Das Geheimnis der Monsterinsel


  • Deutscher Titel: Das Geheimnis der Monsterinsel
  • Original-Titel: Misterio en la isla de los monstrous
  • Alternative Titel: Reise zur Insel des Grauens Monster Island Jules Verne's Mystery on Monster Island Mystery on Monster Island
  • Regie: Juan Piquer Simón
  • Land: Spanien/USA
  • Jahr: 1981
  • Darsteller:

    Terence Stamp (Taskinar), Peter Cushing (William T. Kolderup), Ian Sera (Jeff Morgan), David Hatton (Thomas Artelact/Tartelette), Gasphar Ipua (Carefinatu), Blanca Estrada (Dominique Blanchard), Ana Obregón (Meg Hollaney), Frank Brana (Birling), Paul Naschy (Flynt), Gérard Tichy (Captain Turkott)


Vorwort:

Irgendwo auf einer tropischen Insel hütet ein Seemann einen immensen selbstgeschürften (und gleich an Ort und Stelle verhütteten und in Barren gegossenen) Goldschatz, den ein Schurke namens Taskinar gerne hätte. Ein Vulkanausbruch und das Abnippeln des einzigen Überlebenden der Landungsparty verhindern, dass die Fiesmorchel sich den Goldberg unter den Nagel reißen kann…

In San Francisco scheitert Taskinar später beim Versuch, die Insel im Zuge einer Versteigerung käuflich zu erwerben. Den Zuschlag erhält für satte 5 Millionen Dollar (da muss man ’ne Menge Gold ‚für stricken) William T. Kolderup, der reichste Mann Amerikas. Der hat nicht nur Geld wie Heu, sondern auch einen Neffen namens Jeff Morgan, der zwar schwer in die hübsche Meg verliebt ist, aber noch nicht heiraten will – er will zuvor noch die Welt bereisen und Abenteuer erleben. Achselzuckend schickt Kolderup ihn auf eine Weltreise, begleitet vom trotteligen Lehrer (für feine Lebensart) Tartelette. Irgendwo im Pazifik wird das Schiff von Seeungeheuern überfallen – nur Jeff und Tartelette können sich auf eine suspekte einsame Insel retten. Die Schiffbrüchigen richten sich ein – man domestiziert einen Schimpansen, entdeckt Vorräte und Kleidung eines vormals Gestrandeten und retten einen wilden Schwarzen (oder schwarzen Wilden) vor bösen Kannibalen. Carefinatu, so nennt sich der schwarze Mann, wird adoptiert und erweist sich als ausgesprochen nützlich, den weißen Zivilisierten ein ums andere Mal den blassen Hintern zu retten. Denn Gefahren gibt’s auf der Insel genug – in Form von herumstapfenden Dinosauriern, gräßlichen Seetangmonstern und riesigen höhlenbewohnenden Gigantoraupen. Richtig brenzlig wird’s aber erst, als eine Bande grotesk vermummter Piraten auftaucht, die stark an dem bewussten Goldschatz (über den Jeff und Tartelette zufällig gestolpert sind) interessiert ist – und das gerade, als unsere lustige Dreierbande ein hübsches französisches Frauenzimmer aufgestöbert hat (dem der doofe Jeff aber ob seiner ewigen Liebe zu Meg sein Herz nicht öffnen mag). Mit List, Tücke, in weiser Voraussicht handegeklöppelten Verteidigungssystemen wie Kokusnuss-Katapulten und Pfeil-Stalinorgeln und Dynamit halten Jeff und die seinen sich die Piraten vom Leib, doch Carefinatu sorgt noch für eine ganz besondere Überraschung…

Inhalt:

Jules Verne hat’s nicht leicht – Literaturkritiker halten sowieso seinen britischen Rivalen H.G. Wells für den besseren Autoren, und obwohl speziell Vernes zahlreiche Abenteuergeschichten ungeheuer filmtauglich sind, greifen sich die meisten Filmemacher nur einen seiner bekannten Romantitel und, wenn sie besonders gut drauf sind, vielleicht sogar das ein oder andere Verne-Motiv (nicht notwendigerweise aus dem Roman, den sie zu verfilmen vorgeben) und gehen damit dann dem geneigten zahlenden Publikum auf die Nerven.

So handhabte das auch der bewährte spanische Schundologe Juan Piquer Simon, dem die Welt bereits unsterbliche Gassenhauer wie „Supersonic Man“, „Los Nuevos Extraterrestres“ und natürlich den hier in aller Ausführlichkeit zerlegten Slugs verdankt und der sicherlich GENAU DER ist, dem wir vertrauensvoll eine werkgetreue Verne-Adaption zutrauen. Nun dürften selbst dem Verne-Kanon weniger zugeneigte Zeitgenossen zumindest fundiert mutmaßen, dass der französische Visionär wohl eher kein Buch mit den Namen „Das Geheimnis der Monsterinsel“ zu Papier gebracht hat – was sich so im jugendlichen Leichtsinn „literarische Vorlage“ schimpft, ist der unbekanntere Verne-Roman „Schule der Robinsons“, der mit dem fertigen Film nur das Grundgerüst (und, so gerne ich den schwarzen Peter hierfür den Drehbuchautoren Piquer Simon, Joaquin Grau und Ron Gantman zuschieben würde, den dämlichen Plottwist, den ich weiter unten sicher noch spoilern werde) gemein hat – aber die Abenteuer der Buchvorlage, also Begegnungen mit Tigern und Krokodilen, waren den Machern ganz offenkundig nicht abenteuerlich genug, weshalb statt dessen Seeungeheuer, Riesenmonster und die seltsamen Seetangkreaturen für Spannung & hoffentlich gute Laune beim Zuschauer sorgen sollen (ach ja, und einen Goldschatz gibt’s in der Originalgeschichte natürlich auch nicht).

Aus Sicht des auf einen Kassenschlager spekulierenden Schundproduzenten mag man dieses Vorgehen sogar durchaus für sinnig halten – Vernes Roman war nicht ernst gemeint und eher eine Parodie auf die Abenteuerromane vom Schlage „Robinson Cruseau“ und schwelgte absichtlich mit purer Wonne in jedem möglichen Schiffbrüchige-auf-einsamer-Insel-Klischee, das sich nicht schnell genug auf eine Palme retten konnte. Wenn man sich also 1981 an eine Verfilmung wagen wollte, musste man zwangsläufig zu dem Ergebnis kommen, dass das, was Verne einst schrieb, inzwischen schon tausendmal auf die Leinwände der Welt geklatscht wurde und, bei aller Liebe zur Werk- und Detailtreue, einfach nicht spektakulär genug war, um bei dem durch „Star Wars“ mittlerweile auf ganz andere Effektorgien eingestimmten Publikum auch nur einen müden Peso abzugrasen. Also verfielen Piquer Simon und seine Spießgesellen auf das bewährte Rezept – „if all else fails, put in some monsters“. Zwölfjährige Knaben sind ja für jeden Schund zu begeistern, solange nur ein paar Riesensaurier oder ähnliches Gigantengetier zu sehen ist (ich muss es wissen, mir ging’s nicht anders, ich erinnere mich immer wieder gramgefüllt, den kanadischen Doofmannshobel „König Salomon’s Schatz“ mit John Colicos als Quatermain mit 10 ganz toll gefunden zu haben. Und der ist wirklich nicht gut…).

Dummerweise funktioniert eine relativ zusammenhanglose Abfolge von diversen kleinen Abenteuerepisödchen in Romanform erheblich besser als in einem Film, der ja doch irgendwo die Aufgabe hat, innerhalb von ungefähr zwei Stunden eine richtige Geschichte, einen echten Plot zu erzählen. Wie sich obiger Inhaltsangabe entnehmen lässt, hat „Das Geheimnis der Monsterinsel“ nicht wirklich etwas, was ich „Plot“ nennen würde – zwei Typen stranden auf einer Insel und erleben die ein oder andere bedrohliche Situation. Ich schätze, das ist der Grund, warum Piquer Simon und seine Co-Autoren den klassischen MacGuffin des Goldschatzes einbauen – er sorgt zumindest für eine Art Rahmenhandlung, die – kaum zu glauben, das ich das schreibe – die Enthüllungen des Plottwists am Ende (ich komme dazu, gleich, versprochen) nicht ganz so bräsig wirken lässt und zumindest einen halbwegs ernstzunehmenden Grund für das ganze Brimborium liefert.

Ich seh schon, ich komm‘ an der Stelle nicht weiter, ohne den Plottwist zu verraten, daher an dieser Stelle dicke fette SPOILER-Warnung: Wie sich herausstellt, ist der ganze Schiffbruch und die diversen Bedrohungen, denen sich Jeff und Tartelette ausgesetzt sehen, nichts anderes als eine von Kalderup inszenierte Scharade, um Jeff die gewünschten Abenteuer unter „sicheren Bedingungen“ zu bieten und damit seiner Mannwerdung dienlich zu sein – die Kannibalen sind Schauspieler, ebenso wie Carefinatu, die Monster getrickst – einzig echt sind die Piraten, die natürlich von Taskiner angeführt werden, der auch Dominique als Komplizin auf der Insel ausgesetzt hat.

Durch diesen dummerweise leider durch die Vorlage zumindest einigermaßen gedeckten Kunstgriff hat Piquer Simon sogar noch ein Alibi dafür, dass seine „Spezialeffekte“ so durchsichtig sind – die Seeungeheuer, die das Schiff überfallen, lassen das armselige Monster aus The Phantom from 10000 Leagues richtig kompetent aussehen, das Saurier-Dingenskirchen-Mutanten-Monster würde jedem drittklassigen Assistenzgehilfenlehrling einer chronisch verarmten japanischen Monsterfilmschmiede die Schamesröte ins Gesicht treiben, die Seetanggesellen sehen in keiner Sekunde anders aus als ein paar Statisten, die man in ein schlechtes Kostüm gesteckt hat (nur knapp besser als die „Waldbewohner“ aus Die Waldbewohner und das war ein Amateurfilm). Der Twist lässt natürlich auch die Protagonisten ziemlich dämlich aussehen, die über die komplette Filmlaufzeit nicht begreifen, dass ihre Gewehre (angeliefert mit der Seekiste des angeblichen vormaligen Schiffbrüchigen, und in Wahrheit auf Veranlassung Megs) nur mit Platzpatronen ballern…

Nun gut, durch den von den Autoren eingebrachten Kniff, dass zumindest Taskiner und seine Mordgesellen echt sind (sich aber trotzdem von ein paar katapultierten Kokosnüssen und harmlosen Holzstöckchen vertreiben lassen), ist der Streifen zumindest davon entschuldigt, den wohl lahmsten „cheat“ der Filmgeschichte seit „Mark of the Vampire“ zu begehen. Eine richtig gute Idee ist’s deswegen trotzdem nicht (auch schon nicht bei Verne, aber der, ich wiederhole mich, meinte seine Geschichte wenigstens nicht ernst).

Auch die Filmfassung versucht sich nach Kräften daran, Humor ins Spiel zu bringen, wofür zentral Tartelette als nerviger comic-relief-Sidekick zuständig ist, der durch seine Ungeschicklichkeit (ein Reviewer meinte, dass Tartelette es schafft, sich jeden möglichen Gegenstand auf der Insel auf den Fuß fallen zu lassen) und durch seine „lustigen“ Sprüche für Auflockerung sorgen soll. Es ist nicht immer gänzlich unlustig, d.h. ab und zu mal darf sanft geschmunzelt werden, aber auch comic relief will dosiert sein und wenn ein Charakter nichts anderes ist als ein personifizierter Witz, geht der Schuss dann eben nach hinten los (ausgesprochen unlustig ist z.B. die Freundschaft, die Tartelette mit dem adoptierten Schimpansen schließt).

Bekanntlich ist Piquer Simon auch nicht der allergrößte Künstler und/oder Handwerker vor dem Herrn – besonders in der Anfangsphase bedient sich sein stolzes Werk eines sehr rumpeligen Schnitts und eigentümlicher Szenenanschlüsse (da wird gern mal ein Zwischenschnitt von nothing particular eingeblendet, wahrscheinlich nur, weil Simon bzw. Kameramann Andrés Berenguer („Die Geschichte der O, Teil 2“) das Zelluloid nun mal schon belichtet hatten und wegschmeißen ja auch irgendwie doof wäre). Immerhin, was auch ein anerkannter Talentlosling wie Piquer Simon, der wohl nur deswegen nicht als größter Trashologe Spaniens gilt, weil Jess Franco auf dieser Hitliste, rein vom Output her, die Plätze 1 bis 27 belegt, nicht kaputt kriegt, ist die eindrucksvolle Naturkulisse (größtenteils wurde auf den Kanaren gedreht, andere Szenen auf Puerto Rico). Dass Tempo, Spannungsaufbau, gelungenes Szenensetup und weitere grundsätzliche Filmdisziplinen Dinge sind, die anderen Regisseuren passieren, kann vorausgesetzt werden. Ein Lob gibt’s immerhin noch für einige vergleichsweise elaborate Bambus- und Holzbauten und krude-lustige Einfälle wie die erwähnte Pfeil-Stalinorgel (ich möchte gar nicht erst anfangen darüber nachzudenken, wie die funktionieren sollte…).

Der Score, für den immerhin drei Komponisten benötigt werden, klingt oft mehr nach Karl-May-Eurowestern als nach spannendem Abenteuerfilm, aber vermutlich dachten sich die werten Musiker auch, dass die Tonspur nichts versprechen sollte, was das Bild nicht halten kann. Spektakulär ist allerdings der deutsche End-Credit-Song, ein wundervoll debiles Kinderchor-Lied, das, wenn mich nicht alles täuscht, unseren sozialistischen Freunden aus der ehemaligen DDR zu verdanken ist. Dort feierte der Streifen nämlich seine deutschsprachige Uraufführung, und einen komischen Sinn für Humor hatten die Jungs und Mädels jenseits des antikapitalistischen Schutzwalls ja schon immer…

Da es sich beim „Geheimnis der Monsterinsel“ um einen Film für ein jugendliches Publikum handelt, bleiben irgendwelche Härten außen vor (zumal ja fast alles auch im Filmkontext gespielt ist). Szenen, die tatsächlich creepy sein könnten, werden durch die lächerlichen Monster ad absurdum geführt (speziell die Sequenz, in der Jeff und Tartelatte feststellen, dass die Schiffsbesatzung tot ist, das ist für eine Minute richtig unheimlich und atmosphärisch, wären nicht Tartelattes doofe Sprüche und dann eben die Enthüllung der Monster). Blanca Estrada sorgt als leichtgeschürzte Französin für ein klitzekleines Fitzelchen keim- und jugendfreie Erotik. Eine Saure Gurke am Hosenband verdienst sich der Kostümdesigner noch für die Piratenkluft mit ihren Eierbecher-Sonnenbrillen-Dingenskirchens-Masken… uffza, da wollte wohl jemand die Sandleute aus „Krieg der Sterne“ noch „übertreffen“…

Womit wir nahtlos bei den Schauspielern angekommen wären… Wer sich vom Top-Billing für echte Schauspieler wie Terence Stamp und Peter Cushing hat nasführen lassen, der hat’s natürlich nicht besser verdient. Die beiden Stars schauen jeweils für drei-vier Minuten screentime vorbei und leihen dem Film ihre credibility. Immerhin kamen beide mehr oder weniger direkt von Blockbustern in einen spanischen C-Film, wollten sich also wohl eher ungern verschleißen. Stamp hatte gerade „Superman II“ hinter sich gebracht (und zierte in der Nachfolge Knüller wie „Wall Street“, „Staatsanwälte küsst man nicht“, „Star Wars Episode 1“ oder Valkyrie), Cushing, der ewige Hammer-Horrorstar, war immerhin in einem gewissen SF-Epos von George Lucas (dessen „Episode 1“ für mich nicht existiert, ähem) dabei gewesen. Beide absolvieren ihre extended cameos mit unaufgeregter Routine. Leading man ist daher notgedrungen Ian Sera („Pieces“, „Los Nuevos Extraterrestres“), der sich immerhin noch ganz wacker schlägt, andererseits würde gegen den extrem nervigen David Hatton (ein britischer TV-Nebendarsteller, dessen größter Auftritt zweifellos einer in „Young Indiana Jones“ war) auch ein vermoderter Autoreifen gut aussehen. Gasphar Ipua („Sea Devils“, ein weiteres Piquer-Simon-Werk) gibt gutgelaunt den Klischee-Neger, Blanca Estrada („Das Geisterschiff der schwimmenden/reitenden Leichen“, „Open Season“) spielt, wie schon angemerkt, das notwendige weibliche optische Beiwerk. In Mini-Rollen im Prolog verschleißen sich die altgedienten Eurotrash-Recken Frank Brana (sprichwörtlich tausende Euro-Western, „Supersonic Man“) und Paul Naschy (in ungefähr achtzig Zillionen Billigfilmen der essentielle Ibero-Werwolf).

Bildqualität: MiG legt den Streifen im Rahmen der „Jules Verne Box“ vor und hat einen Print ausgegraben, der sich gewaschen hat. Besser als in diesem schlichtweg fabulösen anamorphen 1.85:1-Print kann der Film am Tag seiner Premiere nicht ausgesehen haben. Close to perfect. Ich bin beeindruckt (speziell, weil der Film ja auf der DVD nicht alleine ist… „Die Teufel der Meere“ ist noch mit auf der gleichen Scheibe).

Tonqualität: Deutscher und englischer Mono-Ton wird geliefert – die deutsche Tonspur ist solide synchronisiert (mit Ausnahme von David Hatton, dem man zur allgemeinen Nervigkeit noch einen nervigen Sprecher verpasst hat), rauschfrei, klar, und im Rahmen der technischen Möglichkeiten auch akzeptabel gemischt.

Extras: Neben dem Trailer gibt’s noch eine Galerie von Aushangfotos. Dazu kommt die Box wie bei MiG schon gewohnte Tradition mit netten liner notes.

Fazit: „Das Geheimnis der Monsterinsel“ ist ein unterbelichteter Abenteuerfilm, den man eigentlich nur goutieren kann, wenn man das Alter, ab dem der Streifen freigegeben ist (also 12) noch nicht erreicht hat (und heute, in einer Zeit, in der die Kids mit Harry Potter und dem Herrn der Ringe aufwachsen, vermutlich nicht mal mehr dann; die Zeiten, als man mit ein paar schlechten man-in-suit-Monstern noch Kinderaugen zum Leuchten bringen konnte, sind nun mal vorbei). Piquer Simons überschaubare Regiefähigkeiten im Zusammenspiel mit den lächerlichen Tricks sorgen ansonsten nur noch bei Trashfans für Frohsinn, die allerdings könnten mit diesem naiv-doofen Filmchen ihren Spaß haben. Ernstlich „Abenteuer“, „Spannung“ oder wenigstens Jules-Verne-Feeling kommt freilich nicht auf, und kontinuierlich dämlich ist der Streifen dann auch nicht (dafür halten zahlreiche musikuntermalte Montagen, wenn unsere Helden grad mal wieder eine Hütte o.ä. bauen, den Betrieb zu sehr auf). Eins ist jedenfalls klar – schon 1981 war Piquer Simon mit diesem Konzept schon mindestens 15 Jahre zu spät dran, aber vielleicht ist man ja anno 2009 retro genug, um sich wieder darüber zu amüsieren. Ein Film für im Herzen Junggebliebene und/oder Trash-Gourmets – ich hab die 100 Minuten jedenfalls nicht bereut, aber Ihr wisst ja auch, wie meine Website heißt…

3/5
(c) 2009 Dr. Acula


mm
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