Der Omega Mann


  • Deutscher Titel: Der Omega Mann
  • Original-Titel: The Omega Man
  •  
  • Regie: Boris Sagal
  • Land: USA
  • Jahr: 1971
  • Darsteller:

    Charlton Heston (Robert Neville), Rosalind Cash (Lisa), Anthony Zerbe (Matthias), Paul Koslo (Dutch), Eric Laneuville (Richie), Lincoln Kilpatrick (Zachary), Brian Tocchi (Tommy)


Vorwort:

Drei Jahre, nachdem sich ein Grenzkonflikt zwischen China und der Sowjetunion zu einem Weltkrieg ausweitete und praktisch die gesamte Menschheit durch einen biologischen Kampfstoff dahingerafft wurde, durchstreift der frühere Militärwissenschaftler Robert Neville das verlassene Los Angeles – er ist gegen die Seuche immun, weil er sich nach einem Hubschrauberabsturz die einzige Dosis eines Impfstoffs selbst injiziert hat. Seine Intimfeinde sind anderweitige Überlebende, die durch die Seuche in lichtscheue Albinos verwandelt wurden und die unter der Fuchtel des vormaligen TV-Kommentators Matthias stehen, der sich zum Sektenführer aufgeschwungen hat, Wissenschaft und Technik schlechtin als Ursache für die Katastrophe ausgemacht hat und Neville als letzten Repräsentanten der modernen Welt gerne exemplarisch zur Strecke bringen möchte (und natürlich auch darum, weil Neville jeden Albinomutanten, der ihm vor die Pupille kommt, auf Sicht umballert).
Eines weniger schönen Abends gelingt es Matthias und seiner „Familie“, Neville zu überwältigen und ihm den „Prozess“ zu machen. Wie alles an Technik, Wissenschaft und Kultur soll er auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Unerwarteterweise wird Neville gerettet – Lisa und Dutch, die Vorsteher einer kleinen Gruppe von Kindern und Jugendlichen helfen Neville aus der Bredouille, wenn auch nicht uneigennützig. Richie, Lisas kleiner Bruder, ist an der Seuche erkrankt und Neville ist der einzige, der überhaupt theoretisch in der Lage wäre, ihm zu helfen. Aus seinem Blut köchelt Neville ein Serum, das tatsächlich gut anschlägt. Lisa und Neville, schnell mangels greifbarer Alternativen (hm, was sagt Dutch dazu?) verliebt, schmieden Pläne für einen Neustart der Zivilisation weitab der Stadt, doch Richie, kaum gesundet, schlägt Neville vor, Matthias das Serum anzubieten. Neville lehnt, wohl wissend, dass Matthias alles andere wünscht als eine Wiederherstellung früherer Verhältnisse, strikt ab. Richie geht auf eigene Faust zu Matthias, der erwartungsgemäß übellaunig reagiert. Neville kommt zu spät und muss dann noch feststellen, dass Lisa inzwischen zum Seuchenvogel und „Familienmitglied“ geworden ist…

Inhalt:

Machen wir den Reigen offizieller Matheson-„I am Legend“-Verfilmungen komplett (und ja, ich werde mir auch „I am Omega“ von Asylum noch vorknöpfen, keine Frage). „Der Omega Mann“, 1970 von Warner Brothers in Auftrag gegeben, stellt den Mittelpart der „inoffiziellen“ Endzeit-/Apokalypsen-Trilogie im Ouevre von Charlton Heston dar (der erste Teil war 1968 der „Planet der Affen“ nebst Sequel, das Finale 1973 dann „Jahr 2022… die überleben wollen“ aka „Soylent Green“). Und wenn man einen Star wie Charlton Heston, der sich vom Spezialisten für biblisch angehauchte Historienspektakel („Ben Hur“, „Die größte Geschichte aller Zeiten“) zum personifizierten Alphamännchen Hollywoods der End-60er/Früh-70er gemausert hatte, für die Hauptrolle in einem „letzter-Mann-auf-der-Welt“-Thriller hat, weiß man, dass man nicht auf Subtilität aus ist.

Und so nimmt es nicht Wunder, dass das Script von John William Corrington und Ehefrau Joyce von Richard Mathesons Roman so wenig übrig lässt, dass der Autor die Sache locker nahm, vermutlich gut gelaunt den Tantiemenscheck verprasste und anschließend verkündete, dass die Abweichungen SO extrem seien, dass er den Film überhaupt nicht mehr als Adaption seines Romans betrachte und sich daher auch nicht darüber aufzuregen gedenke. Mehr als das Grundszenario „letzter gesunder Mensch auf Erden kämpft gegen Nicht-Gesunde“ ist aus dem Roman kaum in den Film gerettet worden, quasi alles andere ist originär auf dem Mist der Corringtons gewachsen. Den Aufhänger, die Katastrophe durch biologischen Krieg herbeizuführen, mag man als dem kalten Krieg geschuldet akzeptieren (und natürlich waren die Kommunisten die Bösen, die armen Amis wurden nur unschuldig hineingezogen), aber anstatt der Vampire der Matheson-Vorlage macht die Corrington-Adaption aus den Kreaturen der Nacht voll intellektuelle, dafür aber lächerlich aussehende Albinos, die sich quasi mit Zeitpunkt der Katastrophe in einer mittelalterlichen Religion organisiert haben, die teuflische Wissenschaft ebenso verdammen wie Kunst und Kultur und in der Vernichtung Nevilles die symbolische endgültige Zerstörung der unheilbringenden Vergangenheit sehen; ein völlig anderer, aber durchaus praktikabler Ansatz, der halt nur nicht mehr viel mit Matheson zu tun hat, da man ja, wenn man’s ganz genau nimmt, nicht einmal mehr mit „letzter Mensch auf Erden“ umschrieben werden kann, da Matthias (man kann’s schon als kleinen Giftpfeil der Filmbranche gegen den Erzfeind Fernsehen sehen, dass der nominelle Bösling eine „TV personality“ ist) und die seinen ja unwidersprochen nach wie vor *Menschen* sind, nur halt „andere“ – da man ihnen aber trotzdem die schwarzen Hüte (bzw. Kapuzen) aufgesetzt hat und Neville sehr unbefangen dabei ist, die „Familie“ nach Kräften zu dezimieren, ist „Der Omega Mann“ vielleicht sogar die kaltherzigste Version des Stoffes, da hier relativ unverhohlen die Ausrottung des Andersartigen propagiert (und auch als moralisch richtig impliziert) wird (sicher wird die Mutantenseite nicht wesentlich besser dargestellt, aber immerhin gibt Matthias die Parole vor, dass Neville „nicht durch Waffen“ vernichtet werden soll und hält den Tod seines Widersachers eben auch aus schlichten symbolischen Gründen für notwendig. Und ja, es ist auch hier so, dass Neville derjenige ist, der sich einer neuen Situation nicht anpassen will, dies aber hier völlig kritiklos positiv gezeichnet wird).
Folgerichtig ist Heston auch derjenige Film-Neville, der unter der Isolation am wenigsten leidet – er hat zwar hin und wieder mal die Wahnvorstellung klingelnder Telefone, führt Selbstgespräche und spielt mit einer Cäsar-Büste Schach, sieht das ganze postapokalyptische Szenario aber hauptsächlich als eine Art verlängerten Abenteuerurlaub, hat Spaß am Mutanten-Totschießen und sieht scheinbar als einziges ernsthaftes Problem an dem ganzen Arrangement, dass es nix für ihn zu poppen gibt. Zudem spricht das Ende Bände – sollte jemand den Film tatsächlich nicht kennen, hier eine dicke fette SPOILER-Warnung… -; wenn Neville schlussendlich, nachdem er Dutch das lebensrettende Serum in die Hand gedrückt hat, in klassischer Kreuzigungspose seinen Atem aushaucht, ist die Moral von der Geschicht‘ komplett und Neville endgültig als messianischer Erlöser, der für die Sünden der Welt gestorben ist, gezeichnet. Den Punkt, dass aus Mutantensicht Neville das Monster ist (also quasi die entscheidende Aussage des Romans), wird Matthias und den seinen zwar in den Mund gelegt, ihre Denke aber als so offenkundig falsch dargestellt, dass moralische Zweifel an Nevilles Vorgehen überhaupt nicht aufkommen können.

Dennoch hat das Script einige schöne Momente – wenn auch eher aus retrospektiver Sicht, wenn Heston z.B. ins Kino geht, sich dort „Woodstock“ ansieht und die Texte mitspricht (eine Szene, die das I Am Legend-Remake döselig mit dem „Shrek“-Zitat kontert) – so recht vorstellen können, dass der gute Charlton, poster boy der NRA, mit den von Woodstock hochgehaltenen Idealen der freien Liebe und des Pazifismus etwas anfangen konnte, mag man sich nicht (wiewohl die Szene ironisch interpretiert werden kann, da in der betreffenden Interview-Passage ein Hippie davon redet, wie schlimm die Zeiten doch geworden sind, wenn man nicht mal mehr auf der Straße sicher ist); und auch, wie bei Stoffen dieser Art usus, hauptsächlich in der ersten Filmhälfte. Wie auch das spätere Remake oder Quiet Earth geht die Dramaturgie mit der Einführung zusätzlicher Charaktere in die Knie – zumal es hier nicht einmal zwingend notwendig gewesen wäre, da Nevilles Gegenspieler ja intelligent und sprachbegabt sind, es also genügend Potential für einen reinen Konflikt Neville/“Familie“ gegeben hätte. Statt dessen also kommt uns der Film im (beabsichtigten) Versuch, auf der „black power“-Welle mitzuschwimmen, mit Afro-Lady Lisa und ihrer Jugendbande. Immerhin bedeutet das eine im Major-Film der frühen 70er immer noch gewagte „interracial“-Liebesgeschichte, aber auch eine, die um der love story willen hinkonstruiert wird. Von kritischer Skepktikerin, die sich lediglich des persönlichen Nutzens (der Heilung Richies) wegen auf die Kontaktaufnahme mit Neville einlässt zur in ewiger Liebe so Entflammten, dass sie selbst im mutierten Zustand letztendlich Nevilles Partei ergreift, dauert’s grad mal gefühlte zwei Minuten (noch schneller ist sie nur noch bei der Mutation selbst – eben noch gesund, einen Umschnitt weiter schon voll albinoisiert). Auch der „Konflikt“ zwischen Richie und Neville ist eher schwerhändig konzipiert (dass Neville auf Richies nachvollziehbare Meinung argumentativ überhaupt nicht eingeht, macht ihn nicht gerade sympathischer, auch wenn er aus seiner Sicht natürlich richtig liegt).

In Punkto Storytelling ist „Der Omega Mann“ wesentlich direkter als „I Am Legend“ – der erste Angriff der Mutanten auf Neville erfolgt schon nach zehn Minuten, unmittelbar danach erfahren wir schon alles wesentliche über Matthias und seinen Kult, nur wenige kurze Flashback-Sequenzen informieren uns über den Hergang der Katastrophe an sich und Nevilles Beteiligung an der Impfstoffforschung; Boris Sagal (ein routinierter TV-Regisseur, der 1982 buchstäblich in seinen Stiefeln starb, als er während der Dreharbeiten zu dem TV-Film „World War 3“ geistesabwesend direkt in den Heckrotor des Helikopters, mit dem er gerade an der Location gelandet war, latschte) weiß, er macht hier keine Kunst, sondern einen Kommerzreißer, der sich nicht *zu* lange mit character stuff aufhalten darf, sondern in regelmäßigen Abständen ein action set piece einbauen muss. Die sind trotz des Umstands, dass Sagal eher selten mit richtigen Kinofilmen befasst war, durchaus ansehnlich – sowohl die erste Belagerung von Nevilles Haus als auch die versuchte Exekution in einem Football-Stadion sind recht eindrucksvoll gefilmt und können im Gedächtnis bleiben, ebenso die Befreiungsaktion von Lisa und Dutch (Dutch wirft Blendgranaten und Lisa verdonnert Neville dazu, ein paar Motorradstunts in Treppenhäusern etc. vorzuführen). Da „Der Omega Mann“ aus einer Zeit stammt, in der Hollywood-Studios noch nicht ganze Innenstädte absperren konnten, mussten die Exteriors übrigens an Wochenenden und Feiertagen downtown L.A. gedreht werden, weswegen man in Totalen ab und an mal Verkehr im Hintergrund erspähen kann. Guerilla filmmaking by Warner Brothers! Die Kameraarbeit von Russell Metty („Spartakus“, „Mitternachtsspitzen“, „Ben“) ist überraschend, äh, „experimentiell“ – da gibt’s schon mal einen Dolly-Shot ohne tieferen Grund, da sind die Zooms schon mal recht holprig und ebenso nicht zwingend, aber Metty bemüht sich sichtlich darum, die Kamera beweglich zu halten, den Film nie statisch werden zu lassen; und auch, wenn Sagals L.A. gegen Lawrences New York aufgeräumt und sauber erscheint, sind die Bilder einer verlassenen Großstadt halt von Haus aus nicht ohne Eindruck…

Kurios ist der Score von Ron Grainer („Auch die Kleinen wollen nach oben“), der zwischen gelungenen incidentals und hochnotpeinlich beschwingten funky-Sounds für die Actionszenen pendelt und keinerlei einheitliche Linie erfolgt.

Als Studiofilm von 1971 kann sich „Der Omega Mann“ keine gravierenden Härten erlauben – mehr als gelegentlicher Kunstbluteinsatz ist nicht drin, und die schwarzkuttentragenden Albinos sind aus heutiger Sicht natürlich hauptsächlich erheiternd und nicht erschreckend (es sei denn, man ist Goth. Aber dafür tragen die Mutanten dann wieder zu wenig Körperschmuck…).

Zu den Darstellern – Heston ist Heston. Wenn du Heston verpflichtest, weißt du als Produzent, was du willst und was du bekommst. Einen Macho, der sichtlich Spaß dabei hat, mit seinen Gewehren um sich zu ballern und Frauen flachzulegen, immer ausreichend Zeit findet, um mit nacktem Oberkörper herumzuparadieren und allgemein ein in jeder hinsicht potenter Alpha-Mann ist, um den sich im Krisenfall zu scharen ist. Wenn man für den Neville-Charakter die hiesige Interpretation wählt, ist Heston natürlich die ideale Besetzung. Im Sinne der Romanvorlage ist das natürlich nicht, aber absolut on par mit dem, was Heston in „Planet der Affen“ z.B. abgeliefert hat. Rosalind Cash, die hier als eine Art Proto-Pam-Grier amtiert, wird trotz des Versuches, ihre Sexualität auszuspielen (und sogar risqué in zwei Szenen topless zu agieren) von Hestons unwiderlegbarer Screenpräsenz erdrückt (und wenn sie als „Mutantin“ mit weißem Afro rumläuft, ist das halt einfach nur peinlich). Anthony Zerbe, späterer Bond-Gegenspieler in „Lizenz zum Töten“ und Stripclubbesitzer in „Showgirls“ müht sich unter dem Albino-Make-up um diabolische Ausstrahlung, was ihm trotz des peinlichen Outfits einigermaßen gelingt. Paul Koslo (Chained Heat II, Tomorrow Never Comes, „RobotJox“) darf zu Beginn seiner Karriere mal einen positiven Charakter spielen und tut dies mit Enthusiasmus, aber ohne großes Talent. Eric Laneuville („Black Belt Jones“, „Liebe auf den ersten Biss“, „Fear of a Black Hat“) gutmenschelt als junger Richie nach Kräften.

Bildqualität: Warner hat mit der 2003er-DVD-Auflage etwas ziemlich amtliches hingestellt – die Mühe gab man sich mit dem Backprogramm in der Folge nicht immer. Der 2.35:1-Widescreen-Transfer (anamorph) ist aller Ehren wert, überzeugt in Farbe, Kontrast und Schärfewerten und lässt auch in Sachen Kompression keine Wünsche übrig. Verschmutzungen und Defekte sind nur minimalst zu verzeichnen.

Tonqualität: Deutsche sowie spanische Synchronfassung und englischer O-Ton werden in Dolby Digital 2.0 geboten. Die deutsche Tonspur, von mir aus Nostalgiegründen gewählt, ist kein Ausbund an Dynamik oder Brillanz, aber absolut praktikabel, rauschfrei und ohne lästigen Soundbrei. Eine Fülle von Untertiteln wird mitgeliefert.

Extras: Hollaho, sogar Bonusmaterial hat man ausgegraben. In einem „Vorwort“ kommen Paul Koslo, Eric Laneuville und Drehbuchautorin Joyce Carrington mit kurzen Statements zu Wort, die wehmütig daran denken lassen, dass eine richtige „neue“ Doku zum Film nett gewesen wäre. Außerdem wird ein zeitgenössisches Making-of geboten, das hauptsächlich darauf abstellt, wie Charlton Heston in Zusammenarbeit mit einem Anthropologen seinen Charakter entwickelte (die Szenen, in denen Heston mit dem Experten debattiert, wirken zwar entsetzlich gestellt, aber es lässt durchblicken, wie man sich vor knapp 40 Jahren ein Promo-Making-of vorstellte). Dazu gibt’s noch den Kinotrailer.

Fazit: „Der Omega Mann“ entfernt sich, wie schon gesagt, so weit von der Vorlage, dass es sich wirklich nicht mehr schickt, den Streifen als Adaption des „I am Legend“-Stoffes zu bezeichnen, vielmehr ist’s halt ein postapokalyptisches Actiondrama, das zufällig ein ähnliches Szenario beackert. So betrachtet ist der Streifen durchaus sehenswert – er legt ein flottes Tempo vor, ist in sich verhältnismäßig schlüssig, aber mit einer aus heutiger Sicht ziemlich bitter aufstoßenden „jeder Andersartige ist ein Feind“-Mentalität und einer bedenklichen Erlöser-Moral (zumindest nicht, wie in der Will-Smith-Version, auch noch offen religiös untermauert) versehen. Die inhaltlichen Implikationen der Matheson-Geschichte werden bis auf ein paar Dialogfetzen fröhlich ignoriert, statt der Ambivalenz der Story regiert cold-war-zeitgemäße schwarz-weiß-Malerei gröbsten Zuschnitts. Es bleibt eine durchaus imposante Vorstellung von Charlton Heston, lächerliches „Design“ der Mutanten und albernes Schielen auf die Blaxploitation-Zielgruppe – zusammengerechnet durchaus unterhaltsam und muy macho, in seinen filmtechnischen Mitteln für einen Studiofilm interessant „roh“, moralisch ungenießbar und als Matheson-Verfilmung ein totaler Fehlschuss. Gut kuckbar, aber ohne Zweifel trotzdem und als Teil von Hestons apokalyptischer Trilogie unverzichtbar.

4/5
(c) 2009 Dr. Acula


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