert Roaché und interessanterweise wird dieses Stückchen französischer Dialog nicht untertitelt. Schnell aber wird dieses Problem zweitrangig, denn die Godzilla-Babies beginnen zu schlüpfen und wie Niko bemerkt, „wir riechen wie Fisch“ und damit nach Happa-happa. Die ersten zwei Franzosen lassen sich schnell fressen.

Dieweil will der Bürgermeister die Stadt wieder öffnen lassen. Hicks will zumindest noch Godzillas Leiche bergen lassen, doch Chapman lenkt das Thema wieder auf das ominöse Nest. Wohl mehr, um den nervenden Bürgermeister zu ärgern, befiehlt Hicks, die Stadt nun doch nach dem Nest filzen zu lassen.

Roaché hält es für angebracht, die Tarnung auffliegen zu lassen. Mit einer geheimen Telefonnummer und einem Code soll er das Militär informieren, damit die den Garden plattmachen. Leider sind alle Leitungen überlastet (kenn ich vom Arbeitsamt her…). Da also telefonisch nichts zu erreichen ist, soll Niko zu Fuss Hilfe holen, während die Franzosen die Godzilla-Babies im Garden halten wollen. Wird schwer, denn inzwischen werden auch Franzmann Nummer 3 und 4 gefressen, womit nur noch Roache´ übrig wäre.

Die Babies brechen durch die Barrikaden und schwärmen durchs Gebäude. Niko rettet sich in einen (in einem total zerstörten Gebäude einwandfrei, inkl. Muzak, funktionierenden) Fahrstuhl, während Animal und Audrey sich vor den Raptor-, äh- Babyzilla-Angriffen in die Luftschächte gerettet haben. Wie´s der Deibel, sprich, das Drehbuch, so will, treffen sich alle Parteien innerhalb von Minuten an der selben Stelle. Aus dem Gebäude ist kein Rauskommen, aber Audrey hat ein Idee – aus der Kommentatorenkabine kann man eine Internet-Verbindung zum Sender herstellen und sogar von dort live senden. Gesagt getan. Es gelingt Audrey tatsächlich, die Aufmerksamkeit des Sendeleiters zu erregen und den Live-Feed einzurichten und schon reported Audrey live aus dem Garden, interviewt Niko und zeigt die herumtollenden Junior-Monster. „Sie werden schwanger geboren,“ doziert Niko (woher er das weiss, ist anybody´s guess). Die Sendung wird auch bei den Militärs gesehen und sofot wird der Auftrag gegeben, den Garden in die Luft zu jagen, sechs Minuten haben die dort Eingeschlossenen Zeit, sich zu retten.

Man seilt sich aus der von den Monstren angegriffenen Kabine ab, wird verfolgt, fiedelt eine wahnsinnig witzige Komedy-Sequenz ein, denn Niko ist geistesgegenwärtig genug, die verfolgenden Zillas durch diverse Sport- und Kaugummi-Bälle aufzuhalten (wie LUSTIG die Zillas durch die Gänge schlittern, ich krieg mich gar nicht mehr ein… NOT), und kämpft sich zum Foyer durch, doch das wird von den Monstern, ein paar hundert, belagert. Roaché schiesst die Lampen von der Decke, was den Helden die Möglichkeit gibt, sich im Schutz der aufschlagenden Kronleuchter durchs Foyer ins Freie zu retten. Die F-16 der US-Luftwaffe sprengen den Madison Square Garden gar hübsch in handliche Einzelteile. Audrey und Nick haben einen romantic moment, alles könnte für´s Happy End gerichtet sein, doch da… ein GROOOWL. Godzilla senior is back and he is not happy. In einer der wenigen besseren Szenen des Streifens trauert Godzilla kurz um seine Babies – RACHE! Unsere Helden flüchten sich in ein Taxi und geben Gas, verfolgt vom mächtig angepissten Monster. Dem entgegenkommenden Militär schmeisst Niko geistesgegenwärtig die Taxi-ID ins Fenster, worauf man Funkkontakt aufnehmen kann. Während sich Godzilla bei einer riskanten Wende elegant aufs Maul legt, suchen die Helden in ihrem Taxi Refugium in einem Tunnel, aber Godzilla angelt rein. Das Militär bittet unsere Freunde, Godzilla ins Freie zu locken, damit man ihm den Garaus machen kann. Niko hält eine Hängebrücke geeignet, die Brooklyn Bridge soll´s sein. Mit dem Fernlicht wird Godzilla lange genug geblendet, dass unser Taxi aus dem Tunnel entkommen kann. Die nächsten Jagdszenen aus Manhattan spielen sich ab, deren Gipfel darin liegt, dass das Taxi in Godzillas Maul schlittert. Godzilla mampft auf dem Taxi herum, schluckt´s aber nicht runter („I was eaten alive by Godzilla“…). Niko packt sich ein neben dem Autofenster baumelndes Elektrokabel und drückt es Godzilla ans Zahnfleisch (uff!), Godzilla ist ein ziemliches Weichei (den Japan-Zilla hätte das vermutlich eher wenig gestört), heult rum und Roaché kann das Taxi aus dem Maul springen lassen (das sieht noch viel viel bescheuerter aus als es ohnehin schon aussieht). Man erreicht die Brücke (die zugegebenermassen recht stabil ist, denn sie hält Godzillas Gewicht relativ mühelos Stand, zumindest solange, bis Godzilla gegen den Mittelpfeiler rennt). Nikos Plan geht auf, Godzilla verfängt sich in den Haltekabeln der Brücke und fesselt sich selbst, die anfliegenden F-16 können mehrere direkte Raketentreffer landen. Eine unerträglich schlechte Effektsequenz rettet das Taxi über die zusammenbrechende Brücke, weitere Raketen treffen Godzilla, der schlussendlich zusammenbricht und sich zum Sterben hinlegt.

Niko ergreift tiefe Trauer, während Godzilla den Löffel abgibt. Allgemeiner Jubel! Der Bürgermeister überlegt, wie er den Sieg über Godzilla in seiner Wahlkampagne ausschlachten kann, aber sein Berater verlässt ihn. Audrey kündigt bei Caiman. Animal sucht sein Videotape, doch das hat sich Roaché gegriffen, der schon in den Schatten verschwunden ist und sich nur noch mal telefonisch bei Niko meldet und verspricht, das Tape zurückzuschicken, sobald er ein paar Stellen etwas editiert hat.

Peace, Fun, Pancakes, doch da… im Madison Square Garden hat ein Ei überlebt und ein Baby-Godzilla schlüpft…

Der US-GODZILLA ist ein ausgesprochen blöder Film. Okay, wer eine intellektuell befriedigende Charakterstudie erwartet hat, ist bei diesem Film natürlich ebenso im falschen solchen wie bei jedem japanischen Monsterfilm auch, aber dass sich der Hollyzilla als derart flache Geldverschwendung (125 Millionen Dollar Budget) entpuppen würde, damit war ja dann doch nicht zu rechnen. Oder vielleicht doch?

Man hätte gewarnt sein müssen. Roland Emmerich ist zweifellos ein Virtouse im Umgang mit Spezialeffekten, aber eben alles, nur kein dramatischer Regisseur, aber wo die beiden direkten Vorgänger STARGATE und INDEPENDENCE DAY es schafften, inhaltliche Leere durch die Effektarbeit zu kaschieren, versagt GODZILLA auf dieser Ebene völig. GODZILLA ist nur Effekt und wirkt dadurch allzu offensichtlich künstlich. Und das sozusagen auf zwei Ebenen.

Die rein technische Ebene ist enttäuschend genug. Der von Patrick Tatapoulos (!) entworfene neue Godzilla ist ein ausgesprochen charakterloses Monster ohne Charisma, ohne Ausstrahlung, ohne Motivation und ohne „gewisses Etwas“. Die CGI-Effekte wirken unecht, leblos, steril – da hätte der ein oder andere „mechanical effect“ oder sogar man-in-suit-Effekt geholfen, die suspension of disbelief bei der Stange zu halten (meine musste ich spätestens in der Szene, in der das Taxi in Godzillas Maul steckt, k.o. schlagen und an einen Stuhl fesseln; da kann man auch mal erwähnen, dass die Größenverhältnisse selten stimmig sind. Einmal ist Godzilla groß genug, um fast eine gesamte Brücke einzunehmen, dann wieder passt ein Taxi nur knapp in seine Fresse). Die Veränderungen bringen keine Verbesserung, nur im Gegenteil – das Godzilla plötzlich schnell und wendig ist, passt nicht zu dem Monster, das wir alle kennen und lieben. Der „richtige“ Godzilla hätte in Manhattan alles kurz und klein geschlagen, was ihm im Weg stand und hätte sich nicht durch die Strassenschluchten jagen lassen – und das alles in seinem gewohnten langsamen, dafür umso bedrohlicheren Tempo. Der „echte“ Godzilla „weiss“, dass ihm die Menschen nichts anhaben können, daher konnte er sein Tagwerk geruhsam und damit viel viel effektiver ausführen als der hektisch-hysterische Godzilla-Fake. Wenigstens liessen ihm die US-Filmemacher seinen Trademark-Schrei, wenn schon sein radioaktiver Atem nicht verwendet wurde. Auch die „Entstehung“ Godzillas offensichtlich aus einem Waran-Ei lässt doch einige Fragen offen, so z.B. warum ein Waran, mutiert oder nicht, plötzlich auf die Idee kommt, aufrecht zu gehen…

Naja, wie gesagt, effekttechnisch selbst kann die Kreatur auch nicht überzeugen, genausowenig wie die „Babyzillas“, die ganz offensichtlich als „Antwort“ auf die Raptoren aus JURASSIC PARK und THE LOST WORLD gedacht waren. Einem Godzilla-Film helfen diese Mini-Dinger aber nicht entscheidend weiter. Auch die sonstigen Trickaufnahmen wirken unecht und stellenweiser unechter als die Effekte in den japanischen Streifen.

Das Tempo ist okay, es gibt relativ wenig Leerlauf, dafür viel Action, aber meist ist diese Action uninspiriert, manchmal einfach doof (ich erwähnte die Dummheit der Helikopter-Piloten) und selten wirklich atemberaubend – meist hinterlassen die Action-Szenen keinen anderen Eindruck, als handele sich um einen reinen Effekt-Showcase, ähnlich wie es mir auch bei THE PHANTOM MENACE ging – aber durch die Sterilität der Tricks stellt sich nicht mal dieser „aaaaww“-Effekt ein, man hat trotz der Vielzahl der gezeigten FX nicht das Gefühl, irgendetwas besonderes gesehen zu haben, alles wirkt wie schon mal dagewesen.

Das bringt uns zur zweiten Ebene, auf der der Film völlig versagt, nämlich der des Drehbuchs. Auch da funktioniert nichts, angefangen mit der vollkommen schwachsinnigen Motivation, die Godzilla aus dem Südpazifik nach New York bringt (hätte es L.A. nicht auch getan? Das wäre wenigstens noch halbwegs nachvollziehbar gewesen). Das Script strotzt für Unglaubwürdigkeiten und Zufällen (Animal folgt dem Nikos Taxi nur deswegen, damit Animal später Audrey überreden kann, den Franzosen zu folgen; die Armee verwirft Nikos Theorie des Nests nur deswegen, weil ihm das Top-Secret-Tape verlorengegangen ist, obwohl er bislang stets richtig lag; der „Geistesblitz“ des Schwangerschaftstests aus der Apotheke; die hanebüchenen Verfolgungsjagden durch Manhattan; die ach so kreativ-lustigen Namen der Franzosen, die alle Jean-irgendwas heissen; etc. etc.). Nichts ergibt Sinn, bzw. es ergibt noch weniger Sinn als der handelsübliche Toho-Godzilla-Klopfer. Ein absolutes Schwachmaten-Drehbuch ohne Verstand und ohne „Understanding“ dessen, was die Faszination, den Mythos Godzilla über nunmehr fast fünfzig Jahre aufrecht erhält. Klar, die Marschrichtung war, „wir haben tonnenweise coole Effekte, wer braucht da noch ein vernünftiges Script?“.

Womit wir nahtlos beim nächsten Punkt wären, den „human characters“. Gut, zugegeben, auch die japanischen Plotten triefen nicht gerade vor tiefgründigen Charakterisierungen, aber im Gegensatz zu diesem Film hier verwandeln sie nicht jeden menschlichen Player in ein Zerrbild, in eine reine Karikatur eines Charakters. Schlicht und ergreifend jeder einzelne Charakter in GODZILLA scheint nur dafürdazu sein, als comic relief zu dienen und gelegentlich einen pseudo-witzigen Spruch abzusondern. Kein einziger Charakter ist ernstzunehmen. Fangen wir bei Niko Tatapoulos an – Matthew Broderick (FERRIS MACHT BLAU, INSPECTOR GADGET) müht sich redlich, seinem Charakter Leben einzuhauchen, aber da Niko keine Tiefe hat, keine Emotion, bleibt alles aufgesetzt – so z.B. seine schlussendliche Trauer um Godzilla. Die 130 Minuten zuvor hat sich Niko keinen einzigen Gedanken um Godzilla und seine mögliche Lebensberechtigung gemacht, sondern fleissig an seiner Vernichtung mitgestrickt und jetzt die Gewissensbisse? Das ist lächerlich. Niko ist eine eindimensionale Pappschablone, deren einziger Daseinszweck ist, gelegentlich den Plot in die richtige Richtung zu schieben, ohne auch nur die geringste Identifikation zu ermöglichen (schon allein seine Beziehung zu Audrey – diese Blödtante würde jeder auch nur halbwegs mit zwei Gehirnzellen ausgerüstete Mensch in den Wind schieben).

Ah, ja, Audrey. Wer Maria Potillo erzählt hat, sie wäre eine Schauspielerin, sollte dazu verdonnert werden, tausend Folgen GZSZ am Stück anzusehen. Potillo ist schlicht und ergreifend in jeder Sekunde, die sie im Bild ist, nervend. Das Schicksal scheint es immerhin so gut zu meinen, dass Potillo seither keine grössere Rolle dargestellt hat, zumindest keine, die mir unter die Augen gekommen wäre. Selten weniger Talent am Stück gesehen.

Jean Reno ist zwar schauspielerisch das single highlight des Films, aber da sein Charakter, der hauptsächlich dazu da ist, irgendwelche Kulturschock-Metaphern von sich zu geben, natürlich im Vergleich zu seinen Figuren in LEON oder THE BIG BLUE kein Land sieht, ist das mehr oder weniger ein Muster ohne Wert. Reno gibt sich auch keine übertriebene Mühe, sondern bietet eine reine Routine-Vorstellung – das er damit trotzdem noch den Rest den Ensembles mühelos überstrahlt, sollte einen kleinen Hinweis über die Qualität des hier zelebrierten Actings bieten.

Dabei sind auch die Nebenrollen durchaus prominent und eigentlich qualitativ hochwertig besetzt. Hank Azaria und Harry Shearer (SPINAL TAP), beide mit einem geregelten Auskommen bei den SIMPSONS verschwenden sich ebenso wie Michael Lerner (NO ESCAPE, WELCOME TO WELLVILLE) in reinen Karikaturen aus dem Baukasten des Genre-Films. Da ist nichts lustiges dabei – vielmehr erwecken diese wirkllich talentierten Schauspieler eher Mitleid (Kollege Ken Begg würde dafür wieder mal die EAS, die „embarrassed actor scale“, ins Feld führen), wenn sie mit solchen Abziehbildern von Charakteren arbeiten sollen. Besonders Shearer scheint das ziemlich unangenehm zu sein, denn er liefert wirklich Anti-Schauspiel ab, während Azaria und Lerner sich bemühen, aus dem, was sie vorgesetzt bekommen, etwas zu machen, aber auf vollkommen verlorenem Posten stehen.

GODZILLA in seiner US-Version gibt dem Wort „Katastrophenfilm“ eine völlig neue Bedeutung, einen Multi-Millionen-Dollar-Effekt-Film, der so wenig unterhält, der so langweilig ist, kein Staunen über die FX-Arbeit auslöst, so humorfrei ist (trotz seiner ständigen one-liner-Bemühungen), muss man erst einmal fertigbringen. Insofern, Kompliment Herr Emmerich.

Manche Leute behaupten, würde man diesen Film nicht als GODZILLA-Film, sondern als nicht-relateten Monsterfilm betrachten, wäre er akzeptabel. Nein, auch dann nicht. Dafür lässt der Film all das vermissen, was einen guten, spannenden Monsterfilm ausmacht (vgl. dagegen z.B. den weit unterschätzten DEEP RISING, einen anderen simplen Monsterfilm aus Hollywoods Major-Studios, der, wie man so schön sagt, „delivered“) – nur Tempo und Effekte reissen´s halt nicht raus, ob da nun die Marke GODZILLA drauf steht oder nicht.

GODZILLA ist in dieser Form ein vollkommen unspannender zweieinhalbstündiger Effekt-Trailer, und da die Effekte trotz ihrer technischen Perfektion wenig überzeugend sind (was kein Widerspruch sein muss), macht der Film unabhängig von der Frage, ob man den Streifen als „echten“ Godzilla-Film rechnen kann (was man nicht sollte), verdammt wenig Spass. Ein abstruses Machwerk, aus dessen Budget man so viele wirklich gute B-Movies hätte machen können. Eigentlich traurig, denn grundsätzlich beisst sich moderne Effekt-Technologie und klassischer kaiju-Stoff nicht wirklich, wie Kaneko mit seiner modernen GAMERA-Trilogie, die gekonnt CGI- und gewohnte Man-in-Suit-Effekte kombinierte, bewies. Vielleicht hätte Emmerich doch mal bei den Japanern fragen sollen, wie man kompetent einen modernen Monsterfilm macht. So aber bleibt GODZILLA oder GINO ein reines Desaster. Zum Glück blieben uns weitere Hollywood-Sequels erspart und Toho war erfreulicherweise entsetzt genug, um wieder weitere japanische Godzilla-Filme zu drehen. Vielleicht sollte man zumindest diesbezüglich Emmerich dankbar sein.

(c) 2002 Dr. Acula

  • GODZILLA, Godzilla, 1998. ©TriStar Pictures


BOMBEN-Skala: 7

BIER-Skala: 4


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