Armed Response


  • Deutscher Titel: Die Vergelter
  • Original-Titel: Armed Response
  •  
  • Regie: Fred Olen Ray
  • Land: USA
  • Jahr: 1986
  • Darsteller:

    David Carradine (Jim Roth), Lee van Cleef (Burt Roth), Mako (Akira Tanaka), Brent Huff (Tommy Roth), David Gass (Clay Roth), Ross Hagen (Cory Thornton), Lois Hamilton (Sarah Roth), Dick Miller (Steve), Laurene Landon (Deborah), Michael Berryman (F.C.), Cory-Hideki Tagawa (Toshi), Conan Lee (Kenji)


Vorwort:

Im Hauptquartier des erfolgreichen Geschäftsmanns-slash-Yakuza-Clan-Bosses Tanaka (Mako, CONAN, DER BARBAR, DIE GROSSE KEILEREI, ROBOCOP 3) herrscht gewisse Verstimmung, alldieweil dem Chef eine Jadestatue gemopst wurde, und das auch noch von der buckligen Jungverwandschaft in Form von Tanakas Neffen Kon Ozu (Conan Lee, BORN HERO 2, MAD MISSION 5, NINJA KOMMANDO). Der sitzt nun mit schlechtem Gewissen, aber ohne Statue vor Tanakas Schreibtisch und kann als Entschuldigung nur nach alter Yakuza-Sitte den selbst abgeschnittenen kleinen Finger anbieten. Die ehrenvolle Geste wird von Tanaka zwar dankend angenommen, trotzdem lässt er Kon mitsamt seiner Freundin Judy (Susan Stokey, STAR SLAMMER: THE ESCAPE) noch auf dem Firmenparkplatz per Autobombe in die nächste Welt befördern.

Das bringt ihn der Statue nun nicht entscheidend näher, verschafft aber innere Befriedigung, und erfreulicherweise haben diejenigen, an die Kon Ozu den Jadeschmu weitergegeben hat, Tanaka ein Angebot re. der Rückgabe der Statue gegen Aushändigung eines mickrigen Finderlohns von einer halben Million Dollar erteilt. Nun ist Tanaka nicht Yakuza-Chef geworden, indem er solche Geschäfte persönlich tätigt, was nun wiederum unser eigentlichen Protagonisten, die Familie Roth, ins Spiel bringt.

Der Roth'sche Clan besteht aus Familienpatriarch Burt (Lee van Cleef, ZWEI GLORREICHE HALUNKEN, DIE KLAPPERSCHLANGE) sowie seinen drei Söhnen Tommy (Brent Huff, FINAL EXAMINATION, DIE 9 LEBEN DER NINJA, TIERÄRZTIN CHRISTINE), dem mit einem ordentlichen posttraumatischen Stresssyndrom aus Vietnam zurückgekommenen Jim (David Carradine, DEATH RACE 2000, KILL BILL, CRIME ZONE), der nun eine – augenscheinlich primär von den restlichen Roths frequentierte – Bar betreibt, und Clay (David Goss, CALIFORNIA COPS, SHE – EINE VERRÜCKTE REISE IN DIE ZUKUNFT), und letztgenannter ist der Ansatzpunkt für weitere Entwicklungen, ist er doch leidlich erfolgreicher Privatschnüffler in Partnerschaft mit Cory Thornton (Ross Hagen, STAR SLAMMER: THE ESCAPE, VIRTUAL DESIRE, DINOSAUR ISLAND). Und Cory hat den Gig aufgetan, für Tanaka den Austausch vorzunehmen, auf der Grundlage, dass das dynamische Duo vor Wochenfrist für den stadtbekannten Gangster einen anderen kleinen Job zufriedenstellend ereldigt hat. Burt, Tommy und Jim sind wenig davon begeistert, dass sich ihr eigen Fleisch und Blut mit übel beleumundetem kriminellen Gesocks einzulassen scheint, und, zu seiner Verteidigung, auch Clay hält nicht wirklich viel von der Angelegenheit, aber wie Cory ausführt, sind fünftausend leicht verdiente Dollar fünftausend leicht verdiente Dollar, und ehe sich's Clay versieht, hat ihm Tanaka schon den Geldkoffer ums Handgelenk geschnallt und mit auf den Weg gegeben, dass unsachgemäßes Herumgefummel an Schloss oder Koffer zu dessen dekorativer Explosion führen werden. Ein Vergnügen, mit dem Herrn Geschäfte zu machen.

Nichtsdestoweniger scheint der Austausch einigermaßen glatt zu funktionieren, da die gegenwärtigen Besitzer der Statue, Steve (Dick Miller, A BUCKET OF BLOOD, LITTLE SHOP OF HORRORS) und Deborah (Laurene Landon, HUNDRA, AMERICA 3000, MANIAC COP 2) schon ganz gerne die Kohle haben möchten. Knarrenbraut Debbie ist zwar etwas schießwütig, aber das würde sich alles klären lassen, würde Cory nicht seinem Freund und Partner verräterischerweise in den Rücken fallen und Steve und Debbie abknallen, als Clay grad nicht hinkuckt. Cory behauptet, man hätte sie bescheißen wollen, und die anbrausende Verstärkung scheint seine These zu bestätigen. Doch nachdem Cory und Clay die Neuankömmlinge niedergeschossen haben, gibt Cory zu, dass das eigentlich * seine * Leute waren, da er sich die Rechnung „fünfhunderttausend Dollar sind mehr als fünftausend“ aufgemacht hat. Es kommt zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf Clay sich, zugegeben eher versehentlich, doch trotzdem unappetitlicherweise eine Kugel mittschiffs einfängt. Clay schleppt sich mit der Statue in sein Auto, dieweil Cory sich die Kohle unter den Nagel reißt und verschwindet.

Clay fällt wenig später sprichwörtlich mit dem Fenster ins Häuschen von Bruder Jim und verröchelt nach ein paar unspezifischen Angaben malerisch auf dem Fußboden. Dumme Sache. Nun, Jim, Tommy und Burt sind schnell zu der irrtümlichen, aber verständlichen Schlussfolgerung gekommen, Tanaka habe sich die fünftausende Dollar Gebühren sparen und seine Auftragnehmer daher abmurksen wollen. Die Statue wird versteckt und der Bullerei, ungeachtet der Tatsache, dass der ermittelnde Ermittler, Lt. Sanderson (Burr DeBenning, DER PLANET SATURN LÄSST SCHÖN GRÜSSEN, NIGHTMARE ON ELM STREET 5), ein Ex-Partner Burts ist, geflissentlich verschwiegen, ebenso wie die näheren Umstände des Tanaka-Auftrags. Das ist, da sind sich die Herrschaften einig, eine Familienangelegenheit, die die Roths schön selbst erledigen werden.

Unhappy ist dieweil auch Tanaka, denn der hat nun gerade nix – weder Geld noch Statue, und, naja, es ist nunmal so, dass er die Statue nicht wiederhaben will, weil er nun ein so großer Kunstliebhaber ist. Der Oschi war dem Oberhaupt eines rivialisierenden chinesischen Tong-Clans als Friedensangebot versprochen, und dessen Repräsentant Jackie Hong (Sam Hiona, MÖRDERISCHER VORSPRUNG, TERMINAL FORCE, MOB BOSS) macht Tanaka bei einem kleinen informellen Treffen nachdrücklich klar, dass die Nichtlieferung des versprochenen Geschenks einen blutigen Bandenkrieg auslösen wird, und auf den hat Tanaka nun grad keinen sonderlichen Bock.

Die Roths fahren ermittlungstaktisch mehrgleisig – Jim versucht zu eruieren, wo sich Cory, dessen Verbleib ja durchaus interessant sein könnte, versteckt hält, dieweil Tommy den direkten Weg wählt und bei Tanaka einbricht, um dort den Schreibtisch des Bosses der Bossen zu durchsuchen. Dabei wird er unglücklicherweise auf frischer Tat ertappt. Während Tommy weiterhin fälschlicherweise glaubt, Tanaka habe seinen Bruder auf dem Gewissen und daher bewusst unkooperativ bleibt, hat Tanaka durchaus kapiert, dass die Roths auf der Statue sitzen. Ein bisschen Folter unter Freunden sollte die Stimmung doch auflockern. Beaufsichtigt von Tanakas Chief-Henchman F.C. (Michael Berryman, THE HILLS HAVE EYES, VOYAGE OF THE ROCK ALIENS, hier mit neckischem Smiley-Anstecker am Revers) sollen Kenji (Richard Lee-Sung, KUNG FU, INSPEKTOR GADGET) und Toshi (Cary-Hiroyuki Tagawa, MORTAL KOMBAT, TEKKEN, BRIDGE OF DRAGONS) den Verbleib der Statue per... Akupunktur (!) aus Tommy herauskitzeln. Aber auch Tom hat seine Erfahrungen aus vietnamesischen Prison-Camps und kann über seine Transformation zum Stachelschwein nur müde lächeln. In fact hat Tommy sogar noch genug Energie für einen couragierten Fluchtversuch, aber Akupunktur macht leider nicht immun gegen Blei und so kann ihn F.C. humorlos totschießen. Die Roth-Reihen lichten sich...

Obwohl geplagt von Alpträumen hinsichtlich seiner Vietnam-Vergangenheit gelingt es Jim, Cory aufzuspüren, der Clays Tod halbwegs zutreffend als unbeabsichtigten Unfall klassifiziert, aber behauptet, das Geld nicht zu haben, was jetzt auch niemanden sonderlich weiterbringt; zumal Tanaka jetzt auch die Faxen dicke hat und zu drastischen Maßnahmen greift. Er lässt Jims Eheweib Sara (Lois Hamilton, STARFLIGHT ONE – IRRFLUG INS ALL, DER ELEKTRISCHE REITER) und ihre Tochter Lauren (Dah-ve Chodan, DEFENSE PLAY – MÖRDERISCHE SPIELE) kidnappen. Während Cory unerwarteterweise vor dem Problem steht, dass Deborah entgegen dem Anschein ihrer mondkratertiefen Einschusslöcher erheblich weniger tot ist als man vermuten könnte, ist Tanakas Ultimatum für die verbliebenen Roths nichts weniger als der Ruf zu den Waffen, und als Vietnam-Vet bzw. Alt-Cop hat man natürlich einen Vorrat großkalibriger Wummen und anderer Engelmacher....

Inhalt:

Fred Olen Ray ist einer der ungekrönten Könige des modernen (sprich: ab 80er Jahre aufwärts) B-Movies, und wie die meisten seiner Kollegen hatte er mit dem Problem zu kämpfen, dass er einerseits nie den Sprung in die Major-League schaffte (sein „teuerster“ Film ist dem Vernehmen nach seine Mafia-Klamotte MOB BOSS, die ca. 3,5 Mio. Dollar gekostet haben soll) und dem andererseits der klassische Direct-to-Video-Markt, mit dem sich so mancher B-Producer über Wasser halten konnte, spätestens Mitte/Ende der 90er praktisch komplett weg bracht. Fred ließ sich davon nicht aufhalten und ergriff alle Chancen, die sich boten, von Softcore-Filmchen für die Nachtschleifen und Familien- und Weihnachtsfilmen für das Tagesprogramm von Kabelsendern, um hin und wieder Projekte nach dem eigenen Geschmack realisieren zu können. Es wird aber keine große Diskussion darüber geben – vermutlich am allerwenigsten mit Fred selbst -, dass die Zeit von, na, ca. 1984 bis 1990 seine „Goldene Ära“ war, in der er Filme nach seinem eigenen Interesse mit persönlichen Helden produzieren und drehen konnte...

Aus dieser Phase stammt ARMED RESPONSE, 1986 für CineTel für ungefähr 1,5 Mio. Dollar realisiert (womit der Streifen auch zu den finanziell besser gestellten Filmen aus Rays Ouevre zählt). CineTel ist bis heute im Geschäft – der Laden überlebte das große B-Film-Sterben der 90er mit den gefürchteten Stock-Footage-Patchwork-Filmen Marke Jim Wynorski und ist heutzutage immerhin wieder gesund genug, um kleinere Genre-Franchises wie I SPIT ON YOUR GRAVE oder LAVALANTULA zu beackern und hin und wieder sogar mal einen Film ins Kino zu schicken.

ARMED RESPONSE, dem CineTel tatsächlich auch einen kleinen Kinoeinsatz in Nordamerika spendierte, entstand nach einer Story, die Ray mit Produzent Paul Hertzberg (damals wie heute CineTels Oberhoncho) und Rays damaligem Stamm-Schreiberling T.L. Lankford (der auch DAS GEHEIMNIS DES GRABMALS AM NIL, SCALPS oder HOLLYWOOD CHAINSAW HOOKERS schrieb und mittlerweile als Produzent und Autor für BOSCH, eine von amazon primes ersten und Vorzeige-Eigenproduktionen tätig ist) zu Papier brachte. Im Gegensatz zu den meisten Lankford-/Ray-Kooperationen, bei denen man „tongue in cheek“ geflissentlich voraussetzen konnte, spielt sich ARMED RESPONSE als recht geradliniger und ernst gemeinter Revenge-Actioner.

Die Story reißt erwartungsgemäß nicht die ganz großen Bäume aus, erweist sich aber als absolut ausreichend, um 80 Minuten zünftig zu füllen und mit dem Einbau von Ross Hagens Cory als „secondary villain“ erlaubt sich das Script zumindest eine kleine Abweichung von der üblichen simplen Rache-Story (dass sowohl Helden als auch Hauptschurke zumindest teilweise auf dem falschen Dampfer sind, was sie erst wirklich auf Kollisionskurs führt, ist sogar eine relativ clevere Idee; ebenso der Einfall, dass der Hauptschurke bemüht ist, eine größere Katastrophe, wenn auch primär für sich selbst und seine Organisation, zu verhindern). Alas, wie üblich kucken wir einen Film wie ARMED RESPONSE nicht wegen seiner ebenso komplexen wie anspruchsvollen Geschichte, und für das, was der Film erreichen will, ist die Story völlig in Ordnung und kommt ohne größere Plotholes oder Unlogik aus (gut, über die Akupunkturfolter kann man mal dezent schmunzeln). Die Charaktere sind natürlich einigermaßen holzschnittartig (wenngleich der Versuch, Jim Roth durch sein PTSD ein bisschen mehr Background auf den Weg zu geben, diesseits anerkannt wird. Nicht, dass der Film mehr draus machen würde als dass Jim sich alpträumend im Bettchen wälzt und durch die Flashbacks in seine Vergangenheit ein paar mit der eigentlichen Handlung nicht verbundene zusätzliche Action-Szenen in Nam einbauen kann), der traumatisierte Vet, der taffe Alt-Cop, der jung-dumme kleine Bruder... das sind ganz einfache Charakterkonstrukte, und der arme Tommy, der hat nicht mal so eins mitbekommen (andererseits – er wird von Brent Huff gespielt, und wer meine generelle Meinung über Brent kennt, weiß, dass ich es für die fahrlässige Verschwendung wertvoller Rohstoffe halte, wenn man Huff einen komplexen Charakter mit auf den Weg geben würde).

Ray inszeniert die Geschichte, auch wenn sie mal keine direkten phantastischen Genre-Elemente enthält, also auf den ersten Blick nicht nach seinem forté aussieht, straff und weitgehend schnörkellos (die Nam-Flashbacks kann man sicher als „Schnörkel“ ansehen, weil sie eben mit dem Plot nichts zu tun haben) und mit ordentlich Tempo. Das für seine Verhältnisse recht üppige Budget erlaubt ihm das ein oder andere durchaus charmante action set piece, für die Handelklasse wird hier ordentlich bang for the buck geboten, zudem sind die shoot-outs dann auch ziemlich rüde. Die Make-up-Künstler Douglas J. White und Allan A. Apone hatten u.a. an RETURN OF THE LIVING DEAD, FRIDAY THE 13TH PART III oder EVILSPEAK gewerkelt, Apone arbeitet mittlerweile an Top-Produktionen wie den Marvel-Filmen oder der WESTWORLD-Serie. Ein paar saubere Car-Crash-Stunts dürfen ebenfalls positiv vermeldet werden.

Anrechnen muss man Ray auch, dass er für die Nam-Flashbacks nicht einfach irgendwelche Stock Footage angekauft hat, sondern ein paar Bambushütten hat aufbauen lassen, die sich dann dekorativ wieder abfackeln und sprengen ließen (naja, vielleicht hatte er ja auch mal einen Vietnam-Film angedacht und die Footage noch übrig. Man kann's bei Fred nicht wissen).

Im Gegensatz dazu ist der Streifen relativ prüde – eine Nacktszene ist zu verzeichnen, und für die hat Fred erfreulicherweise Michelle Bauer (DINOSAUR ISLAND, HOLLYWOOD CHAINSAW HOOKERS) als Stripperin verpflichtet. Da freut man sich doch als Fan...

Was auch eine ganz gelungene Überleitung zum Darstellerensemble darstellt, und da wuchert ARMED RESPONSE mit einem Cast, der fast jede Rolle, die mehr als anderthalb Dialogzeilen besitzt, mit einer bekannten B-Nase besetzt. Die Hauptrollen sind natürlich sowieso über jeden Zweifel erhaben, und sowohl Carradine, van Cleef (der tatsächlich eine substantielle Rolle spielt und nicht nur einen „extended cameo“, und dem man auch nicht hätte übel nehmen können, wenn er den Part eintelefoniert hätte) als auch Mako sind engagiert bei der Sache. Ross Hagen (der seinen Cory als einen 40er-Jahre-gumshoe anlegt, was ein bissl anachronistisch wirkt, aber zu Ross einfach auch passt) ist für solche Parts eh eine sichere Bank, da kann man auch mal wieder einen bewährt uncharismatischen Brent Huff für seine begrenzte Screentime tolerieren. Wie gesagt, praktisch jeder Part ist mit jemandem besetzt, den mal als B-Fan kennen sollte oder könnte – Cormans Lieblingsdarsteller Dick Miller, B-Starlet Laurene Landon, Charakterkopf Michael Berryman als gut gelaunter Killer in Yakuza-Diensten, Conan Lee, Cory Tagawa... und natürlich wäre Fred Olen Ray nicht er selbst, würde er nicht einer Fuhre seiner Stamm-Troupé cameo-Parts zuschustern. So finden wir neben Michelle Bauer eben auch noch seine damalige Ehefrau Dawn Wildsmith, Susan Stokey, Bobbie Bresee (MAUSOLEUM, GHOULIES), Jimmy Williams (SAMURAI COP, DEEP SPACE) und den Regisseur selbst als Carradines Kriegskamerad in den Flashbacks...

ARMED RESPONSE (in Deutschland als „Die Vergelter“ gelaufen) ist derzeit in Teutonien nicht erhältlich, aber die britische DVD von Prism Leisure sollte der geneigte Konsument günstig erwerben können. Die Scheibe ist zwar reichlich nackig (4:3-Fullscreen in ordentlicher Bildqualität, englischer Ton in Stereo, keine Untertitel, keine Extras), aber da das einer von Rays Filmen ist, an denen er die Rechte selbst nicht hält, ist wohl auf absehbare Zeit keine „Sammlerausgabe“ zu erwarten, man muss also nehmen, was man kriegt.

Und das ist in diesem Fall ein unterhaltsamer, flotter B-Actionklopper, der beweist, dass Fred, wenn man ihm ein paar vernünftige Darsteller und ein zumindest zählbares Budget in die Hand drückt, allemal einen sehr kompetenten, professionellen Film hinstellen kann. ARMED RESPONSE ist vielleicht nicht so eine bewusst trashige Spaßgranate wie ein 50.000-Dollar-Quickie wie HOLLYWOOD CHAINSAW HOOKERS, sondern ein „richtiger“, aktionsgeladener, temporeicher Actionthriller mit einem mehr als soliden B-Dreamcast. Das kann man dann auch schon mal würdigen...

© 2019 Dr. Acula

  • Als Geschenk für den Boss besser als Blumen!

  • Aber nicht mit 100% Erfolgsgarantie.

  • "This guy has NO talent!"

  • Wüstenausflug mit Geldkoffer.

  • Der Schmerz der freudlosen Existenz...

  • Wird Regen geben.

  • Crocodile Hagen ist's zufrieden.

  • Lost in Nam.

  • Stachlig wie ein Igel. Das Beste, was man mit Brent Huff machen kann.

  • Ein Mann mit Freude an seiner Arbeit. Das gefällt mir.

  • Straßen in Flammen.

  • Auch nachts ist mit metallischen Niederschlägen zu rechnen.

  • Dramatic Death Scene.


BOMBEN-Skala: 4

BIER-Skala: 7


mm
avatar
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: