Cat Girl


  • Original-Titel: Cat Girl
  •  
  • Regie: Alfred Shaughnessy
  • Land: Großbritannien
  • Jahr: 1957
  • Darsteller:

    Barbara Shelley, Robert Ayres, Kay Callard


Vorwort:

Britische low-rent-Version von "Cat People", produziert von Peter Rogers, der später primär mit den "Carry On"-Filmen Geld verdiente.

Leonora, verheiratet mit Richard (der sie augenscheinlich ihres Zasters wegen geehelicht hat und keine Sekunde verstreichen lässt, um der gemeinsamen Freundin Cathy in den Schlüpfer zu steigen), sucht gezwungenermaßen ihren verhassten Onkel auf, um über die große Brandt'sche Familienerbschaft zu palavern. Die besteht, wie Onkelchen sich ausdrückt, weniger aus meßbaren Wertsachen, sondern einem Familien-Fluch - der jeweils älteste Vertreter der Brandt-Sippe ist mental mit einem Leoparden verbunden, dessen Blutdurst sich irgendwie auf den Fluchträger durchschleift. Onkelchen hat nun die Faxen dicke und will den Fluch terminal loswerden, und Leonora ist die letzte derer von und zu Brandt. Sprach, lässt den Leo, den er in einem Käfig hält, frei und sich von selbigem umbringen.

Leo, die Weibliche, steigt auf die ganze Geschichte recht zwanglos ein und schon Minuten später ist ihr Ehemann hin, weil Leopardenfutter geworden. Der Polizei erklärt sie frank und frei, dass sie Tricky Dicky auf dem Gewissen hat, aber die Cops reichen das Problem elegant an den Psychofritzen Brian, zudem Leonoras ehemalige Jugendliebe weiter. Nachdem er Leonara scheinbar von ihrer schlimmsten Delle kuriert hat, hält er es für eine gute Idee, seine Patientin in den eigenen Haushalt zu integrieren. Er ist mittlerweile längst glücklich mit Dorothy verheiratet, aber Leonoras Gefühle für ihn sind wieder voll entflammt und sie hat ja jetzt einen Mord-Leoparden, der gewisse Dinge regeln kann...

Inhalt:

Gelegentlich ganz stimmungsvoller kleiner Film, der allerdings ziemlich dabei versagt, die "ist sie's/ist sie's nicht"-Frage, die den Lewton-Klassiker auszeichnet, so offen zu halten, wie er es gerne möchte (wir müssen uns praktisch einfach auf das Wort des Films verlassen, dass es verdammt nochmal zweifelhaft sei, ob Leonora wirklich mit dem Katzenvieh verbunden ist oder nicht, obschon uns die Bilder relativ eindeutig scheinen). Still, Barbara Shelley, spätere Scream Queen u.a. bei Hammer, acts quite fine und die Raubkatze ist eher niedlich denn furchteinflössend...

3/5
(c) 2016 Dr. Acula


mm
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