Deep Freeze


  • Original-Titel: Deep Freeze
  • Alternative Titel: Ice Crawlers
  • Regie: John Carl Buechler
  • Land: USA
  • Jahr: 2002
  • Darsteller:

    Götz Otto (Schneider), Allen Lee Haff (Curtis), Alexandra Kamp (Dr. Monica Kelsey), Karen Nieci (Arienna), Howard Holcomb (Tom), Rebekah Ryan (Kate), David Millbern (Ted Jacobsen), David Lenneman (Update), Robert Axelrod (Lenny), Norman Cole (Munson), Billy Maddox (Clyde), Tunde Babalola (Shockley), Brad Sergi, Precious Jenkins


Vorwort:

Im ewigen Eis der Antarktis betreibt der Geotech-Konzern eine experimentielle Ölbohrstation. Aber hier ist etwas faul – vermutet zumindest der deutsche Bohrexperte Schneider, der trotz der von Stationsleiterin Kelsey verschriebenen Antidepressiva ein arges Nervenbündel ist und ob diverser seltsamer Vorfälle dringlichst wünscht, von der Station subtrahiert zu werden. Was auch beim Rückflug des Helikopters, der ein neues Forschungsteam unter der Leitung von Professor Jacobsen (pikanterweise Kelseys Ex) herankarrt, geschehen soll. Nur leider ist das Wetter extrem schlecht, so dass sich Schneiders Heimreise geringfügig verzögern wird...

Dabei liegt auf der Hand, dass hier rätselhafte Dinge vorgehen. Drei Männer des Bohrteams werden vermisst – Vorarbeiter Clyde tippt zwar darauf, dass die Herrschaften nur irgendwo ein lauschiges Eckchen gefunden haben, wo sie sich volllaufen lassen und zukiffen können, aber Kelsey und Jacobsen haben zumindest ein großes Geheimnis – und das wollen sie nicht nur ebenfalls mit dem Chopper zur Konzernzentrale schaffen, sondern anschließend die ganze Station ferngesteuert in die Luft jagen! Da kann man nur mit Grönemeyer fragen: „Was soll das?“

Das fragen sich z.B. aber auch die fünf College-Studenten plus der texanische Junior-Driller, die Jacbosen als neues Elite-Forschungsteam verpflichtet hat. Die offizielle Ausrede ist, dass das Team seismische Störungen untersuchen soll, die auftreten, seit das Bohrteam die Eisschicht durchstoßen und auf Wasser gestoßen ist. Diese Mini-Erdbeben haben die Aufmerksamkeit der UN auf sich gezogen, deren Experten nun wieder vermuten, dass Geotechs Aktivitäten dazu führen könnten, dass das Eisschelf, auf dem gebohrt wird, abbricht – was natürlich katastrophale Konsequenzen haben könnte. Die UN wird in einigen Wochen ihr eigenes Expertenteam schicken, aber Geotech will vermeintlich vorab eigene Daten ermitteln. Und angeblich sind die Jungspunde, von Jacobsen durch einen Crashkurs gejagt, die bestqualifizierten Leute dafür. Das glaubt u.a. Schneider nicht so richtig.

Während Kelsey sich auf ein lauschiges Bad im Kerzenschein zurückzieht, entdecken der Texasboy Curtis und die Drill-Crew die Leiche des abgängigen Lenny. Übel zugerichtet, aber Jacobsen qualifiziert den Vorfall als bedauerlichen Arbeitsunfall – wahrscheinlich hat der arme Kerl sich an Eisschollen aufgekratzt. Die mysteriöse blaue Flüssigkeit an den Wunden erregt zwar das Interesse von Ariana, der medizinisch qualifizierten Studentin, aber der Prof winkt ab.

Schneider kommt indes dem Geheimnis näher auf die Spur, indem er sich Kelseys achtlos vergessenes Diktiergerät krallt, auf dem sie nicht nur diverse wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch eine unabsichtlich mitgeschnittene Unterhaltung mit Jacobsen mitgeschnitten hat. Als Jacobsen und Schneider kurz nacheinander und unabhängig voneinander Kelseys Leiche unter ihrem Bett entdecken, reagieren die Herren höchst unterschiedlich. Jacobsen hält den Todesfall unter Verschluss und versucht vielmehr, irgendwie eine Rettungsmission zu organisieren, die natürlich hauptsächlich ihn und den Specimen einer prähistorischen Lebensform, der vor einiger Zeit gefunden wurde, ausfliegen soll, während Schneider das Waffenarsenal stürmt, sich eine Schrotflinte packt und die Wumme auf Jacobsens Plauze richtet.

Zuerst tötet Schneider aber das Funkgerät (warum auch immer) – Ariana, Curtis, Computerfreak Update und einer der Bohrtypen (der Rest der Besatzung ist mittlerweile längst dem Kumpel des prähistorischen Critters zum Opfer gefallen) verstehen die Situation natürlich völlig falsch, oder auch nicht, denn Schneider verpasst Jacobsen eine fatale Bleiüberdosis. Der überwältigte Germane wird in einer Besenkammer eingesperrt, während diverse andere aufgefundene Leichen – z.B. die spärlichen Überreste des Hubschrauberpiloten, den man nun gut brauchen könnte – für Schneiders garstiges Werk gehalten werden. Aber rasch finden die Studenten heraus, dass nicht Schneider das wahre Monster ist, das durch die Gänge der Station kraucht...

Inhalt:

Es gibt erstaunlich wenig „The Thing“-Derivate (wenn man nicht grundsätzlich jeden Monsterfilm, in dem ein Untier die Belegschaft einer Forschungseinrichtung niedermetzelt, als solches zählen will). Mag daran liegen, dass selbst der größte Schundproduzent einen gewissen Respekt vor Carpenters zeitgenössisch geflopptem Meisterwerk empfindet, oder das ganze Szenario dermaßen „unique“ ist, dass der Klau auch minderbemitteltem Publikum auffallen würde.

Naja, aber irgendeiner versucht's letztendlich dann doch, und 2002 wagte sich die jüngst verstorbene Low-Budget-FX-Legende John Carl Buechler an der Thematik, großzügig unterstützt vom seinerzeit noch üppig fließenden stupid German money (was allein schon Warnung genug sein müsste, hält sich die Anzahl der, eh, „guten“ Filme, die durch das teutonische Steuerschlupfloch finanziert wurden, in einem enorm überschaubaren Rahmen).

„Deep Freeze“ bzw. „Ice Crawlers“ ist einer dieser zahllosen die Sendeplätze anspruchsloser Kabelsender füllender TV-Heuler, die ohne Herz und Seele, nur mit einem Sinn für „on time and under budget“ zusammengeschraubt werden. Wie hoch der Streifen auf der Prioritätenlister für seine Macher war, zeigt schon der Umstand, dass seine zwei mit Abstand „größten“ Stars die vertraglich vorgeschriebenen Teutonen-Importe Götz Otto (immerhin Bond-Schurke gewesen) und Alexandra Kamp (sowas ähnliches wie „international bekannt“ durch den Leslie-Nielsen-Schwank „2002 – Durchgeknallt im All“, der sich ebenfalls veblödeter deutscher Penunze bediente) sind, während die amerikanischen Akteure durch die Bank Nasen der bestenfalls vierten oder fünften Reihe sind, die nichts waren, nichts sind und nichts wurden (zumindest größtenteils und hinsichtlich erwähnbarer schauspielerischer Verdienste).

Aber wenden wir uns zunächst einmal der Geschichte zu. Robert Boris (Schreiberling des minor TV classics „Duell der Helikopter“, des Dan-Aykroyd-Flops „Dr. Detroit“ und Regisseur des von Empire vertriebenen „Zwei tolle Hechte im Knast“), Dennis A. Pratt („Karate Tiger VI – Entscheidung in Rio“, „Space Platoon“ ) und David DeCoteau-Spezl Matthew Jason Walsh („Alien Arsenal“, „Brotherhood I/III/IV“, „Witchouse 3“, „3 Scream Queens“) stoppelten einen enorm einfallslosen „Alien“-Klon zusammen, der keine Anstrengungen unternimmt, aus dem oft verfilmten Szenario „Monster meuchelt sich durch die von der Außenwelt abgeschnittene Besatzung eines Raumschiffs/Stützpunkts/Bunkers“ irgendetwas herauszuholen, was nicht per Definition drin ist. Ganz einfach gesagt ist „Deep Freeze“ nichts anderes als ein Zusammenschnitt von „Alien“ im Setting von „Das Ding“ (von dem sich der Streifen auch gleich ein paar establishing shots ausleiht. Macht ja nix, ne?). Wie „Alien“ versucht das Script halbherzig, einen kleinen Konflikt zwischen den blue-collar-Arbeitern, die die eigentliche Bohr-Aktion betreiben, und den weißbekittelten Wissenschaftlern/Chefs zu etablieren, ohne daraus aber letztlich auch nur ansatzweise ähnlichen Gewinn zu ziehen wie Ridley Scotts Klassiker, der eben wusste, was er mit Charakteren anfangen musste, die sich bestenfalls als gewinnorientierte Zweckgemeinschaft sahen, eine Dimension, die „Deep Freezes“ Figurenkonstellation abgeht (immerhin, es gibt einen lustigen Moment, als die Arbeiter, die den Collegekids eher feindselig gegenüber stehen, sich stantepete mit dem Studenten Tom anfreunden, als sie herausfinden, dass der auf seiner Uni ein Basketball- (oder Football-, der Film legt sich da nicht fest)Starspieler war.

Abgesehen davon aber bewegt sich alles im strictly-by-the-numbers-Feld. Die Böse Corporation (TM) hat ein Finsteres Geheimnis (TM), dem einzigen, der die Wahrheit zumindest ahnt, glaubt keine alte Socke, und das halbe Dutzend Junggemüse dient primär als Monsterfutter. Soweit, so tausendmal gesehen, aber, das ist ja das „Schöne“ an bewährten Plotten, irgendwie auch nicht völlig umzubringen, eine gewisse Grundspannung bringt das Szenario mit, und auch die herzblutlose Herangehensweise Buechlers kann diesen Umstand nicht völlig vernichten.

Allerdings lässt er sich auch schon schön viel Zeit damit – den ersten „richtigen“ Auftritt des Monsters (einem ungefähr schäferhundgroßen Trilobiten, der nach dem Willen der Effektcrew aussieht wie eine Küchenschabe auf Steroiden), also so mit „erkennen können“ und Zeuch, stellt sich nach ungefähr 45 Minuten ein. Ich respektiere grundsätzlich Regisseure, die nach den Regeln von „Alien“ spielen und das Monster zur Spannungserzeugung so spät wie möglich und so spärlich wie möglich zeigen, aber... „Alien“ war halt 1979 und seitdem kennen wir als geplagte Konsumenten dieses Rezept – es funktioniert halt nur noch, wenn der Film zur Enthüllung etwas besonders eindrucksvolles auf der Pfanne hat, und das hat „Deep Freeze“ mit seiner Killer-Schabe halt nich. Ein anderes Problem ist, dass „Deep Freeze“ offensichtlich aufgrund der Vorgabe, TV-prime-time-tauglich zu sein, in Punkto blood & gore nicht aus sich herausgehen kann, und das versenkt einen Film, bei dem „mehr“ tatsächlich wirklich mal „mehr“ gewesen wäre. Die Monsterattacken präsentiert Buechler als flash-cut-Orgien, die Close-ups des Opfers, des Monsters, und Szenen des Opfers aus dem bisherigen Filmverlauf, als Schnittkaskade auf den Zuschauer einprasseln lassen – das ist beim ersten pre-credit-Kill noch ein ganz willkommenes Stilmittel, wird aber von Buechler konsequent bis zum Showdown durchgehalten und geht spätestens beim dritten Mal dem Zuschauer, der für sein Geld (oder zumindest seine geopferte Lebenszeit) etwas sehen will, gepflegt auf den Senkel (ich frage mich, ob einer der deutschen Geldgeber „Lola rennt“ mit seinen Standbild-Flash-Forwards für Nebenfiguren gesehen hatte und unbedingt sowas ähnliches im Film haben wollte. Hey, es gibt unglaubwürdigere Thesen).

Was dem Film auch nicht weiter hilft, ist, dass es einer der beliebten „idiot movies“ ist, der nur deswegen „funktioniert“, weil sich seine Charaktere zu 99,99 % wie Volldeppen verhalten (nur so als Beispiel: Curtis hat vor dem Finale eine 1-A-Gelegenheit, die Schabe mit einer Schrotflinte zu Klump zu schießen – was erwiesenermaßen funktionieren würde -, entscheidet sich aber lieber kreischend wegzulaufen) und hirnige Schlußfolgerungen zu ziehen (die Entdeckung der Sonnenbrille des Helipiloten in einer Blutlache erlaubt ihnen zwanglos den zweifelsfreien Schluss, dass Schneider den Piloten getötet hat. Für „CSI: Antarctica“ qualifiziert das die Leute nicht). Aber wir wissen ja schon spätestens seit Minute 20, wie ernst wir diesen Film zu nehmen haben, wenn Dr. Kelsey nach einer ersten kurzen Besprechung mit Jacbosen in ihren weitläufigen Privatgemächern den Jacuzi anwirft, ein Dutzend Kerzen aufstellt und sich in ein Entspannungsbad gleiten lässt (gerechterweise wird Kelsey gerechterweise eine Minute später vom wilden Käfer gekillt, womit Alexandra Kamp es dann auch nach einer Beinahe-Nackt-Szene [buuuh!] und vielleicht fünf Minuten Screentime hinter sich gebracht hätte).

Naja, und streng genommen wissen wir auch an dieser Stelle schon länger, mit welcher Handelsklasse Film wir es zu tun haben, denn die unterirdische Bohr-Basis, angeblich das neueste an High-Tech, das Geld kaufen kann... sieht in keiner Sekunde anders aus als das Wasserwerk, in das sich die Produktion eingemietet hat (dagegen sehen Asylum-“Sets“ manchmal richtiggehend inspiriert aus), und bei dem man sich quasi jede Mühe gespart hat, es etwas futuristisch oder hochtechnisiert aussehen zu lassen (abgesehen von ein paar „GEOTECH“-Schildern, die man an strategischen Punkten an die Wände geklebt hat). Meine persönlichen Highlights sind die Schlafsäle mit ihrem Dutzend Holzbetten und der Duschraum mit den hunderten Blechspinden, wie man sie in jedem Hallenbad findet (würde mich nicht überraschen, wenn die Szenen auch in einem solchen gedreht wurden). Und natürlich steht noch die zweitwichtigste Frage nach „warum braucht Gott ein Raumschiff?“ im Raum, nämlich „wozu braucht eine unterirdische Bohrplattform einen 'moon pool' für Taucher?“, verbunden mit der Zusatzfrage „bedeutet das, dass die Basis tatsächlich drei Kilometer unter der Eis-Oberfläche errichtet wurde?“.

Wie schon gesagt, blood & gore ist die Sache des Films nicht, die Effekte und Make-ups sind eher „basic“, sowohl was die Monster (die selten anders aussehen als steife Props, die man mit wegretuschierten Kabeln bewegt hat) als auch deren Spuren an ihren Opfern angeht. Der Großteil des Effektbudgets ist offenbar in das Boss-Monster, eine, naja, vier-fünf Meter hohe Riesenausgabe der Schaben, geflossen, und auch das sieht nicht überzeugend aus. In den USA kassierte der Film für eine (1) Erschießung und eine kurze Nippelszene von Rebekah Ryan ein R, hierzulande würde das wohl als FSK 12 durchgehen.

Zu den Darstellern: Götz Otto und Alexandra Kamp sind sicherlich die darstellerischen Highlights, die ein wenig Professionalität in einen Cast bringen, der mit „nice young people doing their best“ vornehm umschrieben ist. Mich beeindruckt in der Tat eine Szene zu Beginn, in der Otto und Kamp – aus unerfindlichen Gründen – einen Dialog in Deutsch beginnen und mitten im Gespräch innerhalb des Take nahtlos auf Englisch umschalten (gut, vielleicht hat das auch 250 Takes gebraucht, bis das ohne merklichen Bruch im Spiel klappte), die Lex Wortvogel besagt ja, dass viele deutsche Schauspieler manierlich Englisch sprechen, aber es nur selten schaffen, dabei auch noch zu schauspielern. Otto und Kamp sind Profis und bewerkstelligen das mühelos. Während Kamp nach ihrer „erotischen“ Badeszene Feierabend hat, darf uns Götz in der Folge in den totalen Overacting-Modus umschalten und die Sau nach Gusto rauslassen, und das macht tatsächlich ordentlich Spaß (auch wenn kaum etwas, was sein Charakter tut, Sinn ergibt).

Der Rest... naja. Allen Lee Huff (Curtis) fand sein Glück nach besseren Komparsenrollen als Produzent und Host der Reality-Show „Auction Hunters“. Hier ist er sicherlich nicht der schlechteste Schauspieler im Ensemble, aber eine große Karriere hätte man ihm sicher auch nicht prophezeiht. „Final Girl“ Karen Nieci ist recht unauffällig – gilt auch für ihre Karriere, ihren nächsten (und bis dato letzten) Filmauftritt feierte sie zehn Jahre (!) später in einer Comedy namens „Star Trip“. Howard Holcomb (komplett uninteressant als Tom) war noch in einer Folge „Cold Case“ zu sehen (aber er zeigt seinen Arsch. Was für die Mädels...), Rebekah Ryan (zuständig für die obligatorische Nacktszene) hatte einen Miniauftritt in „Captivity“ und einen ebensolchen in DeCoteaus „Brotherhood“. David Millbern (beinahe grotesk unglaubwürdig als Jacobsen) kann man in „Air Force Two“, „Ice Spiders“ (tja, einmal mit Eis-Viechern konfrontiert, lässt einen das nicht los), „Chupacabra: Dark Seas“ und Uwe Bolls „Sanctimony“ bewundern. David Lenneman (Update) residiert vornehmlich in Schweden und war u.a. in den TV-Serien „Real Humans“ und „Trapped – Gefangen in Island“ am Start. Robert Axelrod (Lenny) ist gefragter voice actor für Animes und u.a. auch der US-Sprecher für Lord Zedd bei den „Power Rangers“. Ich erwähne noch der Vollständigkeit halber Norman Cole als Munson und lebendes Beispiel dafür, dass man nach einer oberflächlichen Rasur einen Orang-Utan als Menschen ausgeben kann (sagen wir es so: ich hätte es begrüßt, hätte man Cole KEINE Duschszene ins Script geschrieben).

Kurioserweise, obwohl deutsch co-finanziert, scheint „Deep Freeze“ nie in Deutschland gelaufen zu sein und ist hier auch nicht als Heimvideoveröffentlichung erhältlich. In den USA erbarmte sich Cormans New Concorde, obwohl an der Finanzierung nicht beteiligt, und klatschte eine DVD-Veröffentlichung unter dem Titel „Ice Crawlers“ auf den Markt (RC 1). Der 4:3-Transfer ist okay, Bild- und Tonqualität (Dolby Digital 5.1) solider Durchschnitt. Als Extras gibt’s einen Audiokommentar mit John Carl Buechler, eine Featurette über die Effekte (die sollte eigentlich „es tut uns leid!“ heißen), Trailer und Biographien. Das Cover ist erlesen beschissen und die Inhaltsangabe auf der Rückseite a sight to behold.

Zusammenfaselnd kann man also festhalten, dass „Deep Freeze“ ein rechter Mistfilm ist, der aufgrund seiner unfreiwilligen Dummheiten dem Trashfan ein paar Grinser zu entlocken vermag und mit Götz Ottos exaltierter Performance zumindest einen selling point hat, aber als „spannender Monsterfilm“ völlig versagt.

© 2019 Dr. Acula


BOMBEN-Skala: 8

BIER-Skala: 4


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