Bikini Swamp Girl Massacre


  • Original-Titel: Bikini Swamp Girl Massacre
  •  
  • Regie: Aiden Dillard
  • Land: USA
  • Jahr: 2014
  • Darsteller:

    Ted Vernon (Ted), Katie Rotolo (Sandy), Nicole Soden (Mama Bear), Chelsea Harshman (Veronica), Jenny Scordamaglia (Tonya), Belkys Galvez (Martha), Aban Sonia (Claire), Robin Vernon (Roselyn), William Grefe (Uncle Bill)


Vorwort:

Eine Mädelsgruppe beschließt zwecks allgemeinem Ängsten-Gegenüberstehen und Female Empowerment ein Camping-Wochenende ohne Jungs in den Everglades zu verbringen. Nun, "ohne Jungs" ist nicht ganz richtig, den Tourguide Ted wird schon mit dabei sein, damit die Grazien, der Jagd auf eßbares Getier sichtlich unfähig, nicht verhungern. Zwar vermissen die Girls ihre Freunden Rosalyn, die schon vorausgefahren sein wollte, aber die wird sich schon irgendwie rumtreiben und vermutlich mit Männern vergnügen.

Das ist auch nicht ganz falsch, soweit "Männer" den durchgeknallten Seminol-Indianer Coowahchochee, Protagonisten der örtlichen düsteren Legende, meint. Der hat nämlich Rosalyn unilateral zu seiner neuen Squaw erklärt und hält sie in einem Käfig gefangen.

Die restlichen Girls werden auch bald über Coowahchochee informiert, und zwar durch den Sumpfbewohner Ron, der behauptet, der Indianer, ein rachedurstiger Geist aus den letzten Indianerkriegen, hätte dereinst schon seinen Bruder gemeuchelt. Coowahchochee lässt sich auch nicht lumpen - wann immer eins der Mädels den strategischen Fehler begeht, auch nur allein zur Outdoor-Dusche zu marschieren, sind er und sein Tomahawk nicht weit...

Inhalt:

A Troma Team Release. Das sollte eigentlich schon alles sagen - anspruchsloses Kunstblutrumgesudel mit TITTEN! Wobei die Hauptdarstellerinnen noch nicht mal genug Geld in die Hand bekamen, um ihre Oberteile abzulegen... Aber ernstlich - bei "Bikini Swamp Girl Massacre" handelt es sich augenscheinlich um einen Re-Cut des 2013 schon mal veröffentlichten "Hell Glades", den man um eine "Anmoderation" des "Journalisten" John Hood und einen kurzen Gastauftritt von Florida-Regional-Filmmaking-Legende William Grefe ("Stings of Death", "Death Curse of Tartu", "Jaws of Death") ergänzt hat. Im ultrabilligen Videolook scheucht Regisseur Dillard seine Babes durch zumindest authentischen Sumpf und lässt, sobald die Situation mal etabliert ist, seinen fetten weißen Kerl, der den Indianer spielt (ich halte normalerweise "cultural appropriation" für ein dämliches Kozept, das gelangweilte social justice warriors, denen die Feindbilder ausgegangen sind, erdacht haben, aber hier macht das wirklich einen miesen Eindruck, auch wenn ein "Twist" noch entschuldigend wirken soll), eins der leicht geschürzten Mädels im Fünf-Minuten-Takt abschlachten (wobei in zwei Szenen auch ziemlich freimütiger Würstelgedärm aufgefahren wird, aber jetzt auch nicht in den Mengen und der Qualität, dass der Gorehound aufhört, sich zu seinem Guinea-Pig-ultra-strong-uncut-Bootleg-Tape einen von der Palme zu wedeln).

Im Endeffekt eine Veranstaltung, die nicht der Rede wert ist - die Darstellkünste der Mädels sind überschaubar, aber sie sind zumindest nett anzusehen (besonders Katie Rotolo und Jenny Scordamaglia), und die Doppelrolle Ted/Coowahchochee geht mit Ted Vernon zumindest an eine interessante Persönlichkeit - mit Gebrauchtwagen reich geworden, aus Spaß Profiboxer geworden, sich auch am Wrestling versucht, und Hobby-Gelegenheitsschauspieler. Spielen kann der ooch nich, aber was soll's. Ist ja nicht so, als würde er negativ auffallen.

Wer 80 Minuten zu verschwenden hat und wirklich schon jeden Funsplatterhobel durch hat, der mag auf amazon prime sogar an diesem Krampf seinen mauen Spaß haben, aber ein wirklich vernünftiger Grund außer leidiger Chronistenpflicht, sich mit "Bikini Swamp Girl Massacre" zu befassen, will mir abseits der Figuren von Rotolo und Scordamaglia ums Verrecken nicht einfallen. It's just boring bloody crap.

To see the roughly similar story done slightly better - go see "Scalps" or "Death Curse of Tartu".

0,5/5
(c) 2016 Dr. Acula

  • Ich wusste es, es kommt der Tag, da fällt mir beim besten Willen keine Caption mehr ein, die das Bizarre des Bildes angemesse kommentiert.

  • Reading a Good Night Story.

  • Ein Outdoorsman, wie er im schlechten Buche steht.

  • Aber ich befürworte diese Art der Blondinenhaltung. Harhar.


mm
Subscribe
Benachrichtige mich zu:
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments